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 Blutgruppen-Diät 
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Admin/Alchemist/Magier
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Mari hat geschrieben:
Ich habe mich geraume Zeit mit der Blutgruppen- (speziell meine BG) und Paläo-Ernährung beschäftigt.


Ich auch! Die Blutgruppendiät finde ich sehr spannend und ergibt viel Sinn. Ist aber irgendwie so ein Tabuthema in unserer heutigen Gesellschaft. Weil es heißt ja immer, wir sind alle gleich.....und wir haben alle das gleiche Blut unter der Haut. :roll: Öhm nö, stimmt gar nicht. Kann sogar fatal enden, wenn man dem kein Tribut zollt! Siehe Bluttransfusionen, wo nur gewisse Blutgruppen und Rhesusfaktoren miteinander kompatibel sind oder siehe die eigene Abtötung des Babies bei Rhesus negativ-Frauen, wenn das Baby eine Positiv-Blutgruppe hat (aufgrund des Mannes)....!! Wobei letzteres glaub ich nur bei Blutgruppe 0 vorkommt.? Auf jeden Fall echt krass. :shock:

Selbst die 4 großen Blutgruppen (A,B,AB,0) sind nur eine sehr grobe Einteilung und es gibt neben dem Rhesusfaktor noch viel mehr Nuancen und Unterschiede bei den Blutkörperchen, dass man noch viel tiefer differenzieren kann und zwecks optimaler Ernährung vielleicht auch sollte. Der Dr. D'Adamo hat das ja auch gemacht bzw. macht das immer noch. Es ergeben sich ja immer mal wieder neue Erkenntnisse. Orientierst du dich denn nach der Blutgruppen-Diät, Mari? Oder hast du es nur mal für eine gewisse Zeit gemacht? Ich mache es eigentlich schon noch....zumindest grob. Denn ich habe über die Zeit festgestellt, dass es schon irgendwo stimmt bei mir mit den Verträglichkeiten der Nahrungsmittel aber auch, dass man es so simpel und kategorisch nicht wirklich zuteilen kann, dass jemand - sagen wir mit Blutgruppe 0 positiv ;-) - nur das und das vertragen kann, aber nicht jenes. Da greifen eben auch noch andere Faktoren. Wobei der D'Adamo das ja über die Zeit auch weiter ausgebaut hat, mit Einbezug des Phenotyps und Genotyps. Aber auch hier, hihi....es gibt nun mal auch rein energetische und seelische Faktoren. Und da kommt dann das gute alte Bauchgefühl oder der Instinkt ins Spiel, wenn man etwas bestimmtes essen möchte (auch wenn es laut BG-Diät nicht gut wäre). Da gibt es auch Schwankungen würd ich sagen. (An einem Tag verträgt man's, an einem anderen nicht)
Zu welchen Erkenntnissen bist du denn gekommen, Mari, und was waren deinen Erfahrungen mit der BG-Diät? (Ich glieder das Thema nachher mal aus)

Mari hat geschrieben:
Zu den Tieren: vielleicht haben Tiere noch einmal einen anderen Stoffwechsel was diese Antistoffe anbelangt? Dass der Körper evtl Antistoffe gegen die Antistoffe besitzt oder entwickelt? Eine spannende Frage ist das. Ich glaube das werde ich mal versuchen zu recherchieren :)


Nun ja, das beste Beisiel für andersartige Stoffwechsel und Mägen sind ja Katzen und Kühe. Spannend wäre nun die Frage wie das mit Blutgruppen und den Blut-Antikörperchen bei den Tieren ist! Das müsste ja auch ziemlich anders sein als beim Menschen....? Schweine und Menschenaffen könnte vielleicht Ähnlichkeit zu uns aufweisen. :denkend_0005: Weiß hier jemand ob Tiere überhaupt unterschiedliche Blutgruppen haben, also innerhalb einer Spezies?

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So 3. Feb 2019, 01:56
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Schamanin
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Ich finde die Blutgruppendiät eigentlich schon effektiv. Jedenfalls, was meine Blutgruppe anbelangt. Die Beschreibung meiner Verhaltensweisen und Auswirkungen auf den Organismus (wenn man falsche Lebensmittel zu sich nimmt) trafen absolut zu, nach dem Lesen stellte ich mir auch in der Tat meinen Ernährungsplan zusammen. Ich versuchte dies auch geraume Zeit. Aber da gerade meine Blutgruppe sehr viel mit Fleisch essen zu tun hat, kippt das immer. Ich ertrage das nicht, diesen übermäßigen Fleischkonsum (also vom Gefühl her). Da hatte ich mich dann eine Zeit lang komplett vegetarisch ernährt. Bekam ich eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion -> dies wird übrigens auch in dem Buch beschrieben, also als evtl. Folge, wenn man sich nicht so ernährt wie in BG beschrieben). Dies ist, seitdem ich mich wieder vermehrt (mit vielen Ausnahmen leider noch) an die Regeln halte, wieder weg...mit dem Pheno- und Genotyp wurde es mir aber auch ein wenig zu bunt. Da habe ich einfach versucht, speziell diese Nahrungsmittel zu meiden :laugh2:


Das mit dem Blut stimmt, finde ich! Zudem könnte man dieses Thema noch ein wenig mit Quantenphysik ausschmücken. Wie eigentlich die kleinsten Organismen z.B. auf äußere Faktoren reagieren (Gedanken, Gefühle, evtl auch Nahrung?). Das habe ich aber bisher nur oberflächlich angekratzt. Dennoch sinngebend, wenn man irgendwie im Hinterkopf hat, dass ALLES miteinander zusammenhängt...
:wavemulticolor:

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So 3. Feb 2019, 22:49
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Admin/Alchemist/Magier
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Ich selber hab ja kein Problem mit dem Fleischkonsum, solange die Tierhaltung human und nach Bio-Vorschriften ist. Vielleicht liegt darin der Knackpunkt, Mari, warum das nicht so passte bei dir? Weil es kein Bio war? Geschmacklich und Energetisch liegen da echt Welten zwischen - also zwischen Bio/streng ökologischer und anderer Haltung.

Soweit ich weiß sind wir beide ja die selbe Blutgruppe: 0 Rhesus positiv. Kann mich gar nicht so daran erinnern, dass die Blutgruppen-Diät da so viel Fleischkonsum empfiehlt. Ich hab mich einfach immer nur danach gerichtet, welche Nahrungsmittel für 0+ verträglich sind und welche nicht. Und da gibt es ja auch viele Nicht-Fleisch-Sachen.

Vielleicht sollte ich hier auch mal zur allgemeinen Info aufführen, worauf genau die Blutgruppen-Diät eigentlich basiert. Ich hoffe mal, ich hab das noch einigermaßen richtig im Kopf. Kannst gerne korrigieren oder ergänzen, Mari. (Oder jemand anderes, der sich damit auskennt :) )

Und zwar ist es so, dass fast jedes Nahrungsmittel spezifische Proteine beinhaltet, die sich Lektine nennen. Diese Lektine sind in ihrer Art oder ihrem Gehalt von Nahrungsmittel zu Nahrungsmittel unterschiedlich. Wenn wir diese Nahrungsmittel aufnehmen, so mag eine Lektin-Art kompatibel mit unserer Blutgruppe sein, eine andere hingegen nicht. Genauer gesagt, die Antigene/Antikörperchen der Blutkörperchen einer spezifischen Blutgruppe stoßen die spezifischen Lektine entweder ab oder befinden sie für gut/harmlos. Jede Blutgruppe hat ja ihre eigenen Antigene und Antikörperchen. Und genauso wie es zu Abwehrreaktionen kommt bei einer Bluttransfusion mit einer nicht-verträglichen Blutgruppe, kommt es halt auch zu Abwehrreaktionen bei nicht-verträglichen Lektinen/Lebensmitteln.

Zum tieferen Verständnis, was es eigentlich mit den Blutgruppen auf sich hat, stell ich mal einen Mainstream-Artikel rein:
https://www.netdoktor.de/laborwerte/blutgruppen/
Zwei Auszüge daraus:
"Die Oberfläche von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) besteht aus verschiedenen Strukturen wie Proteinen (Eiweißen) und Lipidverbindungen. Sie werden Blutgruppenantigene genannt. Jeder Mensch besitzt eine bestimmte Sorte solcher Antigene und damit eine bestimmte Blutgruppe. Die wichtigsten Blutgruppensysteme sind das AB0- und Rhesus-System."

"Nicht alle Blutgruppen „vertragen“ sich miteinander. Das liegt an den Blutgruppen-Antikörpern: Zu jedem Blutgruppen-Antigen gibt es einen spezifischen Blutgruppen-Antikörper, der das betreffende Antigen erkennen und mit ihm (beziehungsweise dem betreffenden Erythrozyt) verklumpen kann.[...]Erhält ein Patient aber bei einer Bluttransfusion versehentlich Blut einer anderen Blutgruppe, deren Antikörper in seinem Blutsystem zirkulieren, bekämpfen diese die fremden Erythrozyten"

So in der Art verhält sich das wohl auch mit den Lektinen. Und ich meine der Dr.D'Adamo hat noch andere Stoffe ausgemacht, die im Blut einer spezifischen Blutgruppe für Probleme sorgen können. Hauptschwerpunkt bilden aber die Lektine! Mit seinen Forschungsergebnissen hat er jedenfalls über viele Jahre eine Tabelle bzw. einen Index erstellt, welche Nahrungsmittel - in erster Linie aufgrund ihrer Lektine - eine Blutgruppe entweder meiden oder zu sich nehmen soll. Eine dritte Kategorie ist "neutral". Das heißt, es ist weder schädlich noch besonders nützlich für die Blutgruppe. Den Index mit dem neuesten Stand kann man auf der offiziellen Seite von Dr.D'Adamo "beklicken". -->

https://dadamo.com/typebase4/typebase5/T5.pl

Einfach auf "Index" klicken, dann kommt ein Pop-Up mit der Liste aller Nahrungsmittel. Dann auf eins klicken, z.B. Pear (Birne), und man bekommt das Ergebnis für alle 4 Haupt-Blutgruppen angezeigt.(Beneficial/Neutral/Avoid).

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich mich das erste Mal damit auseinandersetzte. Es fiel mir auf, dass manche Sachen, die ich noch nie so mochte oder die mir manchmal sogar Magenbeschwerden gaben, tatsächlich auf der Avoid-Liste für meine Blutgruppe 0+ waren. :o Z.B. Orangen! V.a. bei Orangensaft bekam ich als Kind oft Probleme...aber hey, ich habs trotzdem getrunken, weil Orangensaft soll ja so gesund sein!! :roll: Joa, im Prinzip ist er das auch.....aber eben halt nicht für jede Blutgruppe!
Genauso stellte ich aber auch fest, dass es Lebensmittel gab, die ich eigentlich sehr gerne aß, aber unverträglich sein sollen. Z.B. Kiwi! So was macht die Blutgruppendiät dann natürlich etwas unpopulär. Aber es ist ja auch nicht so, dass man sich 100% danach richten muss....wenn man halt mal Heißhunger auf Kiwi hat, dann wird das schon seinen Grund haben? :denkend_0019: Es ist ja auch nicht so, dass im Fall Kiwi die Kiwi komplett schädlich für 0+ ist. Die ganzen Nährstoffe darin, die Energie, das Feinstoffliche usw, das kann der Körper natürlich schon verwerten und nutzen.....Nur wahrscheinlich nicht so effektiv wie ein komplett verträgliches Nahrungsmittel! Der Abwehrkampf gegen die Lektine verbraucht ja selber Energie. Und bei manchen "Avoid"-Lebensmitteln scheinen die Abwehrreaktionen auch heftiger auszufallen als bei anderen. Da muss also jeder für sich experimentieren - insofern er sich denn überhaupt nach der BG-Diät richten möchte -, wie der eigene Körper und auch die anderen beiden Ebenen Seele und Geist auf das Nahrungsmittel reagieren. Es gibt ja schließlich auch andere Faktoren als nur die Blutgruppe. Aber dieser dürfte schon sehr schwer wiegen....und hängt sicherlich auch mit allen drei Ebenen zusammen. Auf jeden Fall ein sehr spannendes Feld. :denkend_0005:

Liebe Forenmitglieder: Macht euch doch mal einen "Gag" daraus und schaut mal im Index, ob die Nahrungsmittel, die ihr "unter Verdacht" habt, für Euch in der Avoid(Meiden)-Kategorie auftauchen. Und umgekehrt, wo ihr meint, die sind besonders gut für euch, in der Benificial(Nützlich)-Kategorie. Teilt dann mal bitte eure Ergebnisse hier mit, ja? Dazu müsst ihr natürlich eure Blutgruppe kennen! Noch mal der Link:
https://dadamo.com/typebase4/typebase5/T5.pl

Hier mal auch die Einführung zur Blutgruppen-Diät auf der offiziellen Seite:
https://dadamo.com/txt/index.pl?1001

Und hier ein deutsche Seite dazu, die vieles aus der obigen Seite übersetzt hat!
https://www.4blutgruppen.de

Einführungsartikel daraus mit einem kurzen Umriss für alle Blutgruppen:
https://www.4blutgruppen.de/blutgruppen-ernaehrung/

Und eine Tabelle, die Überblick verschafft:
https://www.4blutgruppen.de/wp-content/uploads/2013/12/Blutgruppen_Im_Ueberblick.pdf

Aus dem Artikel möchte ich etwas zitieren, was für die Blutgruppe 0 angeführt wird:
"Menschen mit Blutgruppe O fahren gut mit intensiver körperlicher Betätigung, Tierproteinen und wenig Milch- und Getreideprodukten, sagt Dr. D´Adamo. Der maßgebliche Grund für eine Gewichtszunahme bei Typ O ist das Gluten das man in Weizenprodukten findet und, in geringerem Maß, auch in Linsen, Mais, weißen Bohnen und Kohl, erklärt Dr. D´Adamo. Ideale sportliche Betätigungen für Typ O sind Aerobic, Kampfsport, Kontaktsportarten und Laufen."

Das kann ich zum größten Teil bestätigen! Seitdem ich Weizenprodukte aus meiner Ernährung gestrichen habe, sogar Brot generell, und nur 2x Milch pro Woche zu mir nehme (muss aber BIO sein!) fahre ich wesentlich besser! :dance2: Das einzige Mal, wo ich in meinem Leben übergewichtig wurde, war in einer Phase in den USA, als ich fast nur Brot und Teigwaren zu mir nahm! (Brötchen, Teilchen (Donuts!), Brot, Pizza, Nudeln usw) Die Gewichtszunahme bekam ich sogar erst mal gar nicht mit....bis der Gürtel irgendwann dann gar nicht mehr passte. :o :shock: Ich war total schockiert....weil ich es bis dato komplett für unmöglich gehalten hatte, dass ich ja mal dick werden könnte. O_o Tja, aber so kann man sich irren! Mir war zwar auch da schon klar, wer da die Hauptverursacher waren, aber die Blutgruppendiät hat es mir später noch mal richtig vor Augen geführt.
Auch war ich schon immer ein sportlicher Typ, das liegt mir auch definitiv "im Blut". ;-) (Allerdings hab ich in den letzten Jahren kaum Sport gemacht :()

Im Übrigen: Auch nicht-0er fahren mit Low Carb wohl ziemlich gut! Aber definitiv nicht alle. Es kommt ja auch auf die Qualität der Nahrungsmittel an, Brot ist nicht gleich Brot! Generell scheint es aber schon so zu sein, dass industrielle verarbeitete Kohlenhydrate nicht besonders gut für den Körper sind. Es scheinen v.a. diese zu sein, die sich in Fettpolstern ablagern. Aber auch Zusatzstoffe, Giftstoffe usw. Eigentliche "normale" Fette aus der Nahrung (z.B. die Omega-Fettsäuren) verursachen gar kein Fett. Im Gegenteil, diese sind sehr wichtig für den Stoffwechsel, v.a. für die fett-löslichen Vitamine (A,D,E und K)! Das mit dem Vermeiden von fettreicher Nahrung = schlanke Figur ist so einer dieser Irrtümer, der irgendwie Verbreitung gefunden hat.... :scratch_one-s_head: Auch das mit den Kalorien ist eigentlich Schmu! Aber auch hier: Das Ganze mag von Blutgruppe zu Blutgruppe unterschiedlich sein!

Über die Lektine von Dr.D'Adamo:
https://www.4blutgruppen.de/lektine/

Da sehe ich grade, dass das Ganze in der Tat komplexer ist. Ein wichtiger Auszug daraus:
"Ich habe Kritiken gelesen, wo behauptet wurde, dass Lektine nicht den Blutkreislauf erreichen (sie tun es); sie wären verdaut, bevor sie Schaden anrichten können (manchmal), sie können durch das Kochen zerstört werden (oft richtig, aber manche werden durch Erhitzen sogar aktiviert). Andere Leute dachten, die ganze Grundlage der Blutgruppendiät wären Lektine, was daraus resultiert, dass in Artikeln behauptet wurde, ich hätte gesagt es wären Lektine in der Milch (sind sie nicht) oder dass ein zu vermeidendes Nahrungsmittel für die jeweilige Blutgruppe deshalb ein zu vermeidendes Nahrungsmittel ist, weil es ein Lektin enthält (nein, es gibt viele Gründe, warum ein Lebensmittel als zu vermeiden eingestuft werden kann)."

Mari hat geschrieben:
Das mit dem Blut stimmt, finde ich! Zudem könnte man dieses Thema noch ein wenig mit Quantenphysik ausschmücken. Wie eigentlich die kleinsten Organismen z.B. auf äußere Faktoren reagieren (Gedanken, Gefühle, evtl auch Nahrung?). Das habe ich aber bisher nur oberflächlich angekratzt. Dennoch sinngebend, wenn man irgendwie im Hinterkopf hat, dass ALLES miteinander zusammenhängt...


Magst du das mal noch etwas näher erläutern, Mari? V.a. im Zusammenhang mit dem Blut? Hört sich in der Tat spannend an. :denkend_0005:

Übrigens Mari: Danke, dass du das Thema ins Forum gebracht hast! :drinks: Ich glaube es war wohl an der Zeit, mich selber noch mal damit zu beschäftigen. Ich hab mich ja einige Jahre an die Blutgruppendiät gehalten, sie dann aber schleifen lassen. Weil wie gesagt für mich auch andere Faktoren dazu kamen und ich merkte, dass gewisse Lebensmittel wohl doch gut für mich sind. (Kiwis :biggrin: ) Aber ich habe es über die Jahre dann wohl doch auch etwas zu sehr vernachlässigt oder gar ignoriert, ich kann das ein oder andere wahrscheinlich wieder optimaler machen. :)

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Sa 2. Mär 2019, 18:28
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Zitat:
Spannend wäre nun die Frage wie das mit Blutgruppen und den Blut-Antikörperchen bei den Tieren ist! Das müsste ja auch ziemlich anders sein als beim Menschen....? Schweine und Menschenaffen könnte vielleicht Ähnlichkeit zu uns aufweisen. :denkend_0005: Weiß hier jemand ob Tiere überhaupt unterschiedliche Blutgruppen haben, also innerhalb einer Spezies?


Die Rhesusfaktoren heissen so, weil sie zuerst an Rhesusaffen erforscht wurden. Ich weiss jetzt nicht wie weit das zurückgeht, aber gehe einfach mal davon aus dass alle Primaten nicht nur die gleichen Rhesusfaktoren, sondern auch sehr ähnliche Blutgruppen haben wie Menschen. Und weil das etwas ist, dass sich von allein so entwickelte und in verschiedenen Lebensräumen unterschiedliche Blutgruppen von Vorteil waren, glaube ich, dass auch die meisten anderen Tierarten Blutgruppensysteme entwickelt haben. Je weiter die Verbreitung einer Spezies, desto höher sie Wahrscheinlichkeit, dass sie verschiedene Blutgruppen haben. Also Inseltiere vermutlich nicht, aber z.B. Krähen und Schweine wären Kandidaten, um das zu überprüfen.

Die Blutgruppendiät finde ich sehr interessant. Allerdings darf ich all das, was in dem Ernährungsprofil für meine Blutgruppe steht nicht essen (Allergien) und habe auch mit den dort genannten Krankheitsrisiken keinerlei Probleme, stattdessen finde die Dinge, die ich gut vertrage, sowie auch Erkrankungen, die ich habe, in einem anderen Blutgruppenprofil wieder. Also da sind Zusammenhänge, aber noch nicht ganz richtig sortiert, würde ich sagen.

Was auch interessant ist, ist dass Mais offenbar für die allermeisten Menschen nicht gut ist. Das wird ja überall in Fertigprodukten hineingemischt. Sogar in Schlagsahne, wo man denkt, das sei nichts als Sahne in so einem Becher.


Mi 6. Mär 2019, 10:13
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Um ehrlich zu sein lese ich gerade erstmalig etwas von der Blutgruppen-Diät. Ich finde den Ansatz aber höchst interessant und werde mich da zum Wochenende sicherlich mal etwas genauer mit befassen. Sicherlich grenzt diese Art der Ernährung auch das Risiko einer frühzeitigen Diabeteserkrankung ein, sehe ich das richtig? Ich muss nämlich langsam aber sicher auch mal meine Ernährung überdenken, weil ich in vergangener Zeit enorm zugenommen habe. Die Angst vor Diabetes macht sich da zwangsläufig breit. Durch den online Abschluss einer Risikolebensversicherung vor einiger Zeit wurde einem auch mal wieder bewusst, welche gesundheitlichen Risiken durch ein erhöhtes Gewicht entstehen können. Durch die gestellten Gesundheitsfragen wurde mir schnell klar, dass die Lebenserwartung bei stark übergewichtigen Menschen nicht gerade hochangesetzt wird. ich möchte doch noch viele Jahre das Aufwachsen meiner Kinder miterleben und von daher muss ich nun unbedingt meine Ernährung überdenken und etwas tun.


Fr 18. Okt 2019, 12:26
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