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 Meditieren 
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Admin/Alchemist/Magier
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Registriert: Mo 24. Aug 2015, 14:33
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Ich denke ja mal, die meisten sind sich darin einig, dass regelmäßige Meditation ein wichtiger Bestandteil des magischen und spirituellen Weges ist. Was für Meditationstechniken verwendet ihr und was ist euer Ziel beim Meditieren? Macht ihr dabei bewußte Atemübungen, Visualisierungen, Mantras, hört Meditations-Musik oder genießt ihr einfach nur die Stille? Macht ihr die Augen zu?

Ich selber lege viel Wert auf Stille, so dass ich sogar Ohrstöpsel benutze. Ich leb zwar alleine und das Haus, in dem ich wohne, hat eher ruhige Bewohner aber dennoch kann es immer wieder mal zu sehr störenden Geräuschen kommen (allein von der Straße). Wenn man in einem Trance-Zustand ist oder sogar bei einer Astralprojektion bzw. kurz davor, kann ein einziges, lauteres Geräusch der 3D-Ebene alles zunichte machen. Manchmal ist man dann sogar richtig geschlaucht deswegen. So ergeht es mir dann zumindest - so als ob mir Schlaf fehlen würde....und frustierend ist es auch. :ireful:

Beim meditieren habe ich immer die Augen zu und liege meist auf der Couch, manchmal sitze ich aber auch in einem bequemen Stuhl. Wenn ich eine Astralprojektion erreichen will, liege ich lieber - da geht es besser für mich. Wenn ich nur nachdenken oder in mich gehen will, dann sitze ich lieber. Bei letzteren ist für mich dann der Sinn der Meditation nicht, die Gedanken abzuschalten, sondern im Gegenteil sie rein- bzw. hochkommen zu lassen, anzuschauen und abzuarbeiten. Manchmal sind da wichtige Sachen bei! Je nachdem, was und wie viel da auftaucht, komm ich aber irgendwann zu der Gedankenleere. Bilder kommen auch öfters mal rein. Das läuft dann oft wie ein Film, manchmal sehr klar, und ich schau mir das einfach an. Leider versteh ich nicht immer so den Sinn hinter den Bildern bzw. kann mir keinen Reim drauf machen. Aber cool ist es trotzdem immer. O_o (Wer braucht schon Fernsehen wenn man ein drittes Auge hat?)

Was ich sonst oft mache, v.a. im liegen ist meine Chakras zu balancieren. Ich drehe sie und lass die Energien fließen. Die Drehrichtung variiert dabei von Sitzung zu Sitzung, je nachdem was sich grad stimmiger anfühlt. Die Chakra-Arbeit brauche ich aber nicht, um eine Astralprojektion einzuleiten. Anscheinend bin ich aufgrund meines spirituellen Lebenstils eh schon recht ausgeglichen. Anfänger wären wahrscheinlich besser beraten, sich erst Mal mit ihren Chakras vertraut zu machen und ins Gleichgewicht zu kommen, bevor sie Astralreisen anpeilen.

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Fr 8. Jul 2016, 00:20
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Hexe
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Wenn ich meditiere, bin ich oft knapp vor der Schlafgrenze.
Wie seihst du die Bilder, Dennis?
So als würdest du mitten in einem Traum sein?

Liebe Grüße Reverie

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Liebe das Leben wie dich selbst.


Fr 8. Jul 2016, 09:03
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Admin/Alchemist/Magier
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Reverie hat geschrieben:
Wenn ich meditiere, bin ich oft knapp vor der Schlafgrenze.


Ja, ich denke, dass beim Meditieren das Gehirn in den meisten Fällen im alpha-Wellen-Zustand sein dürfte. Man "schaltet ab" und gerät oft in einen trance-ähnlichen Zustand - damit ist die Grenze zum schlafen oder einschlafen recht schmal. Ich glaube manche tun sich auch schwer, nicht einzuschlafen. Ich denke v.a. Neulinge sollten das für den Anfang aber ruhig zulassen - zumindest ab und zu mal. Denn das heißt, dass der Körper den Schlaf braucht und nachholen will. Warum soll man sich dagegen wehren? Es zeigt ja was wichtiges auf, nämlich das man zu viel Stress und Belastung hat, vielleicht auch krank ist und man seinem Lebenstil verändern sollte - was ja mit ein Grund und Ziel fürs Meditieren ist.

Zitat:
Wie seihst du die Bilder, Dennis?
So als würdest du mitten in einem Traum sein?


Nein. Ich glaube da gibt es auch den Begriff "hypnagoge Bilder". Die sieht man oft, kurz bevor man einschläft. So als ob da das Gehirn bereits umschaltet. Aber es ist nicht wie beim Träumen, wo man ja oft in den Szenarien eingebunden ist und mitspielt. Hier ist eher wie Fernseh schauen. Die Bilder sind manchmal erstaunlich klar. :o
Hast du schon mal deine Augen zugemacht, Reverie, und dennoch Bilder gesehen? Z.B. ein Gesicht oder eine Landschaft?

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So 17. Jul 2016, 15:30
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Hexe
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Ohja, das mach ich recht oft. - manchmal sind sie nicht klar, sondern nur verschwommen, aber manchmal eben auch ganz klar.
Ich hab das mit Bildern geübt. Ein Bild lange angesehen, die Augen geschlossen und es mir wieder vorgestellt. Das klappt schon gut.

:cool grin:

P.S sind DAS die Bilder die du dann siehst?

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Mo 18. Jul 2016, 21:13
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Hexe
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ich halte meditieren auch für essentiell.
und mache es wenn möglich täglich.
liegen darf ich dabei nicht, sonst schlafe ich sofort ein. sitzen ist unangenhem (vor allem wenn der kopf nicht gestützt wird), deshalb sitze ich angelehnt auf meinem bett (die beine ausgestreckt).
oropax benutze ich auch, brauche da wie du dennis, absolute stille. mit musik oder auch nur straßenlärm komme ihc gar nicht zurecht.
gedankenstille schaffe ich aber nicht. ich benutze am liebsten die satzmethode. also mediterie über bestimmte sätze, themata oder symbole.
für mich ist es auch am besten, ewnn ich kurz vor dem einschlafen bin, weil sonst mein gehirn anfängt zu konstruieren. das war gerade am anfang immer ein großes problem. mittlerweile wird es besser, je mehr ich übe.
richtig sehen tue ich nicht (bin auf der anderen seite genauso blind wie hier), aber dafür rieche, höre und taste ich sehr gut und auch so entsteht ein bild.

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Liebe Grüße
Finola


Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. W. Churchill


So 24. Jul 2016, 19:00
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Ich praktiziere die Meditation der Leere - mehrmals täglich.
Versetze mich dabei in einen leeren Zustand, in dem ich einen Punkt fixiere und den total gelangweilt ansehe. Als wäre ich eine Unsterbliche die schon alles gesehen und erlebt hat und eigentlich alles nur noch langweilig, uninteressant und banal empfindet.

Gedanken und Bilder werden zugelassen aber nicht beachtet - weil eben langweilig und dann verschwinden sie auch ziemlich schnell.

So nach 5-7 Sekunden bin ich dann schon weg.

Mittlerweile klappt das auch beim Fernsehen und sogar während ich mich mit jemand unterhalte.

Hab das vor etwa 14 Jahren zufällig während einer Migräne erkannt. Weil ich die Schmerzen nicht los wurde, fixierte ich die Stand-By Led meines Fernsehers. So nach 10 Sekunden bekamen die Möbel eine weisse Aura, dann erschien ein weisser Nebel, danach dann komische Fratzen und dann ein Gang.

Mit der Zeit geht es dann auch wesentlich schneller.
Man darf dabei nur nicht zwinkern - einfach gelangweilt weiter starren und dann klappt das auch :)

Hat aber auch einen Nachteil:

Ich bekomme von keinem Film irgendwas mit :oops: :laugh2:


Mi 27. Jul 2016, 17:46
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Was Meditation angeht bin ich noch recht neu. Leider ist Geduld und innere Ruhe eine meiner großen Schwächen, weswegen ich seit einiger Zeit kontinuierlich versuche, daran zu arbeiten. Auch durch Atmeübungen und Yoga.

Dabei ist mir aufgefallen, dass, wenn ich mein "inneres" Auge zur Entspannung schließe, ich ein überwältigendes Gefühl bekomme im Gehirn, zwischen den Augen, was fast schon einem Schwindelgefühl gleicht und unglaublich energetisch wirkt. Fast so als hätte man mir frontal im Kopf einen kleinen Stoß versetzt. Es ist wirklich recht stark und eindeutig und ich war beim ersten Mal sehr verwundert darüber.

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Fr 26. Aug 2016, 11:54
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Reverie hat geschrieben:
P.S sind DAS die Bilder die du dann siehst?


Ich denke schon.

huhuwald hat geschrieben:
Mittlerweile klappt das auch beim Fernsehen und sogar während ich mich mit jemand unterhalte.


Na, dass findet dein Gesprächspartner dann bestimmt sehr höflich. :lol: Das mit dem Punkt fixieren kenne ich. Da kann man wirklich schnell Auras und Energien sehen. Das mache ich meist eher wenn ich von meiner Meditation "aufwache". Dann starre ich nämlich eh meist noch was vor mir hin.....
Besonders krass ist dieses Fixieren wenn man es im Dunkeln macht. Nix für schwache Nerven.... :geist0:

Agonie hat geschrieben:
Was Meditation angeht bin ich noch recht neu. Leider ist Geduld und innere Ruhe eine meiner großen Schwächen, weswegen ich seit einiger Zeit kontinuierlich versuche, daran zu arbeiten. Auch durch Atmeübungen und Yoga.


Damit bist du bestimmt auf dem richtigen Weg, Agonie. Das schöne am meditieren ist ja, dass man dann zur Ruhe und mehr Ausgeglichenheit kommt bzw. das aufrechterhhält. Übung macht den Meister. ;-)


Zitat:
Dabei ist mir aufgefallen, dass, wenn ich mein "inneres" Auge zur Entspannung schließe, ich ein überwältigendes Gefühl bekomme im Gehirn, zwischen den Augen, was fast schon einem Schwindelgefühl gleicht und unglaublich energetisch wirkt. Fast so als hätte man mir frontal im Kopf einen kleinen Stoß versetzt. Es ist wirklich recht stark und eindeutig und ich war beim ersten Mal sehr verwundert darüber.


Wie schließt du dein inneres Auge? Hört sich eher so an, als ob du es fixierst und öffnest....dann ist es durchaus normal, dass einem schwindelig wird. Das Stirnchakra fängt halt an, sich zu drehen. Ich selber nehme diese Drehbewegung auch recht intensiv wahr, weshalb ich froh bin, dass ich beim meditieren liege. :beach: Ich finde es ein sehr schönes Gefühl und lass es drehen und drehen....bis es sich irgendwann eingependelt hat und nicht mehr so wirbelt. Danach hab ich dann meist ein enormes Kribbeln am Körper. :)

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Sa 27. Aug 2016, 00:30
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Wie schließt du dein inneres Auge? Hört sich eher so an, als ob du es fixierst und öffnest....dann ist es durchaus normal, dass einem schwindelig wird. Das Stirnchakra fängt halt an, sich zu drehen.


Ich versuche es so zu empfinden, dass ich noch weiter "in mich" gehe und so wie das physische Augenschließen zuvor nochmal etwas "zuklappe", genau auf meiner Stirn.
Es fühlt sich durchaus nicht unangenehm an, aber so geladen, wie ich es mit meiner Körperkraft gar nicht zum Ausdruck bringen könnte, falls das Sinn macht? Ein wenig eingesperrt, aber eben wie eine starke Energiequelle im Inneren. Gar nicht so leicht zu beschreiben, haha. Aber vielleicht setze ich es dadruch ja auch, wie du schon sagtest, erst frei? Oder nehme es überhaupt erst wahr. Hm...aber wie kann ich es dann schließen?

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Sa 27. Aug 2016, 13:14
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Hexe
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Ich beginne meine Meditationen meist mit dem Autogenen Training, das hilft mir in Verbindung mit der richtigen Atemtechnik sehr stark zur Ruhe zu kommen. Und dann lasse ich erstmal alle meine Gedanken zu, aber ohne ihnen weiter zu folgen, bis eine Leere kommt. Oftmals schaffe ich diese Leere auch nicht, weil noch zu viele Gedanken kommen (aber das meist nur, wenn ich mal mehrere Tag nicht meditiert habe). Mittlerweile ist es aber eher regelmäßig, sodass ich immer häufiger in den Zustand der Leere komme und in dem verweile ich dann.
Ich nutze dafür tatsächlich eine App, die mit einem Gong arbeitet. Ich kann (frühere Arbeit in einem Schülerzentrum sei Dank) Geräusche gut ausblenden und mein Gehör quasi nur für bestimmte Dinge öffnen, zum Beispiel für den Gong. Der kann mich dann nämlich aus der Meditation zurück holen, weil sonst verliere ich mich sehr schnell in der Leere und sitze stundenlang da. Das kann durchaus unvorteilhaft sein :D
Außerdem kann ich recht gut beim zeichnen, schreiben oder nähen meditieren. Die sich wiederholenden Bewegungen der Hand, führen sehr schnell zum gleichen Ergebnis.
Tanzen eignet sich für mich auch gut, interessanterweise kann ich mich aber nur in Trance tanzen, wenn mehrere Menschen um mich herum sind. Passiert mir deshalb oft wenn ich mal feiern gehe. :dance:

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Akita Mani Yo
Mondrabe


Di 6. Dez 2016, 10:12
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