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 Mondkinder 
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Admin/Alchemist/Magier
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Huhu Walkyra, wollte da noch auf die Mondkind-Sache eingehen...

Zitat:
Du hast gefragt, was es mit dem Moonchild auf sich hat und was es mir bedeutet...

Nun, da gibt es mehrere Gründe:
Mein Opa war zu seiner Lebzeit ebenfalls stark an allem mystisch/ mythischem interessiert und befasste sich u.a. viel mit Alleister Crowley.
Crowley verfasste zu seiner Lebzeit genau zwei Romane: "Moonchild" (1917 geschrieben, 1929 erschienen) und "Tagebuch eines Drogenabhängigen" (1922). Letzterer entstand mitten in seiner Heroin-Zeit (1919 - 1925), "Moonchild" noch vor seiner Heroin-Sucht.
Das Moonchild ist ein durch magische Rituale erzeugtes bzw. im Mutterleib beeinflusstes Kind, das - wahlweise ohne Seele oder mit stark modifizierter Seele - geboren wird und als ideales Gefäß, Ziel oder Medium für Magie gilt.


Also da schrillen bei mir ja etwas die Alarmglocken muss ich sagen (sehe den Crowley aber eh ziemlich skeptisch) - ein Kind ohne Seele? Geht das wirklich? Stattdessen einfach nur ein Gefäß für einen Dämon oder so was? Das Kind "darf" dann als Diener/Sklave/Werkzeug innerhalb eines Zirkels aufwachsen? Ich weiß ja, dass es solche und ähnliche Dinge gibt, deshalb ja auch meine Fragen an dich wegen "moonchild"/Mondkind - weil so weit mir geläufig, beziehen sich diverse schwarzmagische Zirkel leider auf diesen und ähnliche Begriffe, worunter dann auch Mißbrauchs-Sachen stattfinden gegenüber Kindern und jungen "Mitgliedern". :kotz: Alles im Sinne von Magie-Wirken, wobei das manchmal auch nur eine Ausrede bzw. Cover sein könnte. :bad: Diese Kinder und Jugendlichen haben da sicherlich ganz und gar nichts von, außer Traumas und vielleicht eine höhere Begabung/Einklinkung in die Magie. Aber was für eine Magie... :evil:

Zitat:
Die Rituale hierfür stammen von Crowley selbst, sind aber wohl inspiriert von anderen Quellen. In dem 1929 erschienen Roman "Moonchild" beschreibt Crowley das Erzeugen eines Mondkindes in einer fiktiven aber zu einigen Teilen auch autobiographischen Handlung, die den Krieg zweier Magier und ihrer Logen zum Thema hat... , soviel zu Crowley.
Mein Opa sagte mir oft als kleines Kind, ich sei ein Mondkind. Eben anders.


Nun, ich denke nicht, dass er dich als ein Mondkind im Sinne von Crowley sah.? (Und schon gar nicht, wie ich grade im Zusammenhang mit Zirkeln beschrieb. :scared: ) Falls du unter magischen Ritualen gezeugt wurdest (könnte ja sein?), dann müssten ja auch deine Eltern sich damit beschäftigt haben, aber davon war ja bislang keine Rede. So oder so, ich stelle fest, dass du ganz gut beseelt bist. :-D

Zitat:
Davon abgesehen, mag ich den Mond sehr, wie viele andere hier sicher auch. Ich fühle mich "zuhause" wenn ich ihn sehe. Es beruhigt mich einfach.
Außerdem umgibt dem Mond mehr Mystik, meiner Meinung nach, als der Sonne. Er strahlt eine besondere Art Kraft aus, Ebbe/Flut; energetisches Aufladen von z.B. Kristallen; besondere Flora & Fauna die sich nur Nachts zeigen und tagsüber "unsichtbar" sind; Nachts fühle ich mich freier/ unbeobachteter im Schutz der Dunkelheit... uvm.


So ergeht es mir auch manchmal. V.a. finde ich schön, dass es nachts halt ruhiger ist...das Menschengeschnatter und das ganze mechanische und elektrische Gedöns sind runtergefahren. :) Wahrscheinlich funzt Magie auch deshalb so gut nachts....freiere Bahn!

Zitat:
"stay wild", weil man sich niemals bändigen/zähmen/verbiegen lassen sollte.

Man sollte sich treu bleiben und wenn das heißt, dass man sich aus einer Laune raus die Schuhe auszieht und barfuß über eine Wiesen schlendert wenn es zu Regnen beginnt, obwohl alle anderen sofort die Regenschirme zücken und zu rennen beginnen als seien sie aus Zucker...; wenn man mit schöner Musik im Ohr/Kopf plötzlich die Lust verspürt zu tanzen oder singen...; wenn man bei brütender Hitze mitten in der Stadt einen Springbrunnen entdeckt, sich die Schuhe auszieht, die Hose hoch krempelt und die Beine ins kühle Nass hält ohne Rücksicht auf die verwirrten Blicke weil man gerade aus dem "Schwarm" tanzt... und vieles vieles mehr.
Ich weiß garnicht wo ich anfangen bzw. aufören soll.
Könnte dir noch endlos Gründe bringen, aber ich hoffe diese reichen fürs erste um dir einen kl. Einblick zu gewähren.


Ja, das hast du schön beschrieben. :) Darauf bezogen könnte man auch sagen: "Stay alive" oder "Become alive". Denn eigentlich ist dass doch nur ein Leben und Lebendigsein, was in unserer Gesellschaft aber leider schon als "wild" oder "unnormal" betrachtet wird. :roll:

Zitat:
Summa Summarum, fand ich den Spruch "Stay wild, Moonchild" wie für mich geschaffen und nutze ihn seitdem. Außerdem klingt er noch dazu hübsch "rund". Findeste nicht?! :winkextra:


Für ne Hexe/Dingsbums auf jeden Fall angemessen. :mrgreen: Aber ich wollte halt auch die Gelegenheit nutzen, bezüglich dieses Begriffes ein wenig aufzuklären, was die negativen Aspekte angeht.... Dass es da überhaupt eine zwielichtige, recht gängige Komponente gibt. Aber naja, ist ja wie bei allem, gell? Man kann etwas positiv benutzen/einsetzen oder es mißbrauchen...

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"Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen."


So 10. Feb 2019, 07:08
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