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 Gefäß für Wasserverdunstung/ Luftfeuchtigkeit 
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Admin/Alchemist/Magier
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Ich würde gerne mit ganz einfachen Mitteln die Luftfeuchtigkeit in meinem Wohnzimmer erhöhen. Hatte mir letztes Jahr (nach meinem Höhlenerlebnis - die Luft in der Kluterhöhle ist therapeutisch und zeichnet sich u.a. durch sehr hohe Luftfeuchtigkeit aus) ein Hygrometer zugelegt, wodurch sich herausstellte, dass es in meiner Wohnung definitiv zu trocken ist! Man sagt, optimal ist eine Wohn-Luftfeuchtigkeit von 40-60%. Genug zur Hydrierung des menschlichen Körpers (Haut), aber zu wenig, um Schimmelbildung zu fördern. Nun, bei mir ist die Luftfeuchtigkeit zwischen 30-40%, im Winter noch weit darunter - unter 20%! :o

Jetzt gibt es ja elektrische Luftbefeuchter-Geräte, die zusätzlich auch die Luft filtern und reinigen usw. Da gibts einige tolle Sachen, aber kostet natürlich auch wieder einiges. Deshalb möchte ich es erst mal auf einfachem Wege machen. Z.B. Wasserschalen im Zimmer aufstellen (siehe https://www.muttis-geheimtipps.de/luftfeuchtigkeit-erhoehen oder https://utopia.de/ratgeber/luftfeuchtigkeit-erhoehen-tipps-fuer-ein-besseres-raumklima/). Ausprobiert hab ich das schon und die Schale in Nähe meiner Hitzelampe und auch Heizung platziert. Selbst nach drei Tagen war das Wasser in der Schale aber fast gar nicht verdunstet. :scratch_one-s_head: Nicht mal nen milimeter! Die Luftfeuchtigkeit hatte sich auch überhaupt nicht verändert. Ob das am Gefäß lag oder an der Beschaffenheit des Wassers? (War gefiltertes und energetisiertes Leitungswasser, angereichert mit Magnesium und Kalzium...)

Welches Gefäß eignet sich am besten, um das Wasser so schnell wie möglich verdunsten zu lassen? In den meisten Artikel wird eben gesagt, Schale, weil da der Oberflächenbereich am größten ist und somit mehr Wärme drauftritt und mehr verdunstet. Angeblich! Aber wenn man sich diese Verdunster anschaut, die man kaufen kann und zum Aufhängen an der Heizung gedacht sind, dann sieht man, dass die recht klein und länglich sind. Ich vermute eh, dass ein längliches Gefäß mit relativ kleiner Öffnung effektiver sein müßte? Vorausgesetzt, das Gefäß ist gleichmäßig erhitzt? Schale direkt auf die Heizung stellen will ich nicht, da meine Heizung direkt unter der vorstehenden Beton-Fensterbank ist und kaum Platz für ne Schale ist - das Wasser würde ja quasi direkt in die Fensterbank rein verdunsten. :kez_11: Ein nasses Tuch auf die Heizung liegen find ich auch nicht so prall, da es Teil der Wärme absorbieren würde. Außerdem ist jetzt erst mal Sommer angesagt! Vielleicht werd ich mal einen Pflanzenkübel direkt unter die Hitzelampe hängen oder in Nähe des Sonnenfensters, die Form ist kegelförmig (mit Spitze nach unten). Vielleicht hab ich damit mehr Erfolg. Für Tipps wäre ich sehr dankbar!

p.s.: Die Luft in meiner Wohnumgebung ist eigentlich recht feucht - auf der Ostseite ist direkt Wald und auf der Westsseite befindet sich ein Bach. Auch ist es etwas talmäßig. Manchmal sind die Schrägfenster am Dach sogar beschlagen. Oder es gibt Nebel. Von daher versteh ich nicht, warum es in der Wohnung selber so trocken ist (Lüften tu ich natürlich). Ob das an der Holzverkleidung liegt? Saugt Holz Wasser auf, anstatt Wasser zu spenden bzw. wieder abzugeben?

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Fr 20. Apr 2018, 10:35
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Hi Dennis, bist Du sicher, dass es sich um Holz und nur um Holz handelt? Ich kenne solch ein Raumklima eigentlich von einem Trockenausbau mit Rigipsplatten und Dämmung mit Glaswolle, was besonders gerne im Dachgeschoss gemacht wurde/wird.

Viele Pflanzen im Raum können die Luftfeuchtigkeit erhöhen und das Raumklima verbessern helfen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber sonst keinen wirksamen Tipp geben, wir sind damals umgezogen, weil unsere Nasenschleimhäute spätestens jeden Winter, also wenn wir die Fenster schließen und die Heizung anstellen mussten, sehr litten.
Drücke Dir die Daumen, dass Du noch was gutes findest, um das Problem zu lösen!


Sa 21. Apr 2018, 18:15
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Huhu Sapuchera,
nee, nicht nur Holz. Teil der Wände und der Decke sind halt mit Holz verkleidet. Was genau für ein Baumaterial darunter ist und sonst verwendet wurde, weiß ich nicht. Das mit der Abdämmung könnte aber durchaus sein. Im Winter ist es hier extrem trocken durch die Heizung, stimmt. Die Wärme der Heizung ist ja schön, aber das Luftklima, dass dadurch entsteht ist gar nicht toll. :bad: Meine Augen mögen das nicht.

Ich kann mich auch erinnern, als ich damals in die Wohnung zog, dass ich andauernd niesen musste. Das kannte ich gar nicht von mir. Fast wie ne Allergie. Ich hatte recht schnell den Verdacht, dass das v.a an dem Holz liegen könnte...? Vielleicht auch weil ich mich erst mal wieder an deutsches Klima gewöhnen musste. Als ich dann anfing, hohe Dosen an Vitamin D zu mir zu nehmen, hörte mein Niesen auf. Seitdem hab ich das zum Glück auch nicht mehr. Wenn ich mich nicht mehr um meinen Vitamin D-Haushalt kümmern würde, würde das aber vielleicht wieder eintreten. :denkend_0019:

Ich hab insgesamt 3 Pflanzen im Wohnzimmer. Zwei kann man auf meinen Fotos bei den magischen Insekten sehen. ;-) Mit zwei von denen denen hab ich aber etwas Probleme - denn die Blumenerde trocknet da auch extrem aus. Und verringert sich. Muss ich wohl schauen, dass ich öfter nachfülle.

Ich hab die Wochen über mal verschiedene Gefäße mit Wasser ausprobiert, aber keins davon hat wirklich die Luftfeuchtigkeit ansteigen lassen. Selbst als ich heißes Wasser aus der Dusche genommen habe. Da war kaum Verdunstung zu erkennen (anhand des Wasserpegels), obwohl das Wasser warm blieb. Naja, ein einziges Gefäß, selbst wenn es noch so groß ist, reicht wohl einfach nicht.

Tja, wenn ich ernsthaft das Raumklima verbessern will, komm ich wohl um ein professionelles Gerät nicht rum. Das coole ist, dass es da echt tolle Dinger gibt, die mehrere Sachen auf einmal können. Neben Luftbefeuchtung halt auch Filterung. Dann ist die Luft auch schön sauber. Es gibt auch welche, die zusätzlich ionisieren - also die Luft mit negativen Ionen anreichern (ähnliche wie in einem Wald oder bei Gewässern), die de Schadstoffe binden und zu Boden fallen lassen. Einen Ionengenerator hab ich ja bereits - und es ist schon recht krass, wie viel schwarzes Zeugs sich dadurch an den Wänden ablagert. :o Und natürlich der Staub auf der Metallplatte des Ionisators selber. Aber das geht eigentlich.
Es gibt auch Geräte, die noch einen Zerstäuber haben - dann könnte man noch ätherische Öle benutzen und die Luft damit anreichern. :d_sunny:
Blöd nur, dass so ein Gerät natürlich dementsprechend kostet. Aber ich denke, es würde sich lohnen. Die Luft, die wir einatmen und um uns herum haben ist schließlich so erheblich für unsere Gesundheit. Die meisten machen sich gar keine Gedanken darüber! Ich bis vor kurzem ja auch nicht! Aber nun wird sich was ändern. :teufel_0007:

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Mi 2. Mai 2018, 23:09
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Ich hab insgesamt 3 Pflanzen im Wohnzimmer. Zwei kann man auf meinen Fotos bei den magischen Insekten sehen. ;-) Mit zwei von denen denen hab ich aber etwas Probleme - denn die Blumenerde trocknet da auch extrem aus. Und verringert sich. Muss ich wohl schauen, dass ich öfter nachfülle


Ich hab meine Pflanzen jetzt etwas aufgepeppt. Hab Erde aus nem Garten dazugetan, so dass die Töpfe wieder schön aufgefüllt sind und ich hab noch ne vierte Pflanze dazubekommen, ebenfalls aus dem Garten. Waldmeister! :d_sunny: Ich weiß zwar nicht ob der sich in der Wohnung gut hält, aber ich werd's ja sehen! Der Duft ist auf jeden Fall schon mal toll. Jetzt ist ja eh seine Zeit! :d_sunny:

Weiß einer, ob es gut ist Quarzsand zur Blumenerde zu geben? Ich bezieh das jetzt auf alle meine Zimmerpflanzen, nicht nur den Waldmeister. Ich hab nämlich noch ca 1kg vom dem Zeugs hier rumliegen. Ich hab gelesen, dass (Quarz)sand gut gegen Trauermücken ist (und die sind ja tatsächlich vor ein paar Wochen das erste Mal bei mir aufgetaucht (siehe Faden Magische Insekten)), weil die dann nicht ihre Eier in der Erde ablegen können. Aber ob es an sich gut für die Pflanzen ist, konnte ich nichts in Erfahrung bringen. Aber Quarz kann eigentlich nur gut sein, oder? Wenn's nicht zu viel ist....gibt ja auch Leute, die Edelsteine in die Erde geben. Dass hab ich zumindest schon mal mit Schungit gemacht. Hat die Pflanze auf jeden Fall nicht gestört! :)

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Sa 5. Mai 2018, 00:18
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Hey Scorpio Dennis,

ich hatte auch schon mal eine Trauermückenplage am Hals und ich habe die Biester damals mit einer ähnlichen wie von dir angedeuteten Methode in den Griff bekommen, indem ich eine Schicht Vogelsand auf die Oberfläche meiner Zimmerpflanzen gegeben habe. Der Sand verdichtet sich dann beim Gießen zu so einer zähen Sandmatsche und macht es den frisch geschlüpften Trauermücken fast unmöglich, ans Tageslicht zu kommen - sie sterben also in der Erde. (Ich nehme an, dass dein Quarzsand ebenfalls sehr feinkörnig ist?)

Es hat zwar ungefähr zwei Wochen gedauert, bis wirklich Ruhe war mit den Plagegeistern, aber nach ein paar Tagen hat es nach dem Gießen schon haufenweise tote Trauermücken unten aus den Töpfen gespült. O_o

Wenn du die Viecher los bist, kannst du den Sand ja wieder mit dem Löffel abnehmen. Nicht alle Pflanzen mögen auf Dauer sandigen Boden, aber ein paar Wochen mit Sandschicht sollten die meisten problemlos überstehen (wer andere Erfahrungen gemacht hat, möge sie bitte mitteilen :mrgreen: ).

Ich habe mir die Viecher damals mit billiger Blumenerde eingeschleppt. Eine Runde Sterilisieren bei hoher Temperatur im Backofen sollte da in Zukunft aber Abhilfe schaffen. :good:

Liebe Grüße


Sa 5. Mai 2018, 20:59
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Anmara hat geschrieben:
Hey Scorpio Dennis,

ich hatte auch schon mal eine Trauermückenplage am Hals und ich habe die Biester damals mit einer ähnlichen wie von dir angedeuteten Methode in den Griff bekommen, indem ich eine Schicht Vogelsand auf die Oberfläche meiner Zimmerpflanzen gegeben habe. Der Sand verdichtet sich dann beim Gießen zu so einer zähen Sandmatsche und macht es den frisch geschlüpften Trauermücken fast unmöglich, ans Tageslicht zu kommen - sie sterben also in der Erde. (Ich nehme an, dass dein Quarzsand ebenfalls sehr feinkörnig ist?)


Oh ja, ist er. Danke für den Tipp!

Zitat:
Ich habe mir die Viecher damals mit billiger Blumenerde eingeschleppt.


Ich hatte schon mal ne Pflanze gehabt, die mir eingegangen ist, weil die Erde da wohl auch nicht so gut war. Eines Tages sah ich warum - es krabbelten so komische weiße Würmer (?) oder Maden darin rum. Sie kamen immer ganz schnell an die Obefläche und dann wieder nach unten. Die waren relativ groß. :o Echt eklig! :fie: Ich schätze nicht, dass das Trauermücken waren. Naja, die Pflanze und Erde konnte ich vergessen.

Zitat:
Eine Runde Sterilisieren bei hoher Temperatur im Backofen sollte da in Zukunft aber Abhilfe schaffen. :good:


Puhh, aber ob das so gut ist für die Erde an sich? Und die guten Bakterien darin? Die sind doch wichtig und würden dabei mitabsterben, oder? Erinnert mich jetzt an Methode Antibiotika oder das Pasteurisieren von Lebensmitteln, wodurch die meisten Nährstoffe, Vitamine usw. denaturiert und alle Bakterien und Enzyme zerstört werden (die aber sehr nützlich für den Körper sein können)....

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Mi 9. Mai 2018, 01:02
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Zitat:
Eine Runde Sterilisieren bei hoher Temperatur im Backofen sollte da in Zukunft aber Abhilfe schaffen. :good:


Puhh, aber ob das so gut ist für die Erde an sich? Und die guten Bakterien darin? Die sind doch wichtig und würden dabei mitabsterben, oder? Erinnert mich jetzt an Methode Antibiotika oder das Pasteurisieren von Lebensmitteln, wodurch die meisten Nährstoffe, Vitamine usw. denaturiert und alle Bakterien und Enzyme zerstört werden (die aber sehr nützlich für den Körper sein können)....


Berechtigter Einwand. Ich bin da fachlich nicht versiert genug, um das mit Sicherheit sagen zu können. Vielleicht könnte man die so behandelte Erde anschließend mit nicht kontaminierter Erde mischen, um einen ausreichend hohen Nährstoffgehalt sicherzustellen. Im Zweifelsfall ist Entsorgen wohl am günstigsten. (Und dann bei der neu gekauften Erde hoffen, dass damit nicht auch wieder die geflügelte Plage Einzug hält, 100%ig sicher kann man da ja nie sein... :? Ich mutmaße aber, dass etwas teurere Erde vielleicht auch besser wegkommt als die ganz billigen Varianten. Es gibt z. B. auch eine bestimmte Anzuchterde mit dem so g. "Lufa"-Siegel (= Siegel der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten der Länder), das zumindest Keimfreiheit garantiert. Ob Trauermückenlarven auch darunter fallen? :denkend_0005:


Fr 11. Mai 2018, 00:45
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