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 Was ist Gott/Götter/das Göttliche? 
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Registriert: Di 19. Apr 2016, 10:49
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Müssen wir ja auch nicht, Finola :winkextra:

Wollt meine Haltung nur nochmal erläutern, nicht dich überzeugen.

Ich sage ja auch nicht, dass es das allmächtige Göttliche nicht gibt, nur:

Vedemis hat geschrieben:
Was ist das Göttliche? Unbegreifbar, unerforschbar, einfach existent.

Was ist für mich nicht göttlich? Götter!


Sa 23. Apr 2016, 16:29
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Hexe
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Ist doch gut, dass wir alle unterschiedliche Meinungen haben. Sonst wäre das Diskutieren doch langweilig :mrgreen:

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Liebe Grüße
Finola


Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird. W. Churchill


Sa 23. Apr 2016, 20:00
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Dux Bellorum hat geschrieben:
Scorpio Dennis hat geschrieben:
Hast du mal ein Beispiel für Gottheiten die in menschlichen Körpern reinkarnier(t)en?


Zum Beispiel Jesus ;)


Vedemis hat geschrieben:
Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet, jedoch fällt mir dazu die gesamte Otherkin-Szene ein. Da tummeln sich auch welche, die z.B. der Überzeugung sind, eine Inkarnationsform von Lilith zu sein. Für mich ist das eher so, als wenn sie einen Anteil von dem Gebilde Lilith in sich tragen. Darum gibt es auch gleich mehrere, die diese Rolle für sich beanspruchen.


Ich stelle fest, dass wir bis jetzt noch kein echtes Beispiel von einer Reinkarnation einer Gottheit in einem menschlichen Körper haben. Jesus war der Sohn Gottes (laut Bibel) und nicht Gott selbst und das was Vedemis über Lilith schreibt, ist wenn auch nur ne Teilreinkarnation und basiert einfach auf Behauptungen dieser Leute - wo meiner Meinung nach viel Wunschdenken reinfließt. Bei solchen Leuten sehe ich wenn eher Besetzungen und Besessenheit aber keine eigentliche Reinkarnationen. Ich dachte ja eigentlich an Sagen über Gottheiten, wo "hinterlegt" ist, dass eine Gottheit in einen Menschen inkarnierte bzw zum Menschsein "hinunterstieg". Hmm, mir fällt da grad Buddha ein...? Oder ist Buddha nur ein Titel? Aber ich glaub dieser wird ja deshalb verliehen, weil man denjenigen für die nächste Wiedergebrt von Budda hält, oder?

Zitat:
Zum Beispiel Holocaust: es ist ja heute kein Geheimnis mehr, dass Hitler sich dem Okkulten bedient hat. Nach meiner Meinung hatte auch jeder Tyrann in der Geschichte Rückendeckung von der dunklen Seite, ohne die er sonst nicht so weit gekommen wäre. Daher wird es auch ein helfender Gott nicht einfach gehabt haben. Kriege und Zerstörung sind die Manifestation der Auseinandersetzung auf anderen Ebenen anderer Streiter. Man könnte den göttlichen Eingriff auch so interpretieren: keine Krise hielt ewig an.


Nicht nur Tyrannen. So ziemlich jeder hochrangige Politiker und Person des öffentlichen Lebens (dazu zähle ich auch die Künstler ala Hollywood) haben Rückendeckung - von ihren freimaurerischen Bruderschaften und den Wesen, die dahinter stehen. Diese Leute kommen nicht per Zufall hoch (obwohl das manchmal so suggeriert werden soll). Diese Rückendeckung muss aber nicht zwangsläufig böse sein bzw sich böse ausarten, bei vielen tummeln sich allerdings schon recht dunkle Elemente. Und wenn wir das Beispiel 2.Weltkrieg nehmen, so ist zu sagen, dass Magie und Okkultismus auf beiden Seiten bzw. fast allen Seiten betrieben wurde und alles recht fragwürdig. Der Krieg also quasi auch auf astraler Ebene ausgefochten wurde. Ich wage auch mal zu behaupten, dass der Krieg da nicht wirklich vorbei ist. Solche Kriege gabs früher schließlich auch schon, das kam ja nicht erst mit den Weltkriegen....und oft war dabei immer auch was Religiöses, wenn das nicht sogar der Hauptgrund war. Irgendwie dreht sich das immer wieder im Kreis? :scratch_one-s_head: Ob die Götter und andere astrale Wesen Spaß daran haben oder können die einfach nicht anders?

Vedemis hat geschrieben:
Finola hat geschrieben:
Aber könnte sich dann nicht jeder seine eigenen Götter selbst erfinden? Müsste man ja nur fest genaug dran glauben, vielleicht noch ein paar andere Leute finden, die das auch tun und schwupps ist ein neuer Gott geboren.


Genau das ist aber möglich. Sieh es doch mal als spannendes Experiment und versuche es. Wenn nur du allein dran glaubst oder nur eine Hand voll Anhänger findest wird es kaum die Größenordnung eines Gottes erreichen - aber du hast dann einen Egregor, der sich verselbständigen kann und auf euch reagieren wird. Welche Kräfte er besitzen wird hängt dann davon ab, wie er in eurer Vorstellung während seiner Schöpfung und vor der Verselbständigung vorkam.


Da fallen mir die "Gottheiten" ein, die man bei HP Lovecraft und seinem cthulhu-Mythos findet. Da haben sich regelrecht Kulte drum gebildet und viele glauben an diese Wesen - also dass sie echt sind und beten diese an. Jo, mittlerweile dürften die echt sein. Auch der Necronomicon und die Beschwörungen diverser Wesen darin sollen auf HP Lovecraft's Erfindungen zurückgehen. Vom Necronomiconm gibt es sehr viele Anhänger, die darauf pochen, dass diese Wesen real sind und man sie tatsächlich beschwören kann. Tja, entweder weil das Egregore sind oder weil es diese Wesen auch früher schon gab, nur unter anderen oder ähnlichen Namen (beim Necronomicon soll das aus der sumerischen Mytologie sein). Man muss auch bedenken, wieso überhaupt sowas "erfunden" wird...in irgendetwas muss der/müssen die Erfinder ja eingetuned gewesen sein. Aber da spielen diverse Astralwesen bestimmt auch wieder ihre Spielchen und haben Spaß mit den Menschlein.

Zitat:
Viele Götter entstanden erst aus der Erklärungsnot der Menschen hersus, die sich Naturphänomene nicht anders erklären konnten. Menschen gaben ihnen Aussehen und bauten Statuen, ohne den Gott jemals erblickt zu haben. Das zieht sich durch sämtliche frühzeitlichen Kulturen.


Das ist ne klassisch-akademische Sichtweise, die so nicht stimmt meiner Meinung nach. Diese Menschen werden die Götter durchaus erblickt haben, nur nicht "real" sondern halt auf der Astralebene. Bestimmt nicht alle diese Götter, aber einige. Zumindest die Schamanen, Medizinmänner, Hexen usw, bzw die jeweiligen Entsprechungen dazu, werden das getan haben (im Traum, im Trance, bei AKEs usw). Aber auch so waren die Menschen damals generell eingeklinkter in das Astrale. Und manche Beschreibungen und Darstellungen von Göttern bzw. Wesenheiten waren sehr exakt. Davon ab: Wenn man sich z.B. mit den Elementarwesen beschäftigt, die für die Elemente zuständig sind und damit auch die Natur und das Wetter, dann sind solche Erklärungen nicht "aus Erklärungsnot" heraus, sondern weil das tatsächlich mit astralen Wesen zu tun hat (aber nicht nur). Die frühzeitlichen Kulturen waren alles andere als dumm oder primitiv! Es ist eher die moderne Gesellschaft, die das ist, weil sie ein so akademisch-limitiertes Weltbild hat. Welches ironischerweise oft recht religiös rüberkommt...nur heißen die Gottheiten hier Einstein, Newton, Hawking usw.

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"Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen."


Do 5. Jan 2017, 15:29
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Gute Frage.

Frage mich, ob man das wohl rausbekommt, wenn man einfach dasjenige aussortiert, was Gott/Götter/das Göttliche nicht ist.

Bin auch der Ansicht. daß das eigentliche Problem bei der ganzen Sache mit Gott/Götter/das Göttliche eher die jeweiligen Priester bzw. der dazugehörige Klerus sind.

Sobald das Ganze in eine bestimmte organisierte Religion mündet, um über einen bestimmten Gemeinsinn ein bestimmtes Gemeinwesen zu erzeugen, hat das ganze sowieso nur noch mythologischen und rituellen Charakter.
Irgendwie ist doch dann da Gott/Götter/das Göttliche immer das, was man selbst nicht ist.

Daraus könnte man vielleicht schließen, daß Gott/Götter/das Göttliche dort beginnt, wo der eigene geistige Horizont endet.

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Per aspera ad astra


Do 5. Jan 2017, 16:56
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