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 Was ist Gott/Götter/das Göttliche? 
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Hast du mal ein Beispiel für Gottheiten die in menschlichen Körpern reinkarnier(t)en?


Zum Beispiel Jesus ;)

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Wenn ich aus der Schlacht heut nicht mehr wiederkehre,
fand ich den Regenbogen, der mich nach Asgard führte,
so hab ich platz genommen an der Tafel in Walhalla.


Do 21. Apr 2016, 23:36
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Zitat:
Zitat:
In unserer Schöpfungsthese entstand das Universum als Ausgleichsprozess, es ist ein Ausgleichsprozess. Es entstand in dem Moment, als das Gleichgewicht von Materie zu Antimaterie fiel und plötzlich Raum, Zeit, Masse und Energie vorhanden waren. Das Göttliche ist dann vielleicht das Zünglein an der Waage, das zum Ungleichgewicht zwischen diesen Bausteinen geführt hat und den heutigen Kosmos zur Folge hatte.


Unserer? Also in meiner nicht.


Mit "unserer" meinte ich meinesgleichen :blush2:

Zitat:
Jedenfalls: Benutzt für sowas bitte [...] die Ignorier-Funktion. ;-)


Vorsorglich gestern mit meiner Aussage geschehen :ok:

Wären Tris und malka noch hier hätte ich mich auch nicht registriert. Das ging schon mehrfach nicht gut.

Zitat:
Zitat:
Das ist unweigerlich passiert das man den Göttern eine menschliche Gestalt gegeben hat, einerseits um Ihre Aspekte zu verstehn bzw, zu erfassen oder zu "nutzen", anderseits durch Ihre Wiedergeburten in menschlichen Körpern...


Hast du mal ein Beispiel für Gottheiten die in menschlichen Körpern reinkarnier(t)en?


Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, jedoch fällt mir dazu die gesamte Otherkin-Szene ein. Da tummeln sich auch welche, die z.B. der Überzeugung sind, eine Inkarnationsform von Lilith zu sein. Für mich ist das eher so, als wenn sie einen Anteil von dem Gebilde Lilith in sich tragen. Darum gibt es auch gleich mehrere, die diese Rolle für sich beanspruchen.


Fr 22. Apr 2016, 08:04
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Ich bin zwar auch kein großer Fan von Dux´ provozierenden Art, aber in diesem Fall finde ich seine Anmerkung mit den Muggeln gar nicht so unberechtigt (was hast du nur mit deinen Muggeln??? :lol: )
Meiner Meinung nach reicht das pure Glauben nicht aus. Sonst wäre gerade in Krisensituationen wo viele Menschen großes Leid ertragen mussten und auch das selbe glauben (Beispiel Holocaust) sehr viel mehr göttliche Aktion sichtbar gewesen.
Ich glaube dass Götter zwar auch von den Energien ihrer Gläubiger stärker werden, aber gerade dass sie unsterblich sind und dennoch bleiben, auch wenn keiner an sie glaubt, macht sie zu Göttern.
Und warum man von alten "ausgestorbenen" Göttern nichts spürt? Vielleicht haben die einfach keine Lust mit den Neuzeitmenschen zu arbeiten. Vielleicht bestehen die ja auf das Einhalten von Richtlinien die aber nicht überliefert wurden und schauen sich den ganzen Blödsinn erstmal an bevor sie sich jemanden aussuchen. Vielleicht sind sie von unserem belangslosen Problemen genervt.
Vielleicht sind ja auch die ganzen alten Götter sehr wohl noch aktiv, nur uns unter anderen, "moderneren" Namen bekannt.
Ich bin nur ein kleines Menschlein, eine ewige Junghexe, deshalb kann ich da nur Vermutungen anstellen.
Aber generell zu sagen, dass es das Göttliche nicht gibt, halte ich für unklug. (Obwohl das auch Ansichtssache ist. Gibt genug Atheisten die sehr glücklich so sind).

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Liebe Grüße
Finola


Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. W. Churchill


Fr 22. Apr 2016, 11:35
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Finola hat geschrieben:
Meiner Meinung nach reicht das pure Glauben nicht aus. Sonst wäre gerade in Krisensituationen wo viele Menschen großes Leid ertragen mussten und auch das selbe glauben (Beispiel Holocaust) sehr viel mehr göttliche Aktion sichtbar gewesen.


Ich denke ganz so einfach wäre es damit nicht. Selbst wenn dann wieder genug zusammenkäme - die Entität Gott hat auch eine eigene Intelligenz - und es steht ihr frei, einzugreifen oder nicht. Betrachtet man die Geschichte, waren besonders die monotheistischen Götter nicht besonders friedfertig mit den Menschen. Es mag pervers klingen, aber man könnte auch eine Krise künstlich in die Länge ziehen, um noch mehr Energie abzuschöpfen. Verlässt die Gläubigen dann der Mut, kommt das Wunder und der Hahn wird nicht abgedreht.

Zum Beispiel Holocaust: es ist ja heute kein Geheimnis mehr, dass Hitler sich dem Okkulten bedient hat. Nach meiner Meinung hatte auch jeder Tyrann in der Geschichte Rückendeckung von der dunklen Seite, ohne die er sonst nicht so weit gekommen wäre. Daher wird es auch ein helfender Gott nicht einfach gehabt haben. Kriege und Zerstörung sind die Manifestation der Auseinandersetzung auf anderen Ebenen anderer Streiter. Man könnte den göttlichen Eingriff auch so interpretieren: keine Krise hielt ewig an.

Nimmt man das aktuelle Weltgeschehen könnte man behaupten, es wird ein Gott geschaffen, der alles niederstreckt, was nicht an ihn glaubt und ihn versorgt.

Eine weitere spannende Frage außerhalb meines Weltbildes wäre dann: wo liegen für euch die Ursprünge von Göttern?


Fr 22. Apr 2016, 12:27
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Vedemis hat geschrieben:
Mit "unserer" meinte ich meinesgleichen :blush2:




Hö ?? Wie, von Dir gibts noch mehr ???

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Fr 22. Apr 2016, 20:06
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Vedemis hat geschrieben:
Nach meiner Meinung hatte auch jeder Tyrann in der Geschichte Rückendeckung von der dunklen Seite, ohne die er sonst nicht so weit gekommen wäre.



Jetzt weißt de auch warum ich Schwarzmagier geworden bin
und auch soweit im Leben und der Magie gekommen bin 8-)

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Fr 22. Apr 2016, 20:08
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Also aus meiner Sicht war der Ursprung das Licht (Urknall?). Jaja Dux, wo Licht da auch Schatten, aber für mich ist der Ursprung das Licht an sich. Und aus diesem entsprangen/entstanden die Götter.
Deshalb brennt auch auf meinem Altar eine extra Kerze nur für das Licht.
Generell habe ich mir aber nicht mehr Gedanken zum Ursprung des Göttlichen und meiner Götter gemacht.
Ich muss nicht kapieren ob und wie es funktioniert (auch wenn ich von Natur aus neugierig bin und eigentlich alles wissen will). Manche Dinge sind einfach zu hoch für einfache Menschen. Manchmal reicht der Glaube auch aus. Glauben heißt ja schließlich glauben und nicht wissen.

Aber die Theorie dass der Gedanke des Menschen die Götter erschafft ist an sich schon lustig. Auch wenn ich es nicht glaube.
Aber könnte sich dann nicht jeder seine eigenen Götter selbst erfinden? Müsste man ja nur fest genaug dran glauben, vielleicht noch ein paar andere Leute finden, die das auch tun und schwupps ist ein neuer Gott geboren. Aber wenn das ein Gott ist, kann der Erschaffer eines Gottes ja kein Mensch sein, oder?
Sorry, aber ich fand den Gedanken einfach lustig. Am Ende sind dann alle Götter. Und ein Gott unter vielen ist ja irgendwie keiner mehr, wo wir dann wieder beim Status quo wären. :lol:

Eins meiner Lieblingsbücher schon seit ich ein Teenager bin handelt von einer Welt, in der alle Fabelwesen (die guten wie die schlechten) ihren Ursprung in Träumen haben. Eine schöne Idee, die ich bei Fabelwesen noch eher glauben könnte. Aber eben nicht bei Göttern.
Es würde mir schwer fallen etwas anzubeten, dass mit mir auf einer Stufe steht. Vielleicht auch ein Grund, weshalb ich mit den nordischen Göttern nichts anfangen kann (damit will ich niemanden beleidigen, dass ist nur meine persönliche Empfindung). Sie können sterben und Götter sollten nicht sterblich sein. Wie gesagt, meine persönliche Meinung.

Für mich, Finola, ist es wichtig, Götter/etwas Göttliches zu haben, an das ich glauben kann. Habe es eine Zeit lang ohne versucht, aber das klappt gar nicht. Damit fühle ich mich unvollständig und einfach unglücklich.

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Liebe Grüße
Finola


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Fr 22. Apr 2016, 20:26
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Für mich sind Götter nichts unantastbares unüberwälrtgbares. Sie sind Wesenheiten wie alle Entitäten, nur anderer Größenordnung. Götter erschufen diese Welt nicht, sie bewohnen sie nur. Die allmächtige Ansicht oder besser die Ansprüche daran, was ein Gott sein muss, sind klassisches Merkmal des Monotheismus und der christlichen Prägung.

Zitat:
Aber könnte sich dann nicht jeder seine eigenen Götter selbst erfinden? Müsste man ja nur fest genaug dran glauben, vielleicht noch ein paar andere Leute finden, die das auch tun und schwupps ist ein neuer Gott geboren.


Genau das ist aber möglich. Sieh es doch mal als spannendes Experiment und versuche es. Wenn nur du allein dran glaubst oder nur eine Hand voll Anhänger findest wird es kaum die Größenordnung eines Gottes erreichen - aber du hast dann einen Egregor, der sich verselbständigen kann und auf euch reagieren wird. Welche Kräfte er besitzen wird hängt dann davon ab, wie er in eurer Vorstellung während seiner Schöpfung und vor der Verselbständigung vorkam.

Viele Götter entstanden erst aus der Erklärungsnot der Menschen hersus, die sich Naturphänomene nicht anders erklären konnten. Menschen gaben ihnen Aussehen und bauten Statuen, ohne den Gott jemals erblickt zu haben. Das zieht sich durch sämtliche frühzeitlichen Kulturen.


Sa 23. Apr 2016, 05:58
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Hi Sorry, dass ich erst jetzt was dazu sage, hatte vor ein par Tagen 3 Beiträge erstellt die aber auf mysteriöse Weise, par Sekunden nach dem Publizieren wieder verschwanden.

Ich weiss immer noch nicht genau woran es lag - aber ich kopiere mir die Beiträge jetzt immer, bevor ich sie poste.
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Was sind Götter für mich?

Ich habe schon seit Jahrzehnten den Verdacht, das Götter nur existieren, weil Menschen an sie glauben.

Die Psychische Energie vieler Menschen erzeugt eine Art Energiefeld das mit der Zeit auch eine eigene Intelligenz entwickelt und ab einem gewissen Status - der abhängig von der Anhängerschaft, also je mehr Gläubige desto mehr Macht - Konflikte erzeugt, um in Folge der zwanghaft ausgeübten Bekehrungen der Sieger, neue Gläubige und somit noch mehr Macht - und Wohlstand - für die jeweilige Gottheit zu erzeugen.

Aber ja, man kann sich sehr wohl einen eigenen Hausgott erstellen und diesen kontinuirlich aufladen - nicht anders funktioniert ein Amulett - um die angesparte Energie dann verstärkend einzusetzen.

Dass es so sein "muss", habe ich bei sehr alten Gottheiten bemerkt, die nur noch sehr wenige Anhänger haben und sich Anfangs betont freundlich und helfend geben, mit dem Hintergedanken ihre Anhängerzahl oder sagen wir mal "Fans" zu erhöhen.

Denn es funktioniert sehr gut als Druckmittel, einfach zu sagen:
"Ok, wenn Du mir nicht hilfst, dann frage ich eben jemand Anderes"

Da aber ausschliesslich alle Götter, das Leid unter den Menschen nur vergrössern um letztendlich eigenes Wohlergehen zu verbessern, arbeite ich nicht mit Göttern zusammen.

Und so viel anders als die Menschen sind sie garnicht:
Sie reagieren sehr schnell gereizt, sind nachtragend, machen Fehler, sind grausam, rücksichtslos und absolute Egomanen, sofern sie mit ausreichender Energie versorgt werden.

Daher lautet mein Credo seit Jahrzehnten:

"Keine Macht den Göttern!"


Sa 23. Apr 2016, 09:54
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also ich glaube da kommen wir nicht zusammen wir zwei Vedemis :mrgreen: . aber ich finde deine gedankengänge durchaus interessant.
es kann natürlich sein, dass es auch solche götter gibt bzw. es öffentlich bekannte götter gibt, die so entstanden sind. die andere frage ist dann, ob diese in einem ritual auch antworten bzw. eine reaktion zeigen. das kann ich nicht wissen, denn ich habe noch nicht mit vielen göttern gearbeitet.

Vermutlich ist die wahrheit wieder irgendwo in der Mitte, aber ich denke, dass jeder so leben und glauben sollte, wie er sich am wohlsten fühlt.

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Liebe Grüße
Finola


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Sa 23. Apr 2016, 11:27
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