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 Baum-Sprüche 
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Admin/Alchemist/Magier
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Als ich letzens beim örtlichen Biohof war, fiel mir auf, dass an einem der Bäumen beim Parkplatz ein kleines Pappschild befestigt war. Das war glaube ich schon länger da, aber erst jetzt hatte ich irgendwie den Input, es mir mal genauer anzuschauen. Auf dem Schild stand:

"Solange Menschen denken, dass Bäume nicht fühlen, müssen Bäume fühlen, dass Menschen nicht denken können."

Tja, da ist wohl viel wahres dran!

Ich meine mich zu entsinnen, dass an den anderen Bäume auch mal Schilder waren, aber die sind leider weg. Kann aber auch sein, dass ich mich irre. Wäre natürlich interessant gewesen, auch die anderen Sprüche zu lesen. Deshalb meine Frage: Kennt ihr noch andere gute Sprüche über Bäume?

p.s.: Seltsamerweise befand sich auf dem Schild, als ich es grade las, eine recht große Spinne. Direkt in der Mitte! Ich erschrack mich fast, obwohl ich keine Angst oder so vor Spinnen habe. Ob das irgendwas zu beudeuten hatte? Eine Spinne könnte ja für Mutter stehen.... :denkend_0005:

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Di 19. Sep 2017, 03:20
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Hexe
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Wenn du auch den Wald (als Kollektiv von Bäumen :mrgreen: ) gelten lässt, hätte ich diesen schönen Spruch (oder eher Gedicht) vorzuschlagen:

Ich bin der Wald
Ich bin uralt
Ich hege den Hirsch
Ich hege das Reh
Ich schütz Euch vor Sturm
Ich schütz Euch vor Schnee
Ich wehre dem Frost
Ich wahre die Quelle
Ich hüte die Scholle
Bin immer zur Stelle
Ich bau Euch das Haus
Ich heiz Euch den Herd
Drum ihr Menschen
Haltet mich wert!

Quelle wird überall mit "Inschrift an einem niedersächsischen Forsthaus aus dem 17. Jahrhundert" angegeben. Finden kann man es z. B. hier: https://www.aphorismen.de/gedicht/181716
Ist das so in Bezug auf Urheberrecht und Quellenangabe in Ordnung, nachdem der Spruch an sich von "Unbekannt" verfasst wurde und wohl auch schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel hat? Stichwort: 70-Jahres-Regel, siehe auch der Hinweis der entsprechenden Page: "Nach Ablauf der 70-Jahre-Schutzfrist sind diese Werke gemeinfrei und können durch jedermann genutzt werden. Alle anderen Werke und Texte bedürfen der Genehmigung." https://www.aphorismen.de/infos/hilfe/die-rechtliche-seite


Sa 5. Mai 2018, 22:04
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Solche Spüche habe ich bei uns noch keine gesehen. Auf jeden Fall wahr.
Du ziehst Spinnen irgendwie magisch an :lol:


Ein sehr schöner Spruch :)

Ja die Quellenangabe ist ok

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"Jeder Stein und jeder Baum und jedes Wesen, hat sein Leben, seine Seele, seinen Stolz"

"Fremde Erde ist nur fremd, wenn der fremde sie nicht kennt"


Sa 5. Mai 2018, 22:41
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Lucindra hat geschrieben:


Ein sehr schöner Spruch :)

Ja die Quellenangabe ist ok


Danke, Lucindra. Ich finde ihn auch richtig, richtig Klasse. :)

Dann ist gut, ich will ja nicht gleich ins Fettnäpfchen treten hier *gg*


Sa 5. Mai 2018, 23:19
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Schönes Gedicht, Anmara. :)
Da fällt mir auch noch ein Spruch ein. Bäume kommen nur kurz darin vor, aber macht ja nix. Ich denke die meisten von euch kennen es:

Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.


Dieser Spruch ist als "Weissagung der Cree" bekannt. Der Ursprung liegt aber nicht wirklich bei diesem Indianerstamm, sondern in der Umweltbewegung der 80er. Was aufzeigt, dass auch Öko-Fritzen was von Marketing verstehen. :lol:

Zitat:
Quelle wird überall mit "Inschrift an einem niedersächsischen Forsthaus aus dem 17. Jahrhundert" angegeben. Finden kann man es z. B. hier: https://www.aphorismen.de/gedicht/181716
Ist das so in Bezug auf Urheberrecht und Quellenangabe in Ordnung, nachdem der Spruch an sich von "Unbekannt" verfasst wurde und wohl auch schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel hat? Stichwort: 70-Jahres-Regel, siehe auch der Hinweis der entsprechenden Page: "Nach Ablauf der 70-Jahre-Schutzfrist sind diese Werke gemeinfrei und können durch jedermann genutzt werden. Alle anderen Werke und Texte bedürfen der Genehmigung." https://www.aphorismen.de/infos/hilfe/d ... iche-seite


Ja, geht absolut in Ordnung so mit dem Urheberrecht. Das war jetzt fast schon übertrieben von dir ;-) aber schön, dass du dir darüber Gedanken machst! :good: Machen ja leider nicht viele.

Lucindra hat geschrieben:
Du ziehst Spinnen irgendwie magisch an :lol:


Ja, stimmt wohl, gell? Komisch irgendwie! Grade in letzter Zeit ist es auch wieder extrem... Spinnen sind klassische Hexentierchen und wie gesagt Mutter Erde...wahrscheinlich rührt es daher. :denkend_0005: (Oder es soll darauf hinweisen, dass die Leute mich als Spinner sehen :lol: )

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Mi 9. Mai 2018, 01:57
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Soll das jetzt ein Scherz sein? Ich glaub ich spinn wirklich! :shock: Ca. 20 Minuten später, nachdem ich das obige geschrieben hatte, entdeckte ich ne Spinne direkt am Computertisch. O_o

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Könnte die gleiche wie in Ketsiyah's Vorstellungsfaden sein - aber glaub ich eigentlich nicht. Die hatte ich ja rausgetan...ob die tatsächlich wieder die gleiche Stelle aufsuchen würde? Diese hier kam mir aber doch ein bißchen größer vor, aber vielleicht dieselbe Art....kennt sich einer aus?

Und was meint ihr? Was könnte das bedeuten, wenn einem in kurzen Abständen immer wieder Spinnen begegnen? (in der Wohnung)

Zwei kuriose Umstände:
1.Ich war grade dabei, aus einen meiner Wunschsprüche eine Sigille zu zeichnen. Ich schrieb den Spruch auf und da sah ich die Spinne. :o Ich beobachtete sie, sah wie emsig die war (spazierte die Bretter entlang, seilte sich von Etage zu Etage runter und versteckte sich unter meiner Erdungsmatte (Bestätigung für Bedeutung "Mutter Erde"?)...von da vertrieb ich sie (sonst hätte ich da noch drauf getreten) und dann krabbelte sie an nem Kabel entlang. Und dann hangelte sie sich an meinem Schrank entlang. Dann hab ich sie aus den Augen verloren...

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2.Aufgrund meiner Erlebnisse mit den Motten & Co bin ich da ja am überlegen, ob das positiv oder negativ mit den Spinnen ist (Rhia würde wahrscheinlich sagen negativ :mrgreen:). Scherzhaft sagte ich vorhin "Na, mein Computer läuft ja noch". Kaum hab ich das gesagt geht kurze Zeit später mein Internet aus! O_o Zum Glück aber nur kurz! Wer weiß, vielleicht hat die Spinne da irgendwie Energien ausgesandt, die das unabsichtlich bewirkten...LOL, schon krass alles.

Haben Spinnen auch spezifisch was mit Bäumen zu tun??

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Mi 9. Mai 2018, 03:09
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Das war jetzt fast schon übertrieben von dir ;-) aber schön, dass du dir darüber Gedanken machst! :good: Machen ja leider nicht viele.

Lol, das ist der vorauseilende Gehorsam als Folge vieler digitaler Rüffler. :focus: :mrgreen:

Scorpio Dennis hat geschrieben:
Und was meint ihr? Was könnte das bedeuten, wenn einem in kurzen Abständen immer wieder Spinnen begegnen? (in der Wohnung)


Vielleicht mögen die Krabbler auch einfach nur das Klima in deiner Wohnung und verirren sich deswegen gerne mal bei dir. Hast du in unmittelbarer Nähe vom Haus Grünflächen mit Baum und Strauch oder einen feuchten Keller, wo sie sich gut vermehren können? Das könnte dann so eine Art achtbeinige Landflucht sein, was du bei dir beobachtest - so eine Spinne will schließlich auch mal was anderes sehen und auf Entdeckungstour gehen... :grin:

Was bedeutet die Spinne denn als Tier für dich? Mir hilft es oft ganz gut, wenn ich die übertragene Bedeutung von dem Tier zusammen mit meinen Assoziationen aufschreibe und gucke, was davon sich auf mein Leben bzw. Situationen, mit denen ich gerade zu kämpfen habe, übertragen lässt oder wofür es ein Hinweis sein könnte. Die eigenen Gefühle geben dann die Richtung an, wie man in Beziehung zu den tierischen Eigenschaften steht. Aber das ist nur eine Idee... gibt ja viele Interpretationsmöglichkeiten bei solchen Dingen, je nachdem, aus welcher spirituellen Ecke man kommt.


Um nochmal zu den Bäumen zurückzukommen:

Hermann Hesse hat auch viele wunderbare Texte und Gedichte über Bäume verfasst, z. B. "Gestutzte Eiche". Einer meiner liebsten Autoren zum Thema "Bäume".


Fr 11. Mai 2018, 00:23
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Zitat:
Was bedeutet die Spinne denn als Tier für dich?


Mutter Erde, Weiblichkeit, Emsigkeit, etwas zurecht weben...ich sehe sie als sehr magische/spirituelle Tiere. Was nicht immer unbedingt angenehm ist. Und sie sind natürlich nützliche Tiere, weil sie Mücken, Fliegen, Milben usw fressen. Also sind auch wichtig fürs Gleichgewicht.
Und für dich?

Anmara hat geschrieben:
Vielleicht mögen die Krabbler auch einfach nur das Klima in deiner Wohnung und verirren sich deswegen gerne mal bei dir. Hast du in unmittelbarer Nähe vom Haus Grünflächen mit Baum und Strauch oder einen feuchten Keller, wo sie sich gut vermehren können? Das könnte dann so eine Art achtbeinige Landflucht sein, was du bei dir beobachtest - so eine Spinne will schließlich auch mal was anderes sehen und auf Entdeckungstour gehen... :grin:


Kann schon sein - aber das Komische ist ja, dass das vermehrte Auftreten der Spinnen erst in den letzten Monaten auftrat. Auch dass es so verschiedenen Arten sind. Geändert hat sich an meinem Wohnklima nichts. Es ist hier recht trockene Luft (20-30%, siehe meinen Faden in Bezug auf Wasserverdunstung). So weit ich weiß, mögen Spinnen eher hohe Luftfeuchtigkeit. Feuchter Keller kann sein...das Haus hat im Keller einen Waschraum. ;-) Komischerweise hab ich da aber noch nie groß Spinnen gesehen. Außerdem wohn ich im dritten Stock, unterm Dachboden...da müssten die Spinnen die unteren Etagen eigentlich bevorzugen, oder? Bäume und Sträucher gibts schon in direkter Umgebung, der Wald ist direkt um die Ecke. :-D Aber die Bäume von Nachbarn, die direkt vor den Fenstern waren sind in den letzten Jahren alle gefällt worden. :( Bzw. so gestutzt, dass nur noch ein höheres Stück Rumpf übriggeblieben ist. So dass sie nur bis unterhalb meiner Wohnung reichen. Womit wir wieder beim Thema wären. :evil: -->

Zitat:
Um nochmal zu den Bäumen zurückzukommen:

Hermann Hesse hat auch viele wunderbare Texte und Gedichte über Bäume verfasst, z. B. "Gestutzte Eiche". Einer meiner liebsten Autoren zum Thema "Bäume".


Das Trimmen und Stutzten und Fällen (!) der Bäume geht mir gehörig auf den Senkel. In den letzten Jahren war das relativ extrem bei uns. Entweder durch übereifrige (?) Gärtner oder weil es von der Stadt verordnet war. V.a. an Straßen. Die könnten ja umfallen...beim nächsten Sturm. Und ein tolles Auto putt machen. :dash1: :roll: Wenn es ein Menschenleben retten sollte, ok...aber mittlerweile wird so übertrieben hier! Ganze Straßenränder werden platt gemacht. Und wer entscheidet, welcher Baum "fällig" ist und welcher nicht? Da scheinen eher wirtschaftliche/ industrielle Interessen dahinterzustecken. :bad: Die Forst/Landpflege(?)/Stadt-Wirtschaft muss ja am Leben erhalten bleiben, gelle? Besser als wenn die Bäume am leben bleiben. :kotz:
Aber eins muss ich sagen: Einige von den Bäumen, wo sie bis auf dem Rumpf abgesägt haben, sind ganz schön wieder hochgewachsen und ausgetrieben. :o Das ist schon toll und beruhigend, wie beharrlich die meisten Bäume sind. Ich denke aber nicht, dass die happy darüber sind, wenn sie derart zu einem zweiten oder dritten Leben gezwungen werden. Und ob das jemals wieder so gut sein kann wie das erste Leben? Wenn, dann würde das schon einige Jahren dauern, bis sie soweit wieder gewachsen sind...aber das ist nur das Physische - wie es spirituell/energetisch mit dem Baum aussieht, weiß man nicht. :denkend_0019: (und wird sich von "denen" auch keine Gedanken drum gemacht :? Für die sind Bäume & Co wohl seelenlos)

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Mo 14. Mai 2018, 11:08
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Zitat:
Was bedeutet die Spinne denn als Tier für dich?


Mutter Erde, Weiblichkeit, Emsigkeit, etwas zurecht weben...ich sehe sie als sehr magische/spirituelle Tiere. Was nicht immer unbedingt angenehm ist. Und sie sind natürlich nützliche Tiere, weil sie Mücken, Fliegen, Milben usw fressen. Also sind auch wichtig fürs Gleichgewicht.
Und für dich?

Wenn ich die Spinne aus Spinnensicht sehe: Ein geschickter Gestalter seiner eigenen Realität, tatkräftig und konstruktiv tätig sein, an den richtigen Strippen ziehen, ein geschickter Beobachter, der im richtigen Moment zuzuschlagen weiß. Ein Meister der Impulskontrolle - kann auf Belohnungen warten und sorgt weise für später vor.

Die Spinne aus Opfersicht: Angst, in Probleme verwickelt zu werden, unverschuldet in Verstrickungen zu geraten, jemandem auf den Leim gehen (vielleicht, weil man die Dinge zu naiv betrachtet oder sich der Gefahr nicht bewusst ist).

Aber das waren jetzt nur ein paar schnelle Einfälle, da kann man bestimmt noch viel, viel mehr sehen. :)

Zitat:
Kann schon sein - aber das Komische ist ja, dass das vermehrte Auftreten der Spinnen erst in den letzten Monaten auftrat. Auch dass es so verschiedenen Arten sind. Geändert hat sich an meinem Wohnklima nichts. Es ist hier recht trockene Luft (20-30%, siehe meinen Faden in Bezug auf Wasserverdunstung). So weit ich weiß, mögen Spinnen eher hohe Luftfeuchtigkeit. Feuchter Keller kann sein...das Haus hat im Keller einen Waschraum. ;-) Komischerweise hab ich da aber noch nie groß Spinnen gesehen. Außerdem wohn ich im dritten Stock, unterm Dachboden...da müssten die Spinnen die unteren Etagen eigentlich bevorzugen, oder? Bäume und Sträucher gibts schon in direkter Umgebung, der Wald ist direkt um die Ecke. :-D

Hmm, das ist natürlich schon seltsam, dass du erst kürzlich als Spinnen-Refugium auserkoren wurdest und es dann auch noch ganz unterschiedliche Besucher sind. Vielleicht kannst du die einzelnen Arten ja noch identifizieren, dann weißt du ganz genau, mit wem du es zu tun hast. Und vielleicht steigst du irgendwann ganz plötzlich hinter diese versponnene Angelegenheit... 8-)

Haha, naja, ich wohne noch ein Stockwerk höher, habe nur sehr niedrige Bäumchen im Innenhof vom Wohnblock und vor dem Haus und sogar hier haben wir regelmäßig mal einen achtbeinigen Besucher (also neben denen, die ich von draußen mit einschleppe, wenn ich irgendwelches Grünzeug gesammelt habe :lol: ). Allerdings sind das eher sehr kleine Spinnen, die irgendwann entweder wieder spurlos verschwinden oder traurig in der Ecke vertrocknen... ist ebenfalls kein allzu gutes Spinnenklima hier. Wenn sie nicht gerade fünf Zentimeter groß sind und wir uns von ihr beobachtet fühlen, lassen wir sie den Winter über meistens in der Wohnung. Sonst muss mein Spinnenfänger kommen und Spiderella auf den Balkon bringen.


Zitat:
Das Trimmen und Stutzten und Fällen (!) der Bäume geht mir gehörig auf den Senkel. In den letzten Jahren war das relativ extrem bei uns. Entweder durch übereifrige (?) Gärtner oder weil es von der Stadt verordnet war. V.a. an Straßen. Die könnten ja umfallen...beim nächsten Sturm. Und ein tolles Auto putt machen. :dash1: :roll: Wenn es ein Menschenleben retten sollte, ok...aber mittlerweile wird so übertrieben hier! Ganze Straßenränder werden platt gemacht. Und wer entscheidet, welcher Baum "fällig" ist und welcher nicht? Da scheinen eher wirtschaftliche/ industrielle Interessen dahinterzustecken. :bad: Die Forst/Landpflege(?)/Stadt-Wirtschaft muss ja am Leben erhalten bleiben, gelle? Besser als wenn die Bäume am leben bleiben. :kotz:

Da sagst du was... mich überkommt immer ein beklemmendes Gefühl, wenn ich zuhause bin und irgendwo eine Motorsäge in der Nachbarschaft höre... da ahne ich dann schon Schlimmes und frage mich, wer dieses Mal wieder dran glauben musste. :? Irgendwie nimmt mich das oft ziemlich mit, wenn ein Baum ohne erkennbaren Grund gefällt wird. Die Stadt ist scheinbar noch nicht hässlich genug. :gefuehle_0396:
Ich bin zwar mit Forstwirtschaft groß geworden, aber wenn man einen Wald hat und dort einen Baum inmitten von vielen fällt, ist es irgendwie wieder ganz anders, als wenn ein einzelner stattlicher Baum in der Stadt gefällt wird.

Zitat:
Aber eins muss ich sagen: Einige von den Bäumen, wo sie bis auf dem Rumpf abgesägt haben, sind ganz schön wieder hochgewachsen und ausgetrieben. :o Das ist schon toll und beruhigend, wie beharrlich die meisten Bäume sind. Ich denke aber nicht, dass die happy darüber sind, wenn sie derart zu einem zweiten oder dritten Leben gezwungen werden. Und ob das jemals wieder so gut sein kann wie das erste Leben? Wenn, dann würde das schon einige Jahren dauern, bis sie soweit wieder gewachsen sind...aber das ist nur das Physische - wie es spirituell/energetisch mit dem Baum aussieht, weiß man nicht. :denkend_0019: (und wird sich von "denen" auch keine Gedanken drum gemacht :? Für die sind Bäume & Co wohl seelenlos)

Ja! :smile: Nur zwei Straßen weiter von mir wurde letztes Jahr eine große alte Pappel weggesägt, sogar den Baumstumpf haben sie zu einem guten Teil ausgegraben. Ich schätze, die war einfach zu groß und "gefährlich"... :( Ihre Wurzeln haben den Asphalt vom Gehweg schon ziemlich unterwandert und in eine Buckelpiste verwandelt. Schon kurze Zeit später sind fünf Meter weiter auf dem nächsten Rasenstreifen plötzlich neue Pappeltriebe erschienen - aus den Wurzeln der Mutterpappel. Wer weiß, wie weit die Wurzeln gereicht haben (oder vielmehr reichen - noch sind sie ja da...). Finde ich erstaunlich, wie vermehrungsfreudig manche Baumarten sind... ebenso die Weide. Da habe ich ein ganz besonderes Exemplar, das für mich der Inbegriff von Wiedergeburt ist... mein Lieblingsbaum im Moment. :-D


Mo 14. Mai 2018, 23:10
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Anmara hat geschrieben:
Wenn ich die Spinne aus Spinnensicht sehe: Ein geschickter Gestalter seiner eigenen Realität, tatkräftig und konstruktiv tätig sein, an den richtigen Strippen ziehen, ein geschickter Beobachter, der im richtigen Moment zuzuschlagen weiß. Ein Meister der Impulskontrolle - kann auf Belohnungen warten und sorgt weise für später vor.

Die Spinne aus Opfersicht: Angst, in Probleme verwickelt zu werden, unverschuldet in Verstrickungen zu geraten, jemandem auf den Leim gehen (vielleicht, weil man die Dinge zu naiv betrachtet oder sich der Gefahr nicht bewusst ist).

Aber das waren jetzt nur ein paar schnelle Einfälle, da kann man bestimmt noch viel, viel mehr sehen. :)


Ich finde, das waren sehr gute und tiefgehende Einfälle. Hat mir noch mal ein paar Anstöße gegeben, also danke. :) Hast du vielleicht auch mal ein paar gute Einfälle bezüglich Motten? --> http://welt-der-hexen.de/viewtopic.php?f=145&t=2011
Die Spinnen kommen hier übrigens nach wie vor. Meistens sind das aber sehr kleine. Meine Dauerbewohner sind immer noch da, und kriegen seit neuestem immer mal wieder ne Motte von mir gefüttert. :mrgreen: Aber nur weil die bereits tot sind. Und ich hab festgestellt, die interessieren sie nicht groß..meistens lassen sie die wieder aus dem Netz fallen. :roll: Die tote Wespe letztens, da konnte sie aber nicht genug von bekommen. :twisted:
Was mir auch in letzter Zeit auffällt - dass ne Spinne sich genau in dem Moment von der Decke runterseilt, wenn ich da stehe. Da erschreckt man sich manchmal richtig. Aber immer wieder auch faszinierend! Auch weil das oft so stückchenweise vor sich geht.

Zitat:
Ja! :smile: Nur zwei Straßen weiter von mir wurde letztes Jahr eine große alte Pappel weggesägt, sogar den Baumstumpf haben sie zu einem guten Teil ausgegraben. Ich schätze, die war einfach zu groß und "gefährlich"... :( Ihre Wurzeln haben den Asphalt vom Gehweg schon ziemlich unterwandert und in eine Buckelpiste verwandelt. Schon kurze Zeit später sind fünf Meter weiter auf dem nächsten Rasenstreifen plötzlich neue Pappeltriebe erschienen - aus den Wurzeln der Mutterpappel. Wer weiß, wie weit die Wurzeln gereicht haben (oder vielmehr reichen - noch sind sie ja da...). Finde ich erstaunlich, wie vermehrungsfreudig manche Baumarten sind... ebenso die Weide. Da habe ich ein ganz besonderes Exemplar, das für mich der Inbegriff von Wiedergeburt ist... mein Lieblingsbaum im Moment. :-D


Das doch mal cool! Die Natur lässt sich eben nicht unterkriegen. :twisted: Sozusagen Back with a Vengeance. :teufel_0007:

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Mi 6. Jun 2018, 01:19
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