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 Grundsatzdiskussion Schamanismus 
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Schamanin
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Dieses Thema, Dennis, ist für mich als Schamanin natürlich ein ganz essentielles - nicht zuletzt deshalb, weil die Rückholung von Seelenanteilen eine klassische schamanische Technik ist, die sich über den ganzen Erdball verstreut findet (im jeweiligen kulturellen Gewand). Sie kommt vergleichsweise häufig zur Anwendung.

(Anmerkung Admin: Den Rest dieses Beitrages bzw. das eigentliche Thema "Seelenteile" findet man hier: http://welt-der-hexen.de/viewtopic.php?f=21&t=2020#p16163)


Di 19. Jun 2018, 09:58
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Du schreibst von dir als Schamanin, dabei sollte aber klar sein, das man niemals in 1-2 Jahren zum Schamanen ausgebildet wird, geschweige denn ,gemacht wird. Ich finde es persönlich sehr schade, die ganzen Völker in einen Topf zu werfen, um es zu etwas universellen zu machen. Das bewahrt keine Kultur, sondern verfälscht auch sehr vieles, beschönigt uralte Riten und ihre unglaubliche Anstrengung des Schamanen.
Niemand sollte sich wünschen, Schamane zu sein, oder besser gesagt zu müssen.
Aber das ist auch Core-Schamanismus, von dem ich persönlich nicht sehr viel halte, aber das ist auch nur meine ganz eigene Meinung.
Ich empfehle da wirklich sich auf den Weg zu machen und sich einen richtigen Schamanen zu suchen, oder ihm/ihr zuzuhören. Auch im Bezug auf die Seelenanteile.

Denn das nennt man unter anderem auch Schattenarbeit. Und das ist nicht ganz ungefährlich, richtig?

Und bevor man mir nun wieder sagt, ich sei aggressiv, sei gesagt, bin ich nicht, es ist eben nur meine Meinung.

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Di 19. Jun 2018, 13:32
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Schamanin
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Bö Morgenstern, ich stimme dir zu, dass die "Ausbildung" im Core-Schamanismus eine dürftige ist (weswegen ich auch schon lange nicht mehr so unterrichte). Was mir daran gefällt, ist, dass die Techniken in ihrer Grundstruktur, befreit von jeglichem kulturellen Kontext weitergegeben werden. Dies geschieht aus dem Respekt gegenüber den fremden Kulturen und nicht etwa aus Missachtung. Ich persönlich finde es befremdlich, wenn z.B. deutsche Menschen in heutiger Zeit "Indianerspiele" betreiben und dies "authentischen" Schamanismus nennen. Gerade in unserem christlichen Abendland finde ich es unangemessen, wenn wir, die wir in keiner ungebrochenen schamanistischen Kultur leben (vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Inquisition), in fremden Traditionen räubern. Ich kann nur authentisch sein, wenn ich mit dem umgehe, was mir in die Wiege gelegt wurde. Und wenn ich authentisch bin, kann ich am wirksamsten sein. Nur darum geht es (mir).

Dass der Schamanismus ein weltweites Phänomen und vermutlich die älteste Herangehensweise des Menschen ist, um Probleme zu lösen, wirst du sicher kaum abstreiten können, aber vielleicht überlassen wir diese Art der Diskussion besser den Anthropologen oder Ethnologen.

Zu meiner Person kann ich dir nur sagen, dass ich mich um den Titel "Schamanin" nicht gerissen habe. Als meine Inneren Instanzen mich so bezeichneten, fremdelte ich zunächst damit. Allerdings waren sie es auch, die meine eigentliche Ausbildung durchführten, bzw. auf dem Grundgerüst des Core-Schamanismus weiterführten. Ich wurde schließlich, ohne darum gebeten zu haben, in einer feierlichen Zeremonie von meinem damaligen Unterweltlehrer initiiert und dem Universum als Schamanin vorgestellt. Wenn wir, was Schamanen tun, die verschiedenen Realitätsebenen als gleichberechtigt nebeneinander stehend betrachten, dann hat dies genau so viel Gültigkeit, wie wenn ich einen menschlichen Lehrer im Außen gehabt hätte, der mir die Feinheiten und die eigentliche Heilkunst vermittelt. Und vielleicht hast du im Vorstellungsbereich gelesen, dass das bei mir mehr als 20 Jahre her ist.

Der Schamanismus impliziert eine große Freiheit im Handeln und fordert, die Spielregeln dieses Mysteriums berücksichtigend, ein hohes Maß an individueller Kreativität. "Dies ist schamanisch, und das ist nicht-schamanisch" gibt es nicht.

Und weißt du, am Ende ist es mir egal, als was man mich bezeichnet. Ich möchte helfen und heilen, und das klappt auf meinen Wegen ganz gut...

(P.S.: Ein Soul-Hunting hat nichts mit 'Schattenarbeit' zu tun)


Di 19. Jun 2018, 15:45
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Zitat:
Was mir daran gefällt, ist, dass die Techniken in ihrer Grundstruktur, befreit von jeglichem kulturellen Kontext weitergegeben werden.


Das ist eben der Punkt. Viele indigene Völker müssen um ihr kulturelles Erbe regelrecht kämpfen und die Neo Schamanen reißen es oft aus dem Kontext. Denn nicht alles ist in Naturspirituellen Riten gleich. Die Zuwendung zur Natur jedoch schon, das ist mir bewusst.

Zitat:
Dies geschieht aus dem Respekt gegenüber den fremden Kulturen und nicht etwa aus Missachtung.


Und dies geschieht in dem ich hohe Preise für Seminare/Heilung nehme und damit bestenfalls die gut zahlende Gesellschaft bediene? Ich bin nur neugierig!

Zitat:
Gerade in unserem christlichen Abendland finde ich es unangemessen, wenn wir, die wir in keiner ungebrochenen schamanistischen Kultur leben (vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Inquisition), in fremden Traditionen räubern. Ich kann nur authentisch sein, wenn ich mit dem umgehe, was mir in die Wiege gelegt wurde. Und wenn ich authentisch bin, kann ich am wirksamsten sein. Nur darum geht es (mir).


Aber was bedeutet es den für dich, als Deutsche, ohne schamanischen Hintergrund(Vater/Mutter, Tante, Onkel etc), authentisch mit den Dingen umzugehen?


Zitat:
Dass der Schamanismus ein weltweites Phänomen und vermutlich die älteste Herangehensweise des Menschen ist, um Probleme zu lösen, wirst du sicher kaum abstreiten können, aber vielleicht überlassen wir diese Art der Diskussion besser den Anthropologen oder Ethnologen.


Aber bitte nicht Harner...
Auch das Wort Schamane ist ein anthropologischer Begriff, den es in keinem Naturvolk gibt.

Zitat:
Zu meiner Person kann ich dir nur sagen, dass ich mich um den Titel "Schamanin" nicht gerissen habe. Als meine Inneren Instanzen mich so bezeichneten, fremdelte ich zunächst damit. Allerdings waren sie es auch, die meine eigentliche Ausbildung durchführten, bzw. auf dem Grundgerüst des Core-Schamanismus weiterführten. Ich wurde schließlich, ohne darum gebeten zu haben, in einer feierlichen Zeremonie von meinem damaligen Unterweltlehrer initiiert und dem Universum als Schamanin vorgestellt. Wenn wir, was Schamanen tun, die verschiedenen Realitätsebenen als gleichberechtigt nebeneinander stehend betrachten, dann hat dies genau so viel Gültigkeit, wie wenn ich einen menschlichen Lehrer im Außen gehabt hätte, der mir die Feinheiten und die eigentliche Heilkunst vermittelt. Und vielleicht hast du im Vorstellungsbereich gelesen, dass das bei mir mehr als 20 Jahre her ist.


In einigen Kulturen ist der Titel ein höchst gefürchteter Titel. In sibirien heißt es, der "Schamane" sei ein schwerstkranker Mensch der ersteinmal gesunden müsse!
Schamanismus ist auch nicht nur Heilung, oder der Gleichen, sondern so vieles mehr.

Ich finde, man kann den Schamanismus nicht für jeden zugänglich machen, nicht so wie es viele gern wollten. Was viele tun, sie bedienen sich an schamanischen Techniken. Und das ist auch nicht verkehrt, im Gegenteil.

Vielleicht verstehst du das, vielleicht auch nicht. Ich frage mich nur manchmal, warum das so viele Menschen so sehr fasziniert bzw anzieht, dahingehend, dass sie viel Geld dafür bezahlen, sich "ausbilden" zu lassen? Ich wäre froh, wenn ich es nicht müsste, ein Schamane sein!

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Di 19. Jun 2018, 19:59
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Schamanin
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Da ich noch nicht so virtuos mit der "Zitieren"-Funktion umgehen kann, gehe ich mal stichwortartig auf deine Anmerkungen ein:

- Seelenanteilrückholung = im magischen Sinne Schattenarbeit:
Na, da bin ich aber froh, dass ich keine Magierin bin..

- Neo-Schamanen reißen das aus dem Kontext:
Stimmt, wenn sie etwas unhinterfragt und fragmentarisch imitieren.

- hohe Preise für Seminare / Heilung: (und du bist nicht neugierig sondern zynisch)
Guck mal nach, was indigene und solche Schamanen aus schamanistischen Kulturen teilweise für Preise nehmen (z.B. in / aus Mexiko, Südamerika, Afrika, auf Hawaii, etc.). Da rennen Tausende hin, weil es ja die "echten" Schamanen sind und zahlen Unsummen. Das ist kein spezifisch "neoschamanisches" Problem.

- Was es für mich bedeutet, ohne Blutslinie authentisch zu sein:

Willst du das wirklich wissen, oder soll ich mich hier nur des Weiteren rechtfertigen, während du angreifst und nichts Eigenes, aus deiner Vita heraus, beisteuerst?

- "Schamane" - ein Begriff, den es in keinem Naturvolk gibt:
Stimmt nicht: Ist aus dem Tungusischen entlehnt - "saman".
Olga Kharitidi beschreibt, dass die Altai-Schamanen sich selbst "Cham" nennen.

- Schamane - ein gefürchteter Titel:
Definitionsfrage. Ich unterscheide lediglich zwischen schamanisch Tätigen (die, die u.a., die Inneren Welten aufsuchen und sich der Techniken bedienen) und Schamanen (die dies tun und initiiert wurden).

- Schamanismus = nicht nur Heilung:

Stimmt.

- In Sibirien - Schamane = gewesener Schwerstkranker:
Andere schamanistische Kulturen haben andere "Erkennungsanzeichen". Das ist nur eines von vielen.

- Schamanismus nicht Jedem und "einfach so" zugänglich machen:
Ganz meine Meinung!

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Heilung bedeutet nicht das Eindämmen von Krankheitssymptomen, sondern zu dem zu werden, was du wirklich bist.


Di 19. Jun 2018, 22:22
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Ach, und noch eine weitere Anmerkung dazu, wie es kommt, dass jemand Schamane ist / in seiner Landessprache dementsprechend genannt wird / dieses Amt ausüben darf:
Einige Kulturen haben die obengenannten Erkennungszeichen, in anderen läuft es nur über die Blutslinie und in wieder anderen, z.B. in Korea, werden geeignete Menschen "ganz normal" von einem anderen Schamanen ausgebildet und nach erfolgreichem Abschluss initiiert.

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Di 19. Jun 2018, 22:30
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Es tut mir leid, wenn du dich angegriffen fühlst, das ist eben nicht meine Absicht. Mir geht es eigentlich nur darum, mich entsprechend weiter zu entwickeln, zu erfahren, wie die sogenannten Schamanen, hier im europäischen Raum arbeiten! Und das kann man nur, wenn man fragt, oder etwas in Frage stellt!
Deshalb musst du nicht sofort beleidigt sein.

Zitat:
- Seelenanteilrückholung = im magischen Sinne Schattenarbeit:
Na, da bin ich aber froh, dass ich keine Magierin bin..


Ich bin auch gelegentlich froh, keine Magierin zu sein! Aber alles magische geht letztlich auf das schamanische zurück.

Zitat:
- hohe Preise für Seminare / Heilung: (und du bist nicht neugierig sondern zynisch)
Guck mal nach, was indigene und solche Schamanen aus schamanistischen Kulturen teilweise für Preise nehmen (z.B. in / aus Mexiko, Südamerika, Afrika, auf Hawaii, etc.). Da rennen Tausende hin, weil es ja die "echten" Schamanen sind und zahlen Unsummen. Das ist kein spezifisch "neoschamanisches" Problem.


Nein ich bin wirklich neugierig. Und wenn du so gefestigt in deinem Tun wärst, würdest du mich nicht damit angreifen! Sondern sachlich bleiben.
Der Schamanismus Tourismus ist mindestens genauso verwerflich. Frag doch mal bei den Hawaiianer, was die von Huna halten. Wenn da irgendwelche uralte Riten komplett "zerstört" werden. Oder auf heiligen Boden herum gelaufen wird, ohne den Respekt gegenüber den Einheimischen zu haben. Auch die ganze Ayahuasca Sache, ist höchst fraglich. Denn normalerweise trinkt das nur der Schamane und nicht der Erkrankte, bzw Tourist.
Und genau das ist Neoschamanismus.

Zitat:
- Was es für mich bedeutet, ohne Blutslinie authentisch zu sein:
Willst du das wirklich wissen, oder soll ich mich hier nur des Weiteren rechtfertigen, während du angreifst und nichts Eigenes, aus deiner Vita heraus, beisteuerst?

Weißt du, ich versuche heraus zu finden in wie weit hier in Deutschland, "schamanisch" gearbeitet wurde, bzw ob es überhaupt etwas derartiges gab. Im traditionellen Sinne, ist es eben oft so, das es auf die Blutslinie zurück geht. Aber eben auch nicht immer.
Ich glaube, ich muss nichts aus meiner Vita beisteuern, da ich mich auch nicht Schamanin nenne!

Zitat:
- "Schamane" - ein Begriff, den es in keinem Naturvolk gibt:
Stimmt nicht: Ist aus dem Tungusischen entlehnt - "saman".
Olga Kharitidi beschreibt, dass die Altai-Schamanen sich selbst "Cham" nennen.


Das ist umstritten und das ist bekannt.
"Cham"? Den letzten mongolischen Schamanen, den ich traf, nannte es "Hamm". Aber das scheint von Stamm zu Stamm zu variieren.


Wenn ich hier zu Lande ein bestimmtes Heilkraut benötige und nicht selber weiß, was ich brauche, dann würde ich zu einen Hirten gehen, denn die kennen sich bestens mit Heilpflanzen und manchmal auch mit ihren Geistern, aus. Wenn ich etwas über die Tiere und ihre Umgebung wissen will gehe ich zu einem fähigen Jäger usw.

Ich habe manchmal das Gefühl , dass man hier in der Asche die Spuren einer vergessenen Naturreligion sucht. Und das finde ich sehr schade!

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Zuletzt geändert von Bö Morgenstern am Mi 20. Jun 2018, 07:03, insgesamt 2-mal geändert.



Mi 20. Jun 2018, 05:57
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Guten Morgen, Bö Morgenstern!

Ich beende jetzt unseren kleinen Diskurs hier, weil er unfruchtbar ist. Er wird nicht sachlich und respektvoll geführt und - vor Allem - er führt nirgendwo hin. Das kostet sinnlos Zeit und Energie, die ich lieber anderweitig einsetze.

Wenn du dich der Mühe unterzögest, all das Geschriebene noch einmal achtsam und in Ruhe zu lesen, wirst du Vieles beantwortet finden.

Falls du zu den Menschen gehörst, die der Ansicht sind, dass sich nur indigene Menschen "Schamane" nennen dürfen, dann darf das natürlich sein. Das ist eine verbreitete Ansicht, die ich respektiere, wenn ich sie auch nicht teile. Und es ist eben eine Ansicht auf diesem weiten, weiten Gebiet.

Ich fühle mich mitnichten angegriffen, sondern ich schrieb "Du greifst an". Das ist etwas völlig Anderes. (Und 'beleidigt' bin ich auch nicht - wir sind hier schließlich nicht im Kindergarten - oder doch?)

Wenn du wirklich nur neugierig bist... nun, deine Art, Dinge zu formulieren und Repliken zu geben, lädt - halten zu Gnaden - deinen Gesprächspartner wahrlich nicht ein, sachliche Auskünfte zu geben. Zumindest mich nicht. Ich habe versucht, dir Einiges aus meiner Sicht nahezubringen, aber das hat dich - ganz offensichtlich - nicht erreicht. So wie auch ich dich möglicherweise nicht deinen Absichten entsprechend "lese"...

Vielleicht suchst du dir einfach jemand anderen hier, im Forum, aus, der sich auch Schamane nennt, und führst mit ihm diese Diskussion weiter. Möglicherweise "passt" dein Stil, in dem du dich mitteilst, ja zu einem anderen Gegenüber besser.

Vor einigen Tagen bin ich in dieses Forum gekommen, um mich mit Anderen auszutauschen. Ich halte hierfür einen gemäßigten, respektvollen Tonfall für selbstverständlich und habe Lust darauf, auf die vielen interessanten Themen, zu denen ich etwas aus meiner Sicht beizutragen habe, einzugehen. Auch interessiert mich, was andere zu den Themen zu sagen haben. Persönliche Diskurse führe ich vorzugsweise mit meinen Mitmenschen auf anderen Wegen.

Wer heilt, hat recht.

Einen schönen Tag, dir!

P.S.: Buchempfehlung zu einem möglichen eurasischen Schamanismus vor der Inquisition: Carlo Ginzburg: Hexensabbat

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Heilung bedeutet nicht das Eindämmen von Krankheitssymptomen, sondern zu dem zu werden, was du wirklich bist.


Mi 20. Jun 2018, 09:37
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Nichts anderes war zu erwarten, wieder einmal. Aber ich bin mir sicher, das du von einigen hier "Beifall" ernten wirst, bezüglich dem angeblichen Angriff meinerseits, dir gegenüber!

Zitat:
Wer heilt, hat recht.

Wirklich immer!? :roll:

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Mi 20. Jun 2018, 11:46
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Sehr schade finde ich, dass die Spuren zu etwas, das man im weiteren Sinne nordeuropäischen "Schamanismus" nennen kann, mit Feuer und Schwert schon vor längerer Zeit und im Zuge der Christianisierung, fast vollständig ausgelöscht wurden. Zumindest was Buchwissen anbelangt. Aber, und das ist schön, viele Menschen vermissen ein "schamanisches" Welterleben schmerzlich, deswegen haben "Schamaninnen und Schamanen" auch Zulauf und so manches "Institut" entstand. Das find ich erstmal schön, auch wenn ich an manch einem/einer so meine Kritik habe.

Zum Verständnis: Ich schreibe Schamanisch/SchamanInnen/... gerne in "...", weil ich zum einen diesen Begriff, der meines Wissens eine Fremdbenennung durch weiße Ethnologen ist, nicht mag und zum anderen, weil damit eben auch "nur" eine bestimmte Gruppe gemeint war.

Grundsätzlich können nach meinem Ermessen auch Europäer/innen schamanische Fähigkeiten erinnern, weswegen ich auch kein Problem damit habe, wenn sie sich so bezeichnen, aber nicht immer steckt das drin, was draussen dran steht und das finde ich dann sehr schade.
Na ja, ist meine Sicht auf die Dinge. :)
Ich schildere sie, damit Du den Hintergrund meiner Frage verstehst.


Mi 20. Jun 2018, 16:06
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