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Gelöscht
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Tachchen, allerseits!

Ich bin durch die Suchmaschinenrecherche nach einem Hexenforum hierhergekommen, habe mir einige Foren angesehen, wobei mir Eures das Sympathischste war - also habe ich mich hier angemeldet.

Mein Zugang zu Magie und Hexentum ist etwas eigentümlich: Ich hatte in meinem Leben 4 Psychosen - die letzte vor 15 Jahren. Magie, Religion und vor allem Hexerei und Hexentum spielten darin eine sehr große Rolle und ich habe jede Menge Dinge erlebt, die weit über das hinausgehen, was gemeinhin als normal angesehen wird.

Ich bin seitdem in psychiatrischer Behandlung, nehme Medikamente und habe mich die meiste Zeit eher den Weltreligionen Christentum und Buddhismus zugewandt (mich aber auch mit verschiedenen Philosophien und allen möglichen anderen religiösen und areligiösen Denkrichtungen auseinandergesetzt).

Seit einiger Zeit - auch oder vielleicht sogar vor allem verursacht durch eine Reduktion meiner Medikamente - treten nun die Welten von Hexerei und Hexentum, in meiner sehr eigenen Ausprägung, wie sie mich meine Psychosen gelehrt haben, wieder in mein Leben. Ich stemple diese Erfahrungen, die sich gerade seit dem letzten Reduktionsschritt sehr deutlich zurückgemeldet haben, nun nicht mehr als "krankhaft" ab, sondern versuche, mich ihnen bewusst zu stellen und sie in meine Realitätswahrnehmung zu integrieren.

Tja, und dieser Weg führt mich nun hierher. In der Hoffnung, dass das, was immer mein Stigma war, nun zu meiner Berufung werden kann, und dass dieses Forum mir dabei vielleicht eine kleine Hilfe sein kann.

Ich freue mich auf den Austausch hier im Forum und wünsche Euch allen frühlingshafte Frühlingstage! :hi:





Fr 6. Apr 2018, 18:20
Admin/Alchemist/Magier
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Willkommen in der Welt der Hexen & Magier, Gronkor!
:welcome:

Wie ich sehe, hast du auch schon unsere youtube-Funktion entdeckt. :mrgreen: Das Lied von Kate Bush kannte ich bereits, ziemlich avantgarde. Es passt auch zu diesem psychotischen, was du in deiner Vorstellung umreißt...
Um ehrlich zu sein, ganz so schlau bin ich aus dieser aber nicht geworden. :denkend_0005: Bekamst du diese Psychosen bzw. wurdest dumit diesen diagnostiziert, weil du an Hexerei und Magie glaubtest und dich da irgendwie krankhaft reinsteigertest oder warst du vielleicht Opfer von Flüchen oder astralen "Belästigungen"? Sowas kann durchaus jemanden in den Wahnsinn treiben. Auch wenn man Türen aufstößt, und psychisch mit dem, was da hereingeströmt kommt, (erstmal) nicht umgehen kann. Aber da kann so ein Forum wie hier ja helfen :). Ich kann dir jedenfalls bescheinigen, dass nichts was Hexentum und Magie angeht, nur Einbildung oder Halluzination ist. Jeder Mensch nimmt manche magischen Wirkungen und Veräußerungen sicherlich unterschiedlich wahr, aber der Kern und das Grundlegende ist gleich. Des Weiteren wage ich zu behaupten, dass die Magie und ihre verschiedenen Richtungen (inkl. Hexentum) mehr Antworten gibt und einen mehr ermächtigt als alle üblichen Religonen. Das Recht, das zu erforschen, hast du jedenfalls.

In dem Sinne viel Spaß beim Stöbern und Austauschen! :-D

p.s.: Wenn du Kate Bush magst - die hat ja wirklich einige geniale Sachen gemacht. Das hier z.B.:

Kommt fast wie ein Ritual rüber oder ein verrückter Traum. :denkend_0005: Überhaupt haben ihre Videos immer so was traumähnliches...

_________________
"Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen."


Sa 7. Apr 2018, 01:57
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Gelöscht
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Moin, Scorpio, und Danke für Deine Antwort!

Das mit den Psychosen ist glaube jemandem, der so etwas nicht selbst erlebt hat, nicht so leicht zu erklären.

Kurz gesagt hatte ich vier intensive Phasen, in denen meine Realitätswahrnehumg sehr aus den Fugen geraten ist und ich von allen möglichen "Wahnvorstellungen" geplagt war (die eben zum Gutteil mit Magie und Hexerei zu tun hatten), und die mir ein geregeltes Leben unmöglich gemacht haben, dass ich erst als psychotisch und dann später mit einer Art Schizophrenie diagnostiziert wurde.

Es geht nicht darum, dass ich hin und wieder mal ein Ritual durchgeführt hätte. Ich war völlig eingenommen von magischen Ideen, habe die Welt kaum noch in der alltäglichen Logik wahrnehmen können, sondern nur noch durch mysteriöse Verknüpfungen, konnte mit niemandem mehr vernünftig kommunizieren und bin auf chaotischen Wegen durch Deutschland geirrt. Die Unmenge an Cannabis, die ich dazu konsumiert habe, hat das Ganze dann noch weiter eingeheizt - hat die Krankheit aber wohlgemerkt nicht ausgelöst.

Nach diesen Psychosen kamen dann jeweils schwere depressive Phasen.

Ausgelöst wurde das Ganze wahrscheinlich einerseits durch Vererbung (meine Familie ist vorbelastet) und andererseits durch traumatische Erfahrungen in Kindheit und Jugend.

So weit die medizinisch-psychiatrische Seite.

Ich denke nun allerdings, dass sich so ein Erleben auch anders deuten lässt als rein psychiatrisch. In der Psychose bricht ganz vieles aus dem Unbewussten (bzw. aus anderen Welten?) durch, dem man mit der richtigen Unterstützung und einer gewonnenen Stabilität auch versuchen kann, sich zu stellen.

In schamanischen Kulturen wird zum Beispiel von Initiationskrisen berichtet, die dem sehr ähneln, was man bei uns als Psychose versteht. Das intensive Erleben, jetzt als Schamane berufen zu sein, hatte ich zum Beispiel auch einige Male - auch in relativ krisenfreien Zeiten. Und ich merke eben jetzt, dass es besser ist, diese Rufe und Signale aus den Tiefen meiner Psyche ernst zu nehmen. Gerade, weil sie ja tendenziell lauter werden, je mehr ich meine Medikamente reduziere.

Ich bin übrigens in ein gutes Hilfsnetzwerk eingebunden und gehe bei der Reduktion sehr vorsichtig vor, so dass ich glaube ich nicht in großer Gefahr bin, erneut abzustürzen.

Aber wie gesagt möchte ich meine Erfahrungen mit Magie und Hexerei (und "Schamanismus") gerne vertiefen, weil ich das starke Gefühl habe, dass das 1. meiner Berufung entspricht und mir 2. mehr Lebensqualität ermöglicht.


Sa 7. Apr 2018, 08:29
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Hallo Gronkor,
auch von mir ein Willkommen im Forum :d_sunny:

Gronkor hat geschrieben:
Aber wie gesagt möchte ich meine Erfahrungen mit Magie und Hexerei (und "Schamanismus") gerne vertiefen, weil ich das starke Gefühl habe, dass das 1. meiner Berufung entspricht und mir 2. mehr Lebensqualität ermöglicht.


Kann Deine Erfahrungen gut verstehen, wenn Du, wie Du schreibst, "die Welt in ihrer alltäglichen Logik" kaum noch wahrnehmen konntest. Dann scheint mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig zu sein, daran zu arbeiten, in beiden Welten auf sicheren Beinen zu stehen und gut Zuhause zu sein.
Das zeichnet meines Erachtens überhaupt eine/n Schamanen/Schamanen aus und gilt vermutlich auch für Magier/innen und andere spirituell Tätige.
sind meine 2Cent :)


So 8. Apr 2018, 15:31
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Herzlich Willkommen im Forum Gronkor
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So 8. Apr 2018, 15:50
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Gelöscht
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Sapuchera hat geschrieben:
Dann scheint mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig zu sein, daran zu arbeiten, in beiden Welten auf sicheren Beinen zu stehen und gut Zuhause zu sein.


Genau das ist es, woran ich im Moment arbeite. Ich versuche, die "psychotische" Realität vorsichtig und allmählich kommen zu lassen, ohne dabei den Halt in der Alltagswelt zu verlieren.

Manchmal nicht ganz einfach, aber bis jetzt scheint es zu funktionieren.

Danke für Deine 2 Cent. Kommen in die Spendenbox.

Und auch Dir, Lucindra, Danke für deinen Willkommensgruß.


Dateianhänge:
Dateikommentar: Hier noch ein kleines Mem von mir zum Thema.
2016-11-23-Ich mag den Wahnsinn - klein.jpg
2016-11-23-Ich mag den Wahnsinn - klein.jpg [ 1.43 MiB | 213-mal betrachtet ]
So 8. Apr 2018, 20:44
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Danke für deine Erläuterung, Gronkor!

Gronkor hat geschrieben:
Das mit den Psychosen ist glaube jemandem, der so etwas nicht selbst erlebt hat, nicht so leicht zu erklären.

Kurz gesagt hatte ich vier intensive Phasen, in denen meine Realitätswahrnehumg sehr aus den Fugen geraten ist und ich von allen möglichen "Wahnvorstellungen" geplagt war (die eben zum Gutteil mit Magie und Hexerei zu tun hatten), und die mir ein geregeltes Leben unmöglich gemacht haben, dass ich erst als psychotisch und dann später mit einer Art Schizophrenie diagnostiziert wurde.


Nun, mir geht es halt darum, was "Wahnvorstellungen, Halluzinationen usw" eigentlich sind. Das sind immer so Begrifflichkeiten, womit "wegdiagnositizert" werden soll. Oder derjenige sogar mit weggesperrt wird (in eine Anstalt). Das ist kein Vorwurf an dich, Gronkor, sondern an die Diagnositizierer und Wegsperrer ;) . An dich höchstens, dass du das nicht einfach so hinnehmen und übernehmen solltest. Aber tust du anscheinend ja auch nicht mehr. ;-) Wenn jemand z.B. eine AKE hat oder ein erweitertes Sehvermögen, das ihm/ihr die Sicht und das Erleben der Astralwelt ermöglicht, der kommt nun mal mit allerlei Wesenheiten und Magie in Berührung - eben weil es real ist! Nur halt in einer anderen Ebene (die aber sehr viel Einfluss auf die physische haben kann). Das "psychotische" komm doch erst dann rein, wenn man eine labile Psyche hat, nicht vorbereitet/reif dafür ist oder man damit nicht umgehen kann, usw - v.a. wenn diverse Wesenheiten oder Magiepraktizierende Interesse an einem gefunden haben. Wichtig ist, dass man sich schützt! (Dazu gibts im Forum einiges)

Zitat:
Es geht nicht darum, dass ich hin und wieder mal ein Ritual durchgeführt hätte. Ich war völlig eingenommen von magischen Ideen, habe die Welt kaum noch in der alltäglichen Logik wahrnehmen können, sondern nur noch durch mysteriöse Verknüpfungen, konnte mit niemandem mehr vernünftig kommunizieren und bin auf chaotischen Wegen durch Deutschland geirrt. Die Unmenge an Cannabis, die ich dazu konsumiert habe, hat das Ganze dann noch weiter eingeheizt - hat die Krankheit aber wohlgemerkt nicht ausgelöst.


Das kann ich gut verstehen. Die "Anderswelt" ist nun mal sehr faszinierend, kann schön aber auch erschreckend sein....
Wichtig ist, dass man keine Abtrennung vornimmt, und beide Ebenen betrachtet und erlebt und da auch die Zusammenhänge sieht. Ich würde dir den Rat geben, Gronkor, regelmäßig für deine Erdung zu sorgen (und eben auch für SChutz). Damit du nicht die Bodenhaftung verlierst.. Das kannst du z.B. durch Spaziergänge im Wald, bestimme Nahrung oder mit Edelsteinen, die du mit dir trägst (alle schwarz- und braunfarbigen, auch rote). Siehe mehr dazu hier:
Erdung
Auswirkung von Nahrung auf Erdung, Chakras, usw.
Edelsteine


Zitat:
Ich denke nun allerdings, dass sich so ein Erleben auch anders deuten lässt als rein psychiatrisch.


Eben. ;-) Nicht alles hat einfach nur mit unserem Unterbewußtsein und unserer Psyche zu tun, es kann aber oft mit reinspielen.

Zitat:
In der Psychose bricht ganz vieles aus dem Unbewussten (bzw. aus anderen Welten?) durch,


Beides würde ich sagen. ;-)

Zitat:
dem man mit der richtigen Unterstützung und einer gewonnenen Stabilität auch versuchen kann, sich zu stellen.


:good:

Zitat:
Aber wie gesagt möchte ich meine Erfahrungen mit Magie und Hexerei (und "Schamanismus") gerne vertiefen, weil ich das starke Gefühl habe, dass das 1. meiner Berufung entspricht und mir 2. mehr Lebensqualität ermöglicht.


Freut mich, dass du diese Schlußfolgerung getroffen hast. :) Es ist nicht nur erhöhte Lebensqualität (wenn es richtig angegangen wird ;-)) sondern der Fakt, dass man das Leben in seiner größeren Gesamtheit und Fülle betrachten und verstehen darf, was nicht vielen vergönnt ist (bzw. diese sich nicht darum scheren)

Sapuchera hat geschrieben:
Kann Deine Erfahrungen gut verstehen, wenn Du, wie Du schreibst, "die Welt in ihrer alltäglichen Logik" kaum noch wahrnehmen konntest. Dann scheint mir in diesem Zusammenhang besonders wichtig zu sein, daran zu arbeiten, in beiden Welten auf sicheren Beinen zu stehen und gut Zuhause zu sein.
Das zeichnet meines Erachtens überhaupt eine/n Schamanen/Schamanen aus und gilt vermutlich auch für Magier/innen und andere spirituell Tätige.
sind meine 2Cent :)


Genau, Sapuchera. :) Auch Hexen werden ja nicht umsont "Zaunreiterinnen" gennant. Es gilt, die Gradwanderung zwischen "Diesseits" und "Jenseits" zu meistern. Was sicherlich nicht immer einfach ist! Aber an Herausforderungen wächst man ja. Und wenn man so will, versucht man, beide Welten miteinander zu verweben - so dass es nützlich und bereichernd für einen ist. Und auch für andere. :)

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Mo 9. Apr 2018, 01:42
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Gelöscht
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Nun, mir geht es halt darum, was "Wahnvorstellungen, Halluzinationen usw" eigentlich sind. Das sind immer so Begrifflichkeiten, womit "wegdiagnositizert" werden soll. Oder derjenige sogar mit weggesperrt wird (in eine Anstalt). Das ist kein Vorwurf an dich, Gronkor, sondern an die Diagnositizierer und Wegsperrer ;) . An dich höchstens, dass du das nicht einfach so hinnehmen und übernehmen solltest. Aber tust du anscheinend ja auch nicht mehr. ;-) (...) Das "psychotische" komm doch erst dann rein, wenn man eine labile Psyche hat, nicht vorbereitet/reif dafür ist oder man damit nicht umgehen kann, usw - v.a. wenn diverse Wesenheiten oder Magiepraktizierende Interesse an einem gefunden haben. Wichtig ist, dass man sich schützt! (Dazu gibts im Forum einiges)


Wichtige und richtige Punkte, Scorpio. Nicht die Wahrnehmungen der Anderswelt sind entscheidend für eine "Psychose", sondern die Tatsache, dass man sie nicht richtig integrieren kann und vollkommen von ihnen übermannt wird.

Scorpio Dennis hat geschrieben:
Ich würde dir den Rat geben, Gronkor, regelmäßig für deine Erdung zu sorgen (und eben auch für SChutz). Damit du nicht die Bodenhaftung verlierst.. Das kannst du z.B. durch Spaziergänge im Wald, bestimme Nahrung oder mit Edelsteinen, die du mit dir trägst (alle schwarz- und braunfarbigen, auch rote).


Ein guter Rat. Im Moment unterstütze ich gerade meine Frau bei der Waldarbeit, was für diese Phase für mich genau das Richtige ist. Mit Edelsteinen habe ich es nicht so. Aber kann ja noch kommen...

Scorpio Dennis hat geschrieben:
Es ist nicht nur erhöhte Lebensqualität (wenn es richtig angegangen wird ;-)) sondern der Fakt, dass man das Leben in seiner größeren Gesamtheit und Fülle betrachten und verstehen darf, was nicht vielen vergönnt ist (bzw. diese sich nicht darum scheren)


Ja, das kann ich vollauf bestätigen. Seit ich diese Erfahrungen vollkommen bejahe und sie wenn sie auftauchen auch nicht mehr mit Medikamenten unterdrücke, ist mein Leben unglaublich viel "runder" und ganzer geworden. Es ist, als hätte ich einen verlorenen Teil von mir selbst zurückgeholt. Und der entscheidende Schritt hat jetzt gerade mal an den Ostertagen statt gefunden. Alles also noch ganz frisch.

Scorpio Dennis hat geschrieben:
Auch Hexen werden ja nicht umsont "Zaunreiterinnen" gennant. Es gilt, die Gradwanderung zwischen "Diesseits" und "Jenseits" zu meistern. Was sicherlich nicht immer einfach ist! Aber an Herausforderungen wächst man ja. Und wenn man so will, versucht man, beide Welten miteinander zu verweben - so dass es nützlich und bereichernd für einen ist. Und auch für andere. :)


Jo, ich bin mal gespannt, wohin mich der Weg noch führt. Sehr schön ist auch, dass ich mit den meisten meiner Freund_inn_en gut über so was reden kann - das sind nämlich auch alles solche Gestörten. Mit meiner Frau tausche ich mich kaum in Worten darüber aus - aber auf einer intuitiven Ebene findet da sehr viel statt, und sie gibt mir sehr viel Halt bei diesem Schritt.

Also denn man bis denn!

:mafia:


Mo 9. Apr 2018, 04:31
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Hallo Gronkor,

Herzlich Willkommen hier im Forum!
Schön, dass du hergefunden hast!

Das war ja mal ne sehr spannende "Vorstellung" zum Lesen. Ich finde es toll, dass du so offen darüber sprechen kannst und es auch tust!

Eigentlich wurde schon alles dazu gesagt: Vor allem das mit dem "Zaunreiter" schwebte mir auch im Kopf.
Die Balance ist das Wichtigste... ich kenne leider einige "magische/mystische/ spirituelle" Menschen, die jeglichen Bezug zur diesseitigen Welt verloren haben. Das kommt genauso schlecht wie bei den Leuten, die den Kontakt zur Anderswelt komplett verloren haben...nur fällt es bei denen weniger auf in unserer Gesellschaft. ;)

Ich finde es gut, dass du versuchst auch einen anderen "Ansatz" zu gehen. Ich rate dir aber trotzdem nochmals zur Vorsicht. Im Zweifelsfalle lieber noch einen seriösen Heilpraktiker dazu nehmen, der offen für die alternative als auch die Schulmedizin ist.
Ich würde dir trotzdem auch raten in deinem jetzigen noch "instabilen" Zustand keine grossen Zauber zu wirken oder Rituale zu veranstalten. (Kleine Dinge wie Erden, Meditieren, mit Heilsteinen etc. sind da natürlich ausgenommen!).

Ich wünsche dir viel Erfolg und dass, das Forum dich hoffentlich ein wenig unterstützen kann. :-D

Alles Liebe
Rhia

_________________
"Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?"
from: Harry Potter and the Deathly Hallows


Mo 9. Apr 2018, 21:22
Profil
Gelöscht
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Moin, Rhia und Danke für Begrüßung und Feedback!

Und ich glaube und hoffe, dass Du Dir keine großen Sorgen um mich machen musst. Ich habe ein gutes Netzwerk zu meiner Unterstützung. Zum Beispiel eine Peer-Beraterin / Genesungsbegleiterin, die ebenfalls schizophren ist, auf Psychopharmaka komplett verzichtet und auch einiges "magische" gut in ihren Alltag integriert hat.

Und mit dem Offenen Umgang mit meiner Verrücktheit habe ich bis jetzt fast nur gute Erfahrungen gesammelt. Die meisten Leute sind einfach nur neugierig - Vorbehalte erlebe ich eheŕ selten.

Deinen Rat,
Rhia-Aileen hat geschrieben:
in deinem jetzigen noch "instabilen" Zustand keine grossen Zauber zu wirken oder Rituale zu veranstalten
nehme ich mir zu Herzen. Ich werde auch, bevor ich meine Medis weiter reduziere, sicher noch einiges Wasser die Elbe runterlaufen lassen.

Also: wir sehen uns in dem einen oder anderen Thread!


Di 10. Apr 2018, 08:25
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