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 Namensmagie 
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Da du es in deiner Vorstellung erwähntest bzw. danach fragtest, Jen. Was verstehst du denn unter Namensmagie? Mir ist der Begriff neu. Versuche grad mir etwas darunter vorzustellen.... :denkend_0005: Geht es darum die echten Namen von Personen zu verwenden oder darum, eigene Namen zu bilden und mit dieser gebildeten Energie zu zaubern? Praktizierst du selber Namensmagie?

Ich hab's jetzt erst mal bei Magie allgemein reingestellt, weil ich nicht weiß, inwiefern die Namensmagie im klassischen Hexentum vorkommt.

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So 11. Nov 2018, 15:59
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Hallo Scorpio,

ehrlich gesagt beschäftige ich mich nicht damit, weil ich nicht weiß, was ich davon halten soll. Soweit ich es kenne, würde es sich auf deinen ersten Gedanken beziehen, also den Namen einer Person kennen.
In manchen Geschichten, die ich gelesen habe, wird erwähnt, das alle Dinge und Wesen einen "wahren Namen" haben. Wenn man diesen kennt, so heißt es, kann man über die Natur des Wesens verfügen und es z.B. rufen oder binden oder eine Person zielgerichtet bezaubern. Das scheint also ähnlich zu funktionieren, wie ich hier im Forum Beschreibungen darüber gelesen habe, dass man mit den Haaren oder dem Foto einer Person zaubert. Der "wahre Name" sollte also mehr sein als das, was bei einem von uns im Ausweis steht, sondern (so verstehe ich es) die wahre Bezeichnung für das innerste Wesen eines Dings, eines Wesens oder einer Person, komprimiert in (wenigen) kurzen Silben. Es scheint eine spezielle Form der Wortmagie oder durch alte Geschichten überlieferte Form der Volksmagie zu sein.
Ein Beispiel für eine bekannte "Namensmagie-Geschichte" wäre das Märchen von Rumpelstilzchen: Hier muss die Königin den Namen des Männleins raten, damit er nach drei Tagen nicht ihr Neugeborenes mit sich nimmt. Als sie den Namen herausfindet und ihm sagt, zerreißt sich das Männchen vor Wut selbst und das Kind ist gerettet.
Mehr weiß ich zu dem Thema auch nicht zu sagen. :dontknow:
Und ich glaube nicht, dass ich Namensmagie, wenn es sie so denn gibt, praktizieren könnte, da es wohl sehr schwer und anstrengend sein dürfte, irgendetwas/irgendwem einen wahren Namen abzuringen, wenn sie so wertvoll sind.

Beste Grüße
Jen


So 11. Nov 2018, 17:13
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Jen hat geschrieben:
Hallo Scorpio,

ehrlich gesagt beschäftige ich mich nicht damit, weil ich nicht weiß, was ich davon halten soll. Soweit ich es kenne, würde es sich auf deinen ersten Gedanken beziehen, also den Namen einer Person kennen.
In manchen Geschichten, die ich gelesen habe, wird erwähnt, das alle Dinge und Wesen einen "wahren Namen" haben.


Du meinst so in Richtung Seelenname? Also ein Name, der Inkarnationen-übergreifend ist? Oder in Bezug auf Hexen vielleicht der Hexenname? Letzterer wird von manchen Hexen ja wirklich als Heiligtum und Geheimnis gehütet. Nur ist hier die Frage, inwiefern der Hexenname richtig erkannt oder empfangen wird, sowohl von der Trägerin als auch von der magisch tätigen Person, die die Trägerin darüber angehen will. Fragt sich auch, inwiefern ein Außenstehender überhaupt die Macht/Kompetenz haben kann, Zugang dazu zu bekommen und damit was zu machen. Wenn er den Namen von der Hexe direkt erfahren hat, wäre das schon ein ziemliches Risiko....wie bei allem könnte man damit gutes als auch schlechtes anstellen.

Zitat:
Wenn man diesen kennt, so heißt es, kann man über die Natur des Wesens verfügen und es z.B. rufen oder binden oder eine Person zielgerichtet bezaubern.


Nun, das kann man aber eigentlich auch ohne diesen "wahren Namen" zu kennen. Also will sagen, es reicht auch wenn man den bürgerlichen Namen der jetzigen Inkarnation der Zielperson hat. Also damit hat man auf jeden Fall Zugriff, solange man halt auch ein "Bild" von der Person oder eine "Energie-Assoziation" im Kopf hat. Aber das hat man ja meist automatisch. Zumindest wenn man mit der Person schon mal irgendwie in Kontakt war. Um ganz sicher zu gehen, dass es das richtige Ziel findet, könnte man noch ein Foto und das Geburtsdatum dazu nehmen (oder einen Gegenstand oder etwas vom Körper der Person). Stellt man eine Drittperson ein, um Zauber auf jemanden zu wirken - also jemand, der die Zielperson nicht kennt - dann wären Foto und Name normalerweise notwendig.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass wenn man mit dem Seelennamen oder Hexennamen einer Zielperson agiert, dieses tiefgreifender und fataler wirken könnte, eben auch inkarnations-übergreifend. Damit könnte man bestimmt einen sehr effektiven Generationenfluch ausüben. :o

Zitat:
Das scheint also ähnlich zu funktionieren, wie ich hier im Forum Beschreibungen darüber gelesen habe, dass man mit den Haaren oder dem Foto einer Person zaubert. Der "wahre Name" sollte also mehr sein als das, was bei einem von uns im Ausweis steht, sondern (so verstehe ich es) die wahre Bezeichnung für das innerste Wesen eines Dings, eines Wesens oder einer Person, komprimiert in (wenigen) kurzen Silben. Es scheint eine spezielle Form der Wortmagie oder durch alte Geschichten überlieferte Form der Volksmagie zu sein.


Da ich meinen Seelenname kenne, kann ich das mit den "komprimiert in (wenigen) kurzen Silben" bestätigen. Bei Hexennamen verhält sich das wohl ähnlich. Fragt sich, ob der Hexenname eigentlich der Seelenname ist oder etwas noch spezifischeres. Manchmal deckt es sich vielleicht und manchmal nicht. :denkend_0019:

Zitat:
Ein Beispiel für eine bekannte "Namensmagie-Geschichte" wäre das Märchen von Rumpelstilzchen: Hier muss die Königin den Namen des Männleins raten, damit er nach drei Tagen nicht ihr Neugeborenes mit sich nimmt. Als sie den Namen herausfindet und ihm sagt, zerreißt sich das Männchen vor Wut selbst und das Kind ist gerettet.


Aber wie fand sie ihn heraus? War das nicht so, dass ein Diener der Königin das Rumpelstilzchen dabei ertappt, wie es um ein Feuer herumtanzend seinen Namen verrät? "Ach wie gut, das niemand weiß..." :teufel_0007: Das war also sehr unachtsam vom Rumpelstilzchen, seinen Namen auszusprechen, auch wenn es meinte, allein und unbeobachtet zu sein. Aber in dem Falle gut so, damit das Neugeborene gerettet werden konnte. :)

Zitat:
Mehr weiß ich zu dem Thema auch nicht zu sagen. :dontknow:
Und ich glaube nicht, dass ich Namensmagie, wenn es sie so denn gibt, praktizieren könnte, da es wohl sehr schwer und anstrengend sein dürfte, irgendetwas/irgendwem einen wahren Namen abzuringen, wenn sie so wertvoll sind.


Naja, heutzutage ist das vielleicht gar nicht so schwer. Manche Leute sind da sehr naiv oder unbedachtsam und plaudern das sogar unaufgefordert aus. V.a. jüngere Menschen (was kein direkter Vorwurf sein soll) und v.a. im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien. Das hat dann vielleicht was von besonderer Wichtigkeit und Ego-Trip. :roll: Außerdem propagieren die sozialen Medien ja so was wie eine offene Gesellschaft. Für letztere bin ich zwar auch, bis zu einem gewissen Grad, aber Seelenname/Hexenname gehört für mich nicht dazu. Das ginge nur, wenn untereinander 100% Vertrauen da wäre oder die Gesellschaft ein Level erreicht hätte, dass auf tiefer, seelischer Ebene agiert und sich über spirituelle Konsequenzen bewusst ist. (*seufz*)
Ich denk aber, dass selbst wenn man seinen "wahren Name" kund gibt, dieser gut geschützt werden kann und auch von sich aus schon einen gewissen Schutz besitzt - eben weil er was sehr wichtiges ist.

Ich selber hab ehrlich gesagt früher, als ich noch unvorsichtiger war und mich auch noch nicht mit Magie auskannte, meinen Seelennamen hier und da im Netz verwendet. Meistens wußten die anderen aber nicht, dass es mein Seelenname war. ;-)
Und ich muss sagen, dass es schon ein Unterschied war - ich fühlte mich mächtiger und befreiter, unter diesen Namen aufzutreten oder zu agieren! Von daher sollte ich meine Bemerkung über Ego-Trip etwas relativieren. ;-) Es kann schon ne enorme Bedeutsamkeit oder Gefühl mit sich bringen...kommt halt immer drauf an, in was für einem Bewusstsein und Intention man das tut! Ich hätte eigentlich auch kein Problem damit, es heute wieder zu tun.
Und ich überlege grade: Ist das nicht auch eine Form von Stärke, wenn man seinen wahren Namen preisgibt und ganz bewusst und offen mit diesem dann sogar Magie wirkt? Angst bräuchte man dann jedenfalls nicht zu haben, dass jemand ihn ja rausfinden und Schlechtes damit anstellen könnte....Angst und "Versteckerei" bieten ja eh psychologische Angriffspunkte. Ist im Endeffekt vielleicht alles nur eine Frage des Selbstvertrauens und Schutzes! :denkend_0005:

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Do 22. Nov 2018, 14:19
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Ich meine das eher in Richtung Seelenname, ja. Den Hexennamen finde ich "unproblematischer", wenn der etwas anderes ist.

Zitat:
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass wenn man mit dem Seelennamen oder Hexennamen einer Zielperson agiert, dieses tiefgreifender und fataler wirken könnte, eben auch inkarnations-übergreifend. Damit könnte man bestimmt einen sehr effektiven Generationenfluch ausüben. :o

Ja, genau das denke ich nämlich auch. Wenn wir den Namen einer Person kennen, der auch im Ausweis steht, dann kennen wir "nur" den Namen der aktuellen, fleischlichen Hülle (und des aktuellen Stadiums). Das bringt sicherlich genügend Macht, wenn man damit etwas anstellen will, aber den Seelennamen zu wissen dürfte nach der innersten Substanz der "Person" greifen können, die, wie du schreibst, über die Leben hinweg reicht.

Zitat:
Da ich meinen Seelenname kenne, kann ich das mit den "komprimiert in (wenigen) kurzen Silben" bestätigen.

Das klingt stark. :) Darf ich dich fragen, wie/auf welche Weise du ihn gefunden hast? Ich bin mir in meinem Fall nicht sicher, ob ich meinen Namen kenne, aber ein paar Indizien sprechen dafür... ich habe da so noch nicht tiefer drüber nachgeforscht.

Zitat:
Das war also sehr unachtsam vom Rumpelstilzchen, seinen Namen auszusprechen, auch wenn es meinte, allein und unbeobachtet zu sein. Aber in dem Falle gut so, damit das Neugeborene gerettet werden konnte. :)

Richtig... da war 'Stielzchen wohl ein "Opfer" seiner überwältigenden Freude und hatte die Beherrschung/Balance verloren. ;)

Zitat:
Und ich muss sagen, dass es schon ein Unterschied war - ich fühlte mich mächtiger und befreiter, unter diesen Namen aufzutreten oder zu agieren! Von daher sollte ich meine Bemerkung über Ego-Trip etwas relativieren. ;-) Es kann schon ne enorme Bedeutsamkeit oder Gefühl mit sich bringen...kommt halt immer drauf an, in was für einem Bewusstsein und Intention man das tut! Ich hätte eigentlich auch kein Problem damit, es heute wieder zu tun.
Und ich überlege grade: Ist das nicht auch eine Form von Stärke, wenn man seinen wahren Namen preisgibt und ganz bewusst und offen mit diesem dann sogar Magie wirkt? Angst bräuchte man dann jedenfalls nicht zu haben, dass jemand ihn ja rausfinden und Schlechtes damit anstellen könnte....Angst und "Versteckerei" bieten ja eh psychologische Angriffspunkte.

Ich glaube Anerkennung, Freiheit und dieses Gefühl von Macht hätte gern jeder und jede von uns. Von daher ist das wirklich relativ. ;) Und so lange man die große Verantwortung und Energie handhaben kann, ist das in Ordnung. Ich mache nur leider momentan die Erfahrung, dass viele Menschen das nicht können oder wollen, und anstatt frei zu sein, lieber (gesellschaftlich) angepasst bleiben wollen, auch wenn sie wissen, dass sie es sind. Das finde ich schade, aber es ist nicht an mir, (ungefragt) am Leben anderer zu rühren. :)
Ich glaube, ich würde meinen wahren Namen eher aus dem Grund nicht sagen, dass ich (bisher) niemandem wirklich bis auf den letzten Meter vertraut habe. Wer dieses Privileg für sich beanspruchen will, mir so nah zu kommen, sollte es sich verdienen, finde ich. Und wenn es niemand schafft, dann ist es so. Oder findest du das zu kurz gedacht?


So 25. Nov 2018, 00:38
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Jen hat geschrieben:
Das klingt stark. :) Darf ich dich fragen, wie/auf welche Weise du ihn gefunden hast? Ich bin mir in meinem Fall nicht sicher, ob ich meinen Namen kenne, aber ein paar Indizien sprechen dafür... ich habe da so noch nicht tiefer drüber nachgeforscht.


Wenn ich mich richtig erinnere, Jen, war das damals so. Ca. 15 Jahre her? Ich fand irgendwo im Internet eine Seite, die über dieses Thema schrieb (und andere Esoterik-Themen). Es gab dann auch eine Anleitung, wie man meditativ zu seinem Seelennamen gelangen kann. Das war eigentlich relativ banal. Einfach in Meditation gehen und dann die Intention/Frage, "Was ist mein Seelenname?". Innehalten und warten, bis was reinkommt. Joa und bei mir kam da ziemlich schnell was rein.... :-D Und es erzeugte sofort ne enorme Resonanz in mir. :o Es fühlte sich schon ein bißchen wie "zuhause" an und größer/kerniger/tiefgehender/knackiger als mein jetziger, bürgerliche Name (obwohl ich mich mit dem auch identifiziere, damals (in den USA) allerdings noch nicht so...da hatte ich noch eine Identitätskrise und Selbstfindungsphase).
Ja, also ich denke, dass ist überhaupt nicht kompliziert, herauszufinden. Was ich aber raten würde ist, dass man bei der Meditation einen Schutzkreis macht bzw. für Schutz sorgt. Nicht, dass man veräppelt/manipuliert wird. ;-) Ich meine zwar nicht, dass ich damals schon so gewissenhaft/vorsichtig vorging, aber ich habe bis heute keine Zweifel an der Richtigkeit dieses Namens. Hin und wieder hab ich es mal hinterfragt, aber es kamen dann auch immer gewisse Bestätigungen. Einer war, und das traf mich damals stark ins Mark, als ich auf ein englisches Wort stieß, dass ich noch nicht kannte (und auch etwas ungewöhnlich ist), aber genau mein Seelenname ist. Nur etwas anders ausgesprochen. Tja und die Bedeutung dieses Wortes passte! Das erzeugte Gänsehaut in mir und ließ mich auch ziemlich schlucken...weil es mir auch noch mal ne gewisse Verantwortung und einen großen, nicht so leichten Aspekt meines Lebens aufführte. :o Allerdings machte mir das auch Mut, das es halt so in meinem Leben ist und ich mich dem stellen kann. Das die Kraft und Energie dafür da ist! :)

Zitat:
Ich glaube, ich würde meinen wahren Namen eher aus dem Grund nicht sagen, dass ich (bisher) niemandem wirklich bis auf den letzten Meter vertraut habe. Wer dieses Privileg für sich beanspruchen will, mir so nah zu kommen, sollte es sich verdienen, finde ich. Und wenn es niemand schafft, dann ist es so. Oder findest du das zu kurz gedacht?


Kann ich schon verstehen. Bei mir war das damals halt nur so, als ich es als usernamen im Netz benutzte, dass Vertrauen gegenüber andere keine Rolle spielte. Es war eher so "Hier bin ich, in meinem wahren Kern und was ich wirklich ausmacht.....ich bin Seele und will mich auf Seelenebene mit Euch austauschen!" Natürlich spielte auch die Energie und Vibration des Namens eine Rolle. Es gab mir Stärke und ich war damit selbstsicher(er). Ich hatte auch den Eindruck, dass ich dadurch eine gewisse Autorität hatte (mit einhergehender Verantwortung). Es fühlte sich gut und richtig an! Und wie gesagt, diejenigen wußten ja gar nicht, dass das mein Seelenname ist. Da war ich aber auch hauptsächlich in spirituellen/esoterischen Foren unterwegs, wie du dir vorstellen kannst (nicht Magie, eher so Licht und Liebe, Hippie und New Age ;-)). Diese Phase klang nach einigen Jahren ab. Es gab nur ein paar ganze wenige Leute, denen ich damals offenbarte, dass es mein Seelenname ist. Diese waren halt auch sehr offen zu mir. Über die Gefahren war ich mir damals ehrlich gesagt nicht bewußt, aber ich bin ziemlich überzeugt davon, dass auch keine bestanden (gegenüber diesen Leuten). Denn Schutz hatte ich immer schon und auch eine Art Führung. Das sollte damals alles so sein. Ich schätze, das Finden und die (Be)nutzung des Seelennamens ist bei jedem unterschiedlich. Und hängt von der Lebensaufgabe und -phase ab. Da muss man ganz klar auf seine innere Stimme hören...und auf den Schutz und die Führung seiner spirituellen Begleiter vertrauen (wenn dieses da ist).

Deshalb mal eine Frage in die Runde: Kennt ihr euren Seelennamen? Wollt ihr ihn überhaupt wissen? Denkt ihr, dass das wichtig ist für eure jetzige Inkarnation oder eher nicht? Vielleicht glaubt ihr auch nicht an so was?

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Mi 27. Mär 2019, 12:19
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Kennt ihr euren Seelennamen? Wollt ihr ihn überhaupt wissen? Denkt ihr, dass das wichtig ist für eure jetzige Inkarnation oder eher nicht? Vielleicht glaubt ihr auch nicht an so was?


Ich kenne meinen nicht. Ich hätte aber gern einen. Es gibt auch Völker, bei denen die Leute ihre Namen im Laufe ihres Lebens mehrfach ändern können. Mit wichtigen Ereignissen und persönlichen Entwicklungen ändern die Leute dort ihre Namen. Vielleicht brauche ich auch einfach einen neuen Namen, weil der den meine Eltern mir gaben für das steht was sie aus mir machen wollen. Ich bin mir auch nicht sicher ob das wirklich mein Geburtsname ist.

Die Frage führt für mich in ein ähnliches Gefühl wie die Selkie-Legende. Dem Gefühl dass mir etwas fehlt, für meine wahre Identität, dass ich absichtlich davon abgehalten werde es zu finden. Da fehlt eventuell weder ein Name noch ein Fell. Ich weiss nicht was fehlt. Ein Gefühl wie Heimweh, ohne zu wissen wo das zuhause ist.
Jen hat geschrieben:
In manchen Geschichten, die ich gelesen habe, wird erwähnt, das alle Dinge und Wesen einen "wahren Namen" haben. Wenn man diesen kennt, so heißt es, kann man über die Natur des Wesens verfügen und es z.B. rufen oder binden oder eine Person zielgerichtet bezaubern.

Auch das ist ja ähnlich. Nimmt man der Selkie ihr Fell weg, kann man über sie verfügen. Erst wenn sie es wiederbekommt kann sie entkommen. Kann jemand entkommen wenn er seinen eigenen, wahren Namen erfährt?


Mo 1. Apr 2019, 09:52
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