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 Pfefferminztee 
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Hexe
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Die Pfefferminze ist für micheigentlich gar kein kraut im Sinne von heilkräuter. Pfefferminztee ist für mich eher ein Erfrischungsgetränk.
Ich probiere gerade neues aus. Bisher habe ichn Pfefferminztee eigentlich nur an heißen Tagen kalt als Erfrischungsgetränk getrunken.
Wie ihr wisst, habe ich mich mit der Pflege meines Lebensgefährten ziemlich übernommen. Ich bin eigentlich nur noch erschöpft und entsprechend schlecht gelaunt. In einem meiner alten Kräuterbücher habe ich gelesen, in solchen Fällen soll man eine pfefferminzteekur machen, drei Wochen lang täglich 3 -5 Tassen Pfefferminztee trinken, dann Teepause, dann bei Bedarf von vorne.
Ich bin am 5. Tag dieser Kur und vor energie kaum zu bremsen.

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Die ewig unentwegten und naiven verstehen freilich unsre Zweifel nicht, flach sei die Welt erklären sie uns schlicht und faselei die sage von den Tiefen ( hermann hesss, das Glasperlenspiel)


Di 2. Mai 2017, 05:42
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Pfefferminztee hab ich schon immer geliebt. :) Neben Hagebuttentee mein Favorit. :-D Denke schon, dass da viele gesundheitsfördernden Wirkungen sind, es also mehr als nur erfrischend ist und für guten Mundgeruch sorgt. ;-)

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So 21. Mai 2017, 14:46
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Pfefferminze kann bei hitzigen Prozessen im Körper (aber auch im Geist) kühlend wirken und leicht den Magen stärken. Das ist das, was mir so spontan einfällt zu ihr. Und ausserdem schmeckt sie so sehr lecker! Als Tee, oder morgens, oder wann auch immer, bei einer Gartenrunde ein kleines Blättchen so zwischendurch genossen... lecker!!!


So 21. Mai 2017, 19:49
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Hexe
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Ich habe gerade die Erfahrung gemacht, dass einenpfefferminzteekur wirklich hilft bei erschöpfungszuständen.nicht so kurzfristig wie einevtasse stärker Espresso odervein Energydrink, sondern wirklochblangfristig. Trotzdem kann ich einschlafen.

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Mi 24. Mai 2017, 09:07
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Seid gegrüßt,

bitte denkt trotz allem daran, daß auch die (Pfeffer-)Minze zu den Arzneikräutern gehört.

Die Minze wirkt:

antibakteriell,
beruhigend,
durchblutungsfördernd,
entzündungshemmend,
galletreibend,
krampflösend,
schmerzstillend,
stärkend.

Innerlich angewendet stärkt die Minze den Appetit und die Verdauung.
Auch die Gallentätigkeit wird gestärkt.
Bei Erkältung und Grippe kann man die Minze innerlich und äußerlich anwenden.
Gegen Kopfschmerzen und Migräne kann man das ätherische Öl für Einreibungen nutzen.
Auch Rückenschmerzen können durch Einreibungen mit Minzöl gelindert werden.

Wenn Ihr also Appetit auf Pfefferminztee habt, kann es gut sein, daß der Körper wieder einmal eher weiß, was ihm gut tut - so z.B. weiß er, daß mit der Galle etwas nicht stimmt und verleitet Euch dazu, Pfefferminztee zu trinken, weil er weiß, daß das gut und richtig für ihn ist.

Liebe Grüße,
sumviavisara

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Kom allfader Odin
Kom moder min Frigg
Kom vise vanar
Kom utgamle thursar

www.zona-de-galgos.de/


So 28. Mai 2017, 08:55
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Aloha

Das ist Wahr. Pfefferminze und der daraus gewonnene Tee tuen in den meisten Fällen sehr gut.
Allerdings musste ich auch erfahren, dass Pfefferminztee auch Schaden anrichten kann.
Eine kleine Geschichte vorab:
Ein Freund von mir litt sehr oft unter starken Sodbrennen.
Auch hatte dieser bereits einen Krankenhausaufenthalt wegen einer schmerzhaften Gastritis.
Nach seiner Behandlung und als der Heilungsprozess fast abgeschlossen war, begann er wie vom Arzt vorgeschrieben, seinen Magen wieder an "normales" und festes Essen zu gewöhnen und begann Stück für Stück seine Alltagsgewohnheiten bei der Nahrungsaufnahme anzupassen. Nahm brav alle Medikamente, hielt sich an Listen mit Lebensmitteln die er meiden/ oder bevorzugen sollte etc. , aber dennoch wurde das Sodbrennen inkl.Magenkrämpfe einfach nicht besser.
Er schrieb eine Art Ernährungstagebuch für seinen Arzt, aber auch der fand nichts.
Als er mir davon berichtete begann ich mit der Ursachenforschung. Fragte ihn nach dem was er gegessen/ getrunken hatte und wälzte so lange Bücher und durchforstete das Internet bis ich den Grund fand:
Seine tägliche Kanne Pfefferminztee!
Wer hätte es gedacht?!
Aber es stimmt. Unter Augen rollen und stirnrunzelndem Murren, ließ er sich auf ein einwöchiges Experiment ein, indem er auf den Pfefferminztee verzichten und lieber Kamille o.ä. trinken würde. Gesagt getan. Und siehe da, ab da an wurde das Sodbrennen deutlich weniger und verschwand sogar am 4.Tag ganz.
Ich will damit nicht sagen das Pfefferminztee schuld an seinem Sodbrennen war. Sondern eher, das Pfefferminztee in dem Moment zur Genesung einfach die falsche Wahl gewesen ist.

Das Interessante an unserer Flora ist, dass eine Pflanze beides sein kann:
Heiler und Vergifter. Es kommt oft lediglich auf die Anwendung und Menge an.

Hier eine Internetseite die den Grund warum Pfefferminztee bei einer Magensäure überbildung schädlich sein kann. Ich fand das die Seite dies sehr gut erklärt. Ich könnte es selbst nicht besser zusammenfassen
:mr47_05:
https://www.sodbrennen-wissen.de/sodbrennen/allgemein/behandlung/hausmittel/pfefferminztee

Stay wild, Moonchild


So 3. Feb 2019, 08:32
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Das ist in der Tat interessant, Walkyria.

Dazu möchte ich aber anmerken, das dem Ganzen energetische Prozesse unterliegen und wir das nicht außer Acht lassen dürfen. Die Ursache wird wahrscheinlich nicht einfach physische Magensäure-Überbildung gewesen sein, sondern auch eine spirituelle/energetische Parallele oder Wurzel dazu. Z.B. das er selber ein übersäuertes Gemüt hat(te) oder zu der Zeit über etwas sehr sauer war.? Da mag Pfefferminze tatsächlich die falsche Wahl gewesen sein, also auch rein von ihren energetischen Aspekten. Das hängt auch damit zusammen, wenn man mal ins indische Ayuveda schaut, dass jeder Mensch ja ein anderer Konstitutionstyp ist von der Energie und Verdauung her. Da wird zwischen Feuer/Luft/Erde und Wassertypen unterschieden (und Kombinationen davon). Wenn du z.B. ein "Feuermensch" bist, dann ist es z.B. in manchen Fällen gut, wenn du Nahrung mit Wasserqualität nimmst (für den Ausgleich oder zur Abkühlung) und in anderen Momenten, wo du das Feuer nähren solltest (also mit Feuernahrung, Paprika, Chili, Curry usw :teufel_0007: ) - eigentlich sehr oft, weil es quasi die Hauptnahrung für den Typus darstellt.

Apropos Sodbrennen: Die meisten Menschen leiden aufgrund der typisch westlichen (industriellen) Ernährung unter Übersäuerung des Körpers. Es ist wichtig, auf den Säure-Basen-Haushalt zu achten, man sollte sich viel mehr basisch ernähren. Also mit Nahrungsmitteln, die basisch verstoffwechseln, meist Gemüse/Obst/Nüsse/Kräuter/Pilze und Rohkost. Auch die Getränke spielen da eine wichtige Rolle (Tee, Wasser usw (basisch) vs Cola, Limo, Kaffee und Alkohol (sauer)). Wer schnell Abhilfe gegen Sodbrennen schaffen will, kann das gute alte Kaisernatron zu sich nehmen (Natriumhydrogencarbonat). Ein Teelöffel mit Wasser. Ist spottbillig, wirkt wahre Wunder und ist auch anderweitig gesund. :d_sunny: Es gibt aber bestimmt auch Kräuter, die da gut helfen können. :) Wäre da die Kamille z.B. so was, Walkyria? Anscheinend hattest du das deinem "Patienten" ja empfohlen.

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Di 5. Feb 2019, 16:02
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