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 Vitamin-D/ Vollspektrumslampen gegen Winterdepression 
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Admin/Alchemist/Magier
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Viele Menschen leiden ja unter der sogenannten Winterdepression, die meiner Meinung nach nichts anderes als Sonnenmangel ist. Vor allem das wichtige Vitamin D (eigentlich ein Hormon) wird in dieser Jahreszeit dadurch nicht mehr vom Körper produziert - die Sonne steht einfach zu niedrig und ist zu kurz am Himmel, um die Vitamin D-Produktion auf unserer Haut in Gang zu setzen. Außerdem verbringen ja nur die wenigsten Leute den Winter draußen mit entblößten Körperstellen, gell. (Aber hey, 15 Grad...wer weiß, wie das in den nächsten Jahren sein wird O_o )

Das Vitamin-D ist jedenfalls mit für unsere gute Stimmung im Sommer bzw. bei ausreichendem Sonnenlicht verantwortlich. Außerdem stärkt es enorm unsere Gesundheit, es ist fast so was wie ein Alleskönner (v.a. in Zusammenarbeit mit den anderen fettlösslichen Vitaminen und den entsprechenden Fettsäuren). Einige behaupten, dass Vitamin D sogar lebensnotwendig ist, da es an etlichen Regulierungsvorgängen im Körper beteiligt ist (z.B. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-ia.html). Die Menschen in der westlichen Welt leiden generell unter einem Vitamin-D-Mangel, nicht nur im Winter. Einfach weil die meisten nicht mehr genug Zeit draußen im Sonnenlicht verbringen bzw. die Sonne ja sogar einen schlechten Ruf über die Jahrzehnte bekommen hat (v.a. durch die Pharmalobby und Sonnencremehersteller), so dass die Leute meinen, sie sogar vermeiden zu müssen. :roll:

Was kann man gegen den Vitamin-D und Sonnenmangel tun? Eine Möglichkeit sind Vollspektrumslampen/ Tageslichtlampen. Ich selber habe auch eine zu Hause. :) Diese ahmen das gesamte Spektrum der Sonne nach (so gut wie es geht), also alle Farbbereiche plus das für die Vitamin-D-Synthese wichtige UV-A und B (aber nicht das schädliche UV-C). Herkömmliche LEDs/Glühbirnen strahlen hauptsächlich im mittelfrequenten Bereich des Sonnenspektrums, weshalb diese meist orange leuchten. Die Vollsprektrumslampen hingegen leuchten weiß und sind auch viel angenehmer für die Augen. (Man muss sich daran aber auch erst mal gewöhnen) Hier mal ein Vergleich der Spektren:

Bild

Bild

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Quelle: http://www.lifelite.de/spektralanalyse_sparlampen.php

Die Marke LifeLite soll hier nur als Beispiel dienen. Es gibt dutzend andere Hersteller, bei denen es sich ähnlich verhalten dürfte. Ich selber habe aber gute Erfahrung mit den Lampen von LifeLite gemacht.

Man kann auch eine Terrariumlampe nehmen - die sind ja eigentlich dafür hergestellt, damit Echsen, Schildkröten usw genug Vitamin D bekommen und ausreichend Wärme. Sie enthalten im Gegensatz zu den Tageslichtlampen mehr UV-B-Anteile und zusätzlich noch erheblichen Infrarotbereich, so dass sie Hitze erzeugen. Das dürfte zumindest im Winter aber auch ideal für den Menschen sein! Finde ich zumindest, und ich bin auch so verrückt und hab so eine Lampe bei mir hier hängen. :mrgreen: Und zwar die Osram Vitalux, die so der Mercedes unter den Terrarienlampen ist. :d_sunny: Allerdings sollte man da nicht direkt drunter sitzen bzw. davor und auch nicht zu lange (Sonnenbrandgefahr!). Und direkt reinschauen sollte man auch nicht. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Energetisierung durch diese Lampe wirklich enorm ist - man spürt ein angenehmes Kribbeln und die Laune steigt spürbar an. Es ist wirklich wie nach einem schönen Sonnenbad. :beach:

Den Vorteil, den ich eben bei einer Terrarienlampe sehe, ist, dass sie mehr Vitamin D produziert und man auch Heizkosten dadurch spart. Selbst mit der stromfressenden Vitalux (300 Watt!) komm ich billiger weg als mit den Heizkosten für meine Wohnung. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich eh ein wärmeliebender Mensch bin. :d_sunny: Generell würde ich empfehlen, erst mal ein oder zwei normale Tageslichtlampen zu nehmen, für das Wohnzimmer, damit man sich überhaupt erst mal wieder an das Vollspektrum gewöhnt.

Vollspektrumsbirnen sind meist um die 32 Watt, wobei es da auch andere Ausführungen gibt. Also Energiesparlampen sind das normalerweise nicht und auch der Preis pro Lampe ist nicht unbedingt wenig (meist ca 25-35 Euro), aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Hier steht die Gesundheit im Vordergrund! Und eine recht hohe Lebensdauer haben sie durchaus.

Es gibt natürlich auch andere Wege, für Vitamin-D Zufuhr zu sorgen, z.B. über die Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel. Leider gibt es nicht viele Lebensmittel, die relativ hoch in Vitamin D sind bzw. überhaupt welches enthalten - z.B. Fisch wie Lachs, Makrele, Hering, dann Ei, Käse, Rohmilch und auch Pilze. Die Mengen sind aber doch eher gering und können den Tagesbedarf nicht abdecken, weshalb sich Nahrungsergänzungsmittel wie Fischleberöl bzw. Lebertran anbieten. Hier sollte man darauf achten, dass dem Fischöl das Vitamin D nicht entnommen wurde und explizit mitaufgeführt wird. Auch sollte das Vitamin D hochdosiert sein, damit es den Mengen der eigenen Produktion entspricht - die empfohlenen Mengenangaben des Mainstreams sind da, mit Verlaub, ein Witz. :bad: Aber hey, 300 IE anstatt 30,000 IE sind immer noch besser als 0, ne? Ein Artikel zu dieser Thematik findet sich hier:
http://www.zeitenschrift.com/artikel/die-sagenhaften-kraefte-von-hochdosiertem-vitamin-D3#.Vob8T0_epv0]Hochdosiertes Vitamin D.

Und mehr zu Vitamin D im Winter hier.

Joa, dann lasst mal die Sonne rein bzw. das Vitamin D. :dance2:

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Sa 2. Jan 2016, 00:46
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Vitamin-D-Mangel = ein Schreckgespenst, denn das bedeutete in der Zeit der Industrialisierung, d.h. um 1900: "Englische Krankheit". Meine Großmutter (Baujahr 1899) nannte die Rachitis so, weil die Arbeiter um 1900 mindestens 12 bis 14 Stunden in den damals entstehenden, englischen Fabriken arbeiten mußten - ohne Sonnenlicht.

Die "Englische Krankheit" oder Rachitis hemmt das Knochenwachstum und wird meist durch eine mangelnde Calcium- oder Phosphat-Aufnahme über die Nahrung hervorgerufen, wobei durch einen Mangel an Sonnenlicht das Knochenwachstum gehemmt wird. Die Folge sind Verformungen der Knochen, also z.B. O-Beine. An irgendeine Art von Depression hat nämlich bis in die 1970er Jahre niemand gedacht, weil die Knochenwachstumsprobleme weitaus größer waren.

Ich mußte anfangs noch jeden Tag einen Eßlöffel (ekelhaften) Lebertran einnehmen bis es so leckere Sachen wie "Sanostol" und "Rotbäckchen" gab. Und es war selbstverständlich, daß wir Kinder keinen Tag 24 Stunden lang im Haus zubrachten. Stattdessen wurden wir bei jeder Gelegenheit in den Garten, d.h. in die Sonne und an die frische Luft "gejagt".

Diese "Hysterie" bezüglich eines eventuellen Mangels an Sonnenlicht kann ich kaum nachvollziehen, denn z.B. die Skandinavier haben damit doch auch kaum Probleme. Ja, schon klar, sie haben andere Möglichkeiten gefunden, um eine "Winterdepression" zu bekämpfen :biggrin:

Deswegen sehe ich es eigentlich nicht ein, daß man nun auf "Vollspektrumlampen" zurückgreifen soll, wenn es die Möglichkeit gibt, raus zu gehen und die Natur zu genießen. Oder ist das wieder einmal ein "Marketing-Gag", um gute Verkaufszahlen zu erreichen? :denkend_0019:

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Sa 2. Jan 2016, 01:18
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Genau Sum, WENN du Raus ins helle gehen kannst. Nach meiner Erfahrung reicht eine Lampe (ein Leuchtkörper) die aus, um das Lichtklima zu verbessern. Wer ein Aquarium oder Terarium im Zimmer stehen hat kann sich die sogar schenken. In unserer Gesellschaft geht man, in der dunkelen Jahreszeit vor Sonnenaufgang ins Haus und kommt nach Sonnenuntergang wieder raus. Wann soll einer da :d_sunny: "Sonnetanken"?

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Sa 2. Jan 2016, 11:46
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Zitat:
Die "Englische Krankheit" oder Rachitis hemmt das Knochenwachstum und wird meist durch eine mangelnde Calcium- oder Phosphat-Aufnahme über die Nahrung hervorgerufen, wobei durch einen Mangel an Sonnenlicht das Knochenwachstum gehemmt wird. Die Folge sind Verformungen der Knochen, also z.B. O-Beine. An irgendeine Art von Depression hat nämlich bis in die 1970er Jahre niemand gedacht, weil die Knochenwachstumsprobleme weitaus größer waren.


Ja, weil für die richtige Einlagerung und Verarbeitung von Kalzium & Co nun mal Vitamin D benötigt wird (auch Vitamin K). Genauso betrifft das auch die Zähne und es dürfte kein Zufall sein, dass in den letzten Jahrzehnten die Menschen immer mehr an Karies usw leiden (was natürlich auch noch andere Gründe hat).

sumviavisara hat geschrieben:
Diese "Hysterie" bezüglich eines eventuellen Mangels an Sonnenlicht kann ich kaum nachvollziehen, denn z.B. die Skandinavier haben damit doch auch kaum Probleme. Ja, schon klar, sie haben andere Möglichkeiten gefunden, um eine "Winterdepression" zu bekämpfen :biggrin:


Diese Argumentation verstehe ich nicht so ganz? Es ist naheliegend, dass die Skandinavier weniger Probleme damit haben, denn je nördlicher man kommt und so länger ist die Sonne am Himmel. Die Untergangszeit in Stockholm ist z.B. später als in Hamburg. Deshalb dürfen die ganz im Norden lebenden Skandinavier (oberhalb des Polarkreises) ja in den Genuß der Mitternachtsonne kommen, d.h. es gibt Tage, wo die Sonne überhaupt nicht untergeht. Dennoch dürften auch die Skandinavier Vitamin-D-Mangel haben, denn auch die verbringen wie die meisten westlichen Menschen nicht mehr genug Zeit im Freien. Generell sind die Menschen häuslicher geworden und auch Skandinavier müssen zur Arbeit gehen und zwar meistens zur Tageszeit. Und da sind sie nun mal abgeschottet von dem Sonnenlicht bzw. sitzen in künstlicher Beleuchtung...


Zitat:
Deswegen sehe ich es eigentlich nicht ein, daß man nun auf "Vollspektrumlampen" zurückgreifen soll, wenn es die Möglichkeit gibt, raus zu gehen und die Natur zu genießen.


So einfach ist die Lösung leider nicht. Weil wie gesagt, bei dem heutigen Lebensstil verbunden mit der Arbeit können die meisten doch gar nicht (lang genug) raus gehen, um ihren täglichen Vitamin-D Bedarf abzudecken. Und wenn sie rausgehen dann meist nur kurz und sie sind auch noch mit etlicher Kleidung bedeckt. Und wenn sie sich doch entkleiden, klatschen sie sich die Sonnencreme oder den Sunblocker drauf. :dash1: Also bieten sich als eine Lösung die Vollspektrumslampen an. Klar, eine Vollspektrumslampe kann nicht wirklich die Sonne ersetzen, aber ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass es einen Gesundheits- und Stimmungsunterschied zu Hause ausmacht. Und der Punkt ist ja auch der, dass das Licht dieser Lampen wesentlich natürlicher für den Körper ist als das der anderen. Von daher win-win, wenn du mich fragst.

Außerdem haben wir noch das Problem der Jahreszeiten! Selbst wenn du im Spätherbst oder Winter rausgehst und dich nackt in der Sonne baden würdest, würdest du nicht genug Vitamin D produzieren können, weil die Sonne einfach zu tief steht. Es bedarf eines bestimmten Einfallwinkels des Sonnenlichts auf die Haut, um die Synthese durchzuführen! Das ist erwiesen.

Ein Textauszug dazu: "In unseren Breitengraden kann Vitamin D in den Sonnenmonaten Mai bis September mit Hilfe der Sonne von unserem Körper gebildet werden. Dazu muss der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen auf die Erde aber steiler als 35° sein. Die beste Tageszeit zur Vitamin-D-Produktion ist in Deutschland daher zwischen 10 und 14 Uhr. Unter optimalen Bedingungen und Ganzkörperbestrahlung könne die Haut eines jungen Erwachsenen innerhalb von 15 bis 30 Minuten 10000 bis 20000 IE Vitamin D3 durch die Sonne bilden. In den restlichen Monaten reicht die Sonneneinstrahlung leider nicht mehr aus, um die Vitamin –D-Produktion anzukurbeln. Doch nicht nur die geographische Lage Deutschlands ist für die Vitamin D Unterversorgung verantwortlich, sondern auch unsere Lebensgewohnheiten. Die wenigsten von uns halten sich viel im Freien auf, die meiste Zeit verbringen wir in geschlossenen Räumen."
Quelle: http://www.apothekevornewald.de/vitamind.html

Und überleg mal Sum - obwohl du noch in einer Generation groß geworden bist, die viel Zeit in der Sonne verbrachte und zwar "ungeschützt", hielt man es damals dennoch bereits für nötig, Lebertan zu verabreichen. Oder Höhensonnen zu benutzen! --> https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hensonne Denn Vitamin-D-Mangel war auch damals schon ein bekanntes Problem. Du kannst dir ja ausmalen, wie viel sich das über die Jahrzehnte verschlimmert hat. Dazu noch ein Auszug aus dem Apotheken-Link: "Außer fettem Meeresfisch bietet die Nahrung auch kaum nennenswerte Vitamin-D-Quellen. Um die empfohlene Menge von 800IE Vitamin D zu erreichen, müsste man täglich 400g Makrele essen. Alternativ gingen auch 16 bis 20 Eier, 10kg Kalbsleber, 4kg Schweineschnitzel, 20 Liter Vollmilch oder 10 kg Brie ( mit 45% Fettanteil )."
Tja, oder eben jeden Tag lecker Lebertran futtern. :lol:

Die Höhensonnen waren in dem Sinne übrigens auch nichts anderes als Vollspektrumslampen, wobei eine Terrariumlampe wie die Osram Vitalux einer Höhensonne wesentlich näher kommt als diese Tageslichtlampen. Wenn du mich fragst, täte man echt gut daran, diese alten Mittel wieder einzuführen, also Lebertran und/oder Höhensonne.

Zitat:
Oder ist das wieder einmal ein "Marketing-Gag", um gute Verkaufszahlen zu erreichen? :denkend_0019:


Nein. Sicher, Marketing spielt immer mit rein...leider ist die Gesundheit ja ein riesiger, eigenständiger Markt geworden. Liegt aber auch daran, dass es wirklich viele gesundheitliche Probleme in unser heutigen Zeit gibt, auf die die industrielle Pharmazie keine wirklichen Antworten hat (auch wenn sie was anderes vorgibt ;-)). Eins dieser Probleme ist eben der Vitamin-D Mangel, der wirklich fast zu einer Epidemie geworden ist. Es gibt etliche Messungen dazu. Z.B:
http://www.unocardio-1000.de/vitamin-d-mangel-blut/
http://www.vitamindelta.de/faq-frage-antwort/15-fragen-aus-der-praxis/86-wie-weit-ist-der-vitamin-d-mangel-in-deutschland-verbreitet.html
Und weniger als 30 ng/ml als Mangelgrenze zu nehmen ist eigentlich ein Witz genauso wie die auch im Apothekenlink angegebene Tagesmenge von 800IE - es gibt nicht wenige (außerhalb der modernen Medizin), die einen höheren Wert empfehlen.

Also das ist schon ein wirklich ernsthaftes Problem, v.a. eben in den Wintermonaten, das man nicht so einfach bei Seite schieben sollte. Aber selbst im Sommer tanken viele Menschen nicht genug Sonnenlicht, was echt absurd ist. Es ist naheliegend, dass der Vitamin-D-Mangel mit das Hauptproblem der heutigen Degenerierung (auf allen drei Ebenen) ist. Und leider ist es ja oft so, dass viele sich auch nicht ansehen und eingestehen wollen, dass sie einen Mangel an etwas haben könnten (wundern sich aber warum sie krank sind) und dass es in ihrer Macht liegt, dagegen etwas zu tun. Man ist einfach viel zu bequem geworden....

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Fr 8. Jan 2016, 22:53
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Hallo Zusammen

Im Zusammenhang mit Winter-Depressionen bietet sich auch
Hypericon Perforatum an (Homoeopathie) es wirkt aufhellend.
(Johanniskraut Präparate, vorsicht - sie können eine grosse
Sonnenempfindlichkeit auslösen. Bitte vernünftig damit umgehen)

Weiter wirken auch Lavendelprodukte antidepressiv :-)
(... Lavendel ist nicht meins - kann das Zeug nicht ausstehen,
aber es wirkt )

Liebe Grüsse
Vuifre

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Mi 13. Nov 2019, 12:30
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Also was die von Dennis erwähnte Mitternachtssonne angeht, die ist keine Lösung für Winterdepressionen, weil sie im Sommer scheint. Im Winter, um die Wintersonnenwende herum, geht die Sonne im hohen Norden auch mal eine Weile gar nicht mehr auf.

Am Nordpol dürfte beides jeweils ein halbes Jahr andauern. Also da ist, was die Sonne angeht, jedes Jahr nur ein Tag namens Sommer und eine Nacht namens Winter. In Nordschweden ist es eher so, dass die Sonne auch im tiefsten Winter zumindest zur Mittagszeit nochmal kurz über den Horizont lugt und auch in den nördlichsten Gebieten allerhöchstens für ein paar Tage gar nicht zu sehen ist.

Ich persönlich habe noch keine Winterdepression erlebt, aber ich weiss auch woran das bei mir liegt. Auch wenn die Gefahr besteht, dass einem Rassismus unterstellt wird, wenn man genetische Anpassungen innerhalb der Spezies Mensch nicht tabuisiert: bin ganz einfach extrem blass und lichtempfindlich, und das sind genetische Anpassungen an lichtärmere Breitengrade. Ich nehme an, dass auch ein großer Teil der skandinavischen Bevölkerung von so etwas profitiert.


Do 14. Nov 2019, 13:59
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