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 Die Motte 
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Nachdem die Motte so stark in meinem Leben aufgetaucht ist (hab grad noch die anderen Fotos gepostet --> http://welt-der-hexen.de/viewtopic.php?f=12&t=1967&start=10#p16098), bin ich ernsthaft ins Überlegen gekommen, ob sie mein neues Krafttier ist. Zumal sie sich auch bei meiner Magie bemerkbar macht. Kaum hatte ich angefangen, setzte sich z.B. eine weißlich-bräunliche Motte mehrmals auf mich drauf und setzte sich dann sogar direkt neben mich! Auf das bißchen Platz was da noch war... So als ob sie mitwirken wollte. :o Oder nur zugucken?? Das war echt erstaunlich und irgendwie putzig.... :-D
Ein paar andere Male kamen Motten zumindest immer in mein Blickfeld und flatterten in meiner Nähe rum, sobald ich anfing.

Ich hab dann mal recherchiert, was das Krafttier Motte bedeuten und was für generell spirituelle Bedeutungen das haben könnte - auch was die anderen nachtaktiven Insekten angeht, die sich mir hier zeigen (Schnaken und etliche andere, die ich leider nicht identifizieren kann).
Das erste, was auffällt ist die Ähnlichkeit zum Schmetterling. (Man könnte sagen, die Motte ist das Nacht-Pendant zum Schmetterling.) Was ja definitiv was von Metamorphose und Transmutation hat. Darauf wurde ich von den Motten ja auch selber hingewiesen, zumindest interpretierte ich es so. Wich schon im Insekten-Faden gezeigt, platzierte sich eine genau bei meiner Deutschland-Fahne, welche ja die Farben des Transmutationsvorganges bzw. der Herstellung des Stein der Weisen hat: schwarz-(weiß)-rot-gold. Und die Motten/Insekten selber tauchten in diesen Farben bei mir auf. Am Anfang schwarze/dunkle, dann weiße und rote (rote Flügel!) und sogar goldene (vermutlich eher ein bestimmter Braunton, aber sieht echt goldig aus :) ). Da ich in der Zeit starke magische Weiterentwicklungen durchleb(t)e, passt das ziemlich gut. Vielleicht soll es mich halt auch dran erinnern, dass ich stets versuchen soll, zum "Gold" umzuwandeln. Oder es dient einfach als Sinnbild für das Manifestieren an sich. :denkend_0005:

Der Fakt, dass Motten so nachtaktiv sind, ist ein entscheidender Punkt denke ich. Die Nacht hat ja irgendwie was magischeres als der Tag, v.a. im Zusammenhang mit dem Mond. Die meisten Hexen und Magier wirken ihre Zauber in der Nacht. Da bietet es sich ja an, nachtaktive Tiere mit einzubinden.
Man sagt ja, dass Motten u.ä. dem Mondlicht folgen. Bzw. sich danach orientieren oder zu diesem Licht gelangen wollen. Beim Mond schaffen sie das natürlich so nicht, was erklärt, warum sie sich auch von anderen Lichtquellen angezogen fühlen und dort auch hinein fliegen. Das bedeutet natürlich oft ihr Tod. Da das schon öfter hier mit meiner Vollspektrumslampe passiert ist (Brutzel! :kez_11: ), frage ich mich, welche Symbolik darin zu verstehen ist. Ich denke, man könnte es so zusammenfassen und auf das Krafttier Motte beziehen:

- Stets das Licht suchen bzw. Licht ins Dunkel bringen (beim Forschen/hinterfragen, das Positive im Negativen sehen oder hervorbringen, etc.)

- Den Mond und sein Licht ehren.

- Auch das "Lichte" im Menschen und in der Natur ehren (die Motten tanzen manchmal förmlich unter Lichtquellen herum).

- Einen Lichtzustand anstreben (wenn sie in das Licht direkt hineinfliegen. Physisch ist das zwar ihr Tod, aber für sie ist es vielleicht das Erreichen des Nirvanas? :-D :denkend_0019: )

- Aufopferung! (sich für ein Ziel aufopfern. Abstriche machen, auf gewisse Dinge verzichten usw., bis das (Haupt)Ziel erreicht ist)

Was würdet ihr sonst noch mit dem Krafttier Motte verbinden?
Und wißt ihr vielleicht, wie die Wahrnehmung von Motten ist? Ich meine ihr Sehvermögen? Auffällig ist ja, dass viele Motten auch lange Fühler haben...
Und was mir jetzt auch aufgefallen ist, dass Motten sehr unterschiedlich aussehen können! Verschiedene Farben und Muster und manche sind sogar fellig/flauschig. :o (siehe Fotos)

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Do 31. Mai 2018, 11:47
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Scorpio Dennis hat geschrieben:

Was würdet ihr sonst noch mit dem Krafttier Motte verbinden?
Und wißt ihr vielleicht, wie die Wahrnehmung von Motten ist? Ich meine ihr Sehvermögen? Auffällig ist ja, dass viele Motten auch lange Fühler haben...
Und was mir jetzt auch aufgefallen ist, dass Motten sehr unterschiedlich aussehen können! Verschiedene Farben und Muster und manche sind sogar fellig/flauschig. :o (siehe Fotos)


Huhu Dennis,

ein paar Assoziationen von mir:

    Sich hinters Licht führen/täuschen lassen, weil einem der Mond versprochen wurde, man aber nicht erkennt, dass es nur das elektrische Licht ist

    Durch übermäßige Triebe bzw. mangelnde Triebkontrolle ins Verderben stürzen (Pheromonfalle, heiße Glühbirne)

    Die Fähigkeit, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, bevor man tätig wird und die Fühler ausstreckt (eine Motte im Verpuppungsstadium kann so längere Zeit ausharren und z. B. auf wärmere Temperaturen warten)
    Und sehr vermehrungsfreudig ist sie ja auch... sie säht quasi reichlich Samen für die Zukunft. Das Mehlmotten-Weibchen kann sogar Eier legen, ohne vorher Nahrung aufgenommen zu haben. Könnte man als selbstloses, großzügiges Handeln sehen, wenn man möchte.

    (Bei Mehl-, Dörrobst- und anderen Lebensmittelmotten:) Enormer Überlebenswille und eine angeborene Gewieftheit, weil die Larven sich in Nullkommanichts auf alle Vorräte ausbreiten können, sich durch Verpackungen fressen und sich in den engsten Möbelritzen verstecken. Außerdem gehen die Mottenlarven gerne mal auf Erkundungstour quer durch die Wohnung und hängen dann plötzlich in einem anderen Raum, von dem man dachte, er sei nicht kontaminiert. O_o

    Aber auch: Die Notwendigkeit, sein Leben genau auf Schädlinge zu untersuchen; etwas ist unbemerkt eingedrungen (kontaminierte Lebensmittel, eine einsame Kleidermotte) und vielleicht haben manche Bereiche bereits ein Eigenleben entwickelt (invasive Vermehrung) und bei der Bekämpfung die Ritzen und Winkel nicht außer Acht lassen, also die Orte, die man allzu leicht übersieht - der Teufel steckt im Detail; konsequentes Vorgehen ist notwendig, um der Lage wieder Herr zu werden.


Ich finde deine Ideen übrigens echt interessant, weil ich auf viele davon nie selbst gekommen wäre durch meinen anderen Zugang zum Thema. :)
Mit der Wahrnehmung der Motte kenne ich mich leider auch nicht aus; ich wusste z. B. auch noch nicht, dass sie sich bei ihrem Flug am Mond orientieren. Wieder was dazugelernt.

Ganz toll finde ich diese kompakten Nachtfalter, die so schön flauschig sind und lethargisch an der Wand hocken. Etwas größere Motten rette ich auch, aber Kleider- und Lebensmittelmotten werden baldmöglichst eliminiert... sicher ist sicher, wir hatten bereits unseren Spaß miteinander. :teufel_0011:


Sa 9. Jun 2018, 00:32
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Welche Motten sind denn die typischen Kleider- und Lebensmittelmotten? Also mit meinem Essen hab ich bislang keine Probleme gehabt, auch nicht mit Larven. Aber wie sich vor ein paar Monaten herausstellte hab ich wohl tatsächlich etwas Mottenfraß bei meiner Kleidung gehabt. :o Ein paar haben sich da wohl in meinem Kleiderschrank ausgetobt...komischerweise sind nur T-Shirts und Unterwäsche betroffen. :scratch_one-s_head: Kann das sein, dass Motten auf Baumwolle stehen und das wie Nahrung für die ist? Oder warum essen Motten Klamotten? (LOL, kommt daher der Begriff?) Wovon ernähren sich Motten denn sonst so?

Das ist natürlich schon interessant, inwiefern man das deuten könnte mit dem Mottenfraß. Positiv deuten könnte man es mit "sich freie Bahn verschaffen". In meinen Kleidungsstücken sind nämlich richtig Löcher. :lol: Aber ich bin nicht verärgert, eher find ich's lustig :biggrin: ... das meiste davon war eh älter und müsste mal ersetzt werden. Reine Funktionskleidung, keine Lieblingsstücke. Komisch eigentlich, dass die nicht an Pullover oder Hosen gingen.... :denkend_0005:

Ich habe definitiv nach wie vor das Gefühl, dass die Motten Helfer bei der Magie und ihrer Ausbreitung/Wirkung sind und kann eigentlich nur Positives sehen. Das hat sich auch die letzten Tage wieder bestätigt. Ich hab selbst bei dieser Kälte draußen (!) nun wieder Motten gehabt, die an mein Fenster kamen :o und ein paar haben es auch in meine Wohnung geschafft. Man merkt aber, dass derzeit nur ganz wenige Motten unterwegs sind. Jedenfalls wurde die eine Motte bei mir immer dann aktiv, wenn ich grad wieder angefangen hatte, Magie zu wirken. Oder es kamen dann halt welche ans Fenster. Mittlerweile versuche ich das dann sogar konkret mit einzubinden. Also ich bedanke mich bei den Motten und sprech zu ihnen. :-D ("Aber bitte lass meine Klamotten in Ruh, ja?" :lol: :mrgreen: )

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Mo 14. Jan 2019, 22:15
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Zitat:
Welche Motten sind denn die typischen Kleider- und Lebensmittelmotten?


Das sind ganz kleine braune. Viel kleiner als die von dir fotografierten. Alle, die ein Biologe als Motten bezeichnen würde, sind eher klein und unauffällig. Deine neuen Freunde sind ihre größeren Verwandten. Einer ist ein echter Schmetterling gewesen, und der Rest waren verschiedene große Nachtfalter.

Zitat:
Kann das sein, dass Motten auf Baumwolle stehen und das wie Nahrung für die ist? Oder warum essen Motten Klamotten? (LOL, kommt daher der Begriff?) Wovon ernähren sich Motten denn sonst so?


Die Kleidermotten gehören eigentlich in die Nester von Vögeln und Säugetieren, wo sie ausgefallende oder vom Bewohner als Nistmaterial hineingestopfte Federn und Haare fressen. Sie brauchen das, wenn sie im Schrank wohnen und dort nur Pflanzenfaser- oder Kunstfaser-kleidung finden tut ihnen das nicht gut- Wollpullis wären besser. Aber wenn man dreckige Kleidung reintut könnten sie ja Menschenhaare finden, Menschen sind auch Säugetiere, das gilt.

Mehlmotten sehen den Kleidermotten sehr ähnlich, auch klein und unauffällig braun. Die fressen in der Natur an Pflanzensamen, und beim Menschen halt Mehl, Brot und trockene Früchte und ähnliches. Da dort so viel Futter ist wie sie in der Natur nie finden würden wird das dann shcnell eine reisen Katastrophe und Massenvermehrung wo man eigentlich bloß noch alles anzünden kann was da gelagert war...

Dann gibts noch eine oder zwei Arten Motten, deren Namen ich vergessen hab, die Obst fressen. Die eine eher trockenobst und die andere auch frisches. Sind auch klein und braun, sehen für mich alle so gut wie gleich aus, bischen unterschiedliche Muster evtl. wenn ich genau hinsehen würde. genauso der Rest ihrer verwandschaft, ich glaub noch mindetsns 60 andere Arten, die aber alle nciht an die Vorräte der Menschen gehen, sondern brav in der natur futtern (abgesehn von einer Art, die gelegentlich Wein versaut, weil sie die Korken fressen mögen).

Die großen Nachtfalter können sehr unterschiedliche Ernährung haben, die meisten Raupen fressen vor allem Pflanzenteile, manche fressen Tunnel in Pflanzen, manche sitzen außen drauf und fressen Blätter, manche buddeln in der Erde und fressen Wurzeln, aber es gibt auch welche die sich andere Raupen nehmen und auffressen wenn sie denen begegnen. Erwachsene Falter fressen eher Blütennektar oder Baumsäfte oder den Saft von kaputtem Obst, also die können meist eigentlich nur trinken, haben die Raupenzähnchen gegen eine Art Strohhalm getauscht. Ich weiss jetzt nicht, ob es auch welche gibt die überhaupt nicht mehr fressen können, ich kann es mir sehr gut vorstellen und würde annehmen, dass es so ist. Bei einigen Käfern ist es ganz sicher so.

Huh, das ist mein berufliches Fachgebiet und ich bin da immer viel zu schnell begeistert, ich hoffe ich hab jetzt nicht zu viel geschrieben. Ich poste es trotzdem, vielleicht ist es ja interessant für dich. Fazit ist jedenfalls, die großen Falter, die dich da besuchen und nach deiner Magie gucken, die fressen deine Sachen sicher nicht an, die mögen eher süßes oder garncihts. Evtl kannst du einem mit einem kleinen Klecks Marmelade eine Freude machen, Wasser wird auch manchmal genommen. Dann kannst du zugucken wie der mit seinem komischen kleinen Rüssel trinkt.


Mo 21. Jan 2019, 18:49
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Danke für die detaillierten Infos, Jynx! :give_heart: So was hilft schon, ja!
Ich hab mir grad Fotos von den Kleider- und Lebensmittelmotten angeschaut und weißte was? Japp, die hatte ich auch im Haus. :o Also zusammen mit den großen Verwandten. Ich hatte ja eh so eine Art Nachtinsekten-Invasion. Hab aber nicht von allen Fotos gemacht oder gepostet, v.a. halt nicht von den kleineren. Dann weiß ich ja jetzt, woher der Baumwollfrass kommt. Mein Kleiderschrank hat an den Türen vorne kleine Lüftungsschlitze, da werden die wohl auch super drüber reingelangt sein...

Diese Rüssel bei den großen Motten sind mir auch schon oft aufgefallen, total faszinierend. V.a. wenn die wie eine Spirale eingezogen sind. Interessant find ich auch die Fühler, die scheinen immer total "busy". Aber auch rhythmisch. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch irgendwie spirituelle Sensoren sind...

Übrigens: Selbst jetzt besucht mich noch die ein oder andere Motte. Sitzen halt draußen auf dem Fenster. Obwohl es ja eigentlich zu kalt ist....?

Dass das dein Fachgebiet ist wußte ich nicht, aber freut mich. :D Du meinst Tiere generell, nicht nur Motten, gell? Woanders hattest du ja auch ein Fachwissen über Tintenfische preisgegeben. Schön, eine Tier-Expertin an Bord zu haben! :drinks:

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Sa 9. Feb 2019, 17:00
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Zitat:
Dass das dein Fachgebiet ist wußte ich nicht, aber freut mich. :D Du meinst Tiere generell, nicht nur Motten, gell? Woanders hattest du ja auch ein Fachwissen über Tintenfische preisgegeben. Schön, eine Tier-Expertin an Bord zu haben! :drinks:


Danke :) Ja, alle Tiere und mehr. So in etwa alles was lebt (und seine Vorstufen und Bestandteile), Biologie.


So 17. Feb 2019, 10:19
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Ich hab grad noch eine schöne Seite über das Krafttier Motte gefunden. :love2:

http://www.kdfnet.de/animals/motte.html

Ein Absatz stach mir da da besonders hervor:
Mit ihren federartigen Fühlern können Motten, fühlen, schmecken, riechen und Temperaturen bestimmen. Winzige Zapfen auf den Fühlern dienen als Rezeptoren, die die Motte befähigen, alles mit Klarheit wahrzunehmen. Menschen mit diesem Totem haben für gewöhnlich starke übernatürliche und heilerische Fähigkeiten.
:o

Über die Fühler hab ich ja schon die ganze Zeit sinniert, jetzt bin ich wieder etwas schlauer. :-D

Das mit den Hörorganen auf den Beinen und dem Ultraschall ist auch sehr interessant. (Siehe Seite)

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Fr 1. Mär 2019, 23:35
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Nur die Männchen haben diese federartigen Fühler. Die sind hauptsächlich dafür da, die Mädels zu finden. Was sie auch unfassbar gut können, das könnte man auch schon für übernatürlich und hellseherisch halten. Die Weibchen haben ganz normale Fühler und senden Duftstoffe aus, um den Männchen Bescheid zugeben, dass sie da sind. Sie warten dann. Es gibt sogar Arten, bei denen die Weibchen nicht einmal Flügel haben.


Mi 6. Mär 2019, 09:24
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