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 Pferde 
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Pferde sind der Grundstein für die moderne Zivilisation. Ohne die Pferde als Reit- und Last- und Arbeitstiere, wären die Menschen heute nicht da wo sie sind.
Pferde sind Herden- und Fluchttiere. Wann immer Gefahr droht laufen sie weg. Ist dies nicht möglich kann es sein, dass sie kämpfen.
Leider "verkommen" sie heute immer mehr zum Sportgerät/Geldmaschine oder zum Luxus-Angeber-Gut, mit dem nichts gemacht wird.
Am Artgerechtesten ist die Herdenhaltung im Offenstall, oder Laufstall, wo sich die Pferde 24/7 frei bewegen können.
Es gibt praktisch keine "echten" Wildpferde mehr. Bekannt sind die Mustangs, die jedoch von Hauspferden abstammen. Im Merfelder Bruch gibt es die Dülmener Wildpferde, deren Bestand aber kontrolliert werden muss. In der Mongolei gibt es das Przewalski Wildpfer (das zugleich auch ein Urpferd ist).
In der Camarque, in Island und in der UK (Dartmoor) leben die Pferde in halbwilden Herdenverbänden.

Pferde spielen auch in verschiedenen Mythologien eine grosse Rolle. Pegasus in der griechischen Mythologie steht für Unsterblichkeit.
Im nordischen Pantheon ist Sleipnir der achtbeinige Hengst von Odin ein Charakter für sich.

Die Indianer nannten die Pferde "grosse Hunde", da sie keine andere Bezeichnung dafür hatten.
und bei den Mongolen gelten sie als "Geschöpfe des Windes."

Das Pferd steht für Schnelligkeit, Eleganz und (Lebens-)Kraft. Es lehrt uns Demut und Dankbarkeit und hält uns den Spiegel vor. Es steht auch für Instinkt/Intuition, Sanftmut, Freiheit/ Sehnsucht und Naturverbundenheit.

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"Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?"
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Mo 8. Feb 2016, 20:08
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Wirklich sehr schön geschrieben und sehr informativ :good:
Danke


Ich kenne leider nur einen Offenstall. Ihre Pferde vertragen das Einstreu nicht deshalb stehen sie immer draußen auf einer Koppel.

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"Jeder Stein und jeder Baum und jedes Wesen, hat sein Leben, seine Seele, seinen Stolz"

"Fremde Erde ist nur fremd, wenn der fremde sie nicht kennt"


Mo 8. Feb 2016, 20:17
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Danke. :-D

Ich hätte noch VIEL mehr schreiben können, wollte euch aber nicht langweilen. ;)

Eiens hab ich aber doch noch vergessen! :shock:

Pferde sind die Begleittiere der walisischen Pferdegöttin Rhiannon. :)

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Zuletzt geändert von Rhia-Aileen am Mo 8. Feb 2016, 20:20, insgesamt 1-mal geändert.



Mo 8. Feb 2016, 20:17
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Ach blödsinn, tob dich ruhig aus. :biggrin:

Und ich bin Pferdeliebhaberin von daher. ^^

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Mo 8. Feb 2016, 20:20
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Zitat:
Pferde sind der Grundstein für die moderne Zivilisation. Ohne die Pferde als Reit- und Last- und Arbeitstiere, wären die Menschen heute nicht da wo sie sind.


Und wo sind wir Heute? Ich lese eigentlich nur noch von Krieg und Flucht weltweit. Vielleicht kennst Du die Zeit vor ca. 6000 Jahren. Hochkulturen lebten in Frieden und Männer waren ohne Macht und Waffen. Pferde wurden verehrt und nicht als Reit-/ Last- oder Arbeitstiere missbraucht.

Was sagst Du dazu?


Mo 8. Feb 2016, 20:47
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Krieg und Machthungrige Menschen gab es schon immer.
Von dem her haben wir uns weder weiter- noch zurück entwickelt..

Die frühen Menschen haben die Pferde gejagt und gegessen... besser als als Reittiere zu gebrauchen?
Zumal ja nicht alle Reitpferde schlecht behandelt werden...

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Mo 8. Feb 2016, 20:50
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Rhia-Aileen hat geschrieben:
In der Mongolei gibt es das Przewalski Wildpfer (das zugleich auch ein Urpferd ist).


Ich dachte, dass Przewalski-Pferd wäre ausgestorben? :o

Zitat:
Pferde spielen auch in verschiedenen Mythologien eine grosse Rolle. Pegasus in der griechischen Mythologie steht für Unsterblichkeit.


Eines meiner Lieblingsfabelwesen! Das weiße Pferd mit weißen Flügeln. :) Für mich verkörpert es vor allem Freiheit. Aber wenn es auch mit der Unsterblichkeit assoziiert wird, dann passt das ja auch und kein Wunder, dass ich es mag. :mrgreen:

Zitat:
und bei den Mongolen gelten sie als "Geschöpfe des Windes."


Könnte auch zu Pegasus passen. :love2:

Zitat:
Das Pferd steht für Schnelligkeit, Eleganz und (Lebens-)Kraft. Es lehrt uns Demut und Dankbarkeit und hält uns den Spiegel vor. Es steht auch für Instinkt/Intuition, Sanftmut, Freiheit/ Sehnsucht und Naturverbundenheit.


Anzumerken wäre auch noch, dass Pferde für Therapiezwecke eingesetzt werden. Ich glaube v.a. bei Autismus? Dabei sollen durchaus gute Erfolge erzielt werden. :)

Zitat:
Ich hätte noch VIEL mehr schreiben können, wollte euch aber nicht langweilen.


:lazy2:
Hmm, was?

Zero hat geschrieben:
Und wo sind wir Heute? Ich lese eigentlich nur noch von Krieg und Flucht weltweit. Vielleicht kennst Du die Zeit vor ca. 6000 Jahren. Hochkulturen lebten in Frieden und Männer waren ohne Macht und Waffen. Pferde wurden verehrt und nicht als Reit-/ Last- oder Arbeitstiere missbraucht.


Woher will man wissen, dass Hochkulturen in Frieden lebten? Dafür bräuchte man ne Zeitmaschine. Und außerdem unwahrscheinlich, weil im Frieden wären sie wohl kaum untergegangen, oder? Aber wenn wir schon von Krieg reden....Pferde wurden immer auch leider oft in Kriegen verwendet. Selbst im zweiten Weltkrieg noch und das nicht zu knapp. Z.B. Beim Russlandfeldzug. Da sollen auf deutscher Seite bis zu 750.000 Pferde eingesetzt worden sein! :o Insgesamt im 2.WK bei der Wehrmacht ca 2.800.000. Und die meisten davon dürften nicht überlebt haben. Tja, man muss sich mal vor Augen führen, dass bei Kriegen nicht nur Menschen vor die Hunde gehen sondern auch viele Tiere....

Aber um das jetzt nicht auf ner traurigen Note enden zu lassen...
@ Rhia und Lucy: Habt ihr beide eigene Pferde? Was für ne Rasse reitet ihr? Ich kenn mich da nicht so aus find das aber durchaus interessant. :)

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Di 16. Feb 2016, 02:41
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Nein das Przewalski- Pferd lebt! Man hat eine kleine Population in den Steppen de rMongolei gefunden und einige davon in Zoos gebracht und nachgezüchtet und wieder ausgewildert... :-D


Ja auch viele Pferde starben im 2.WK und schon vorher (man bedenke nur wie viele Pferde wohl bei den Rittern starben.) Hier wäre der Film "Gefährten" noch zu empfehlen, der genau dieses Thema wunderschön (und traurig) darstellt (aber mit Happy-End!)

Ich besitze leider kein eigenes Pferd aus Zeit- und finanziellen Gründen. Aber ich habe eine Reitbeteiligung/Pflegepferd. Das war das Pony auf meinem Avatar, bis dieses letzten Sommer mit 22 Jahren leider eingeschläfert werden musste (beide Hinterbeine gebrochen) :cry: :cry: Und nun durfte ich von der selben Besitzern (mit der ich sehr gut klar komme) das junge Pferd "übernehmen". Das ist eine 5-jährige Araberstute. Wir müssen alle noch viel lernen, da wir sie selber ausbilden. Aber das ist sehr spannend für mich.


Und ja, aufgrund ihrer Art sind Pferde (nicht alle, aber viele) ideale Therapiepartner (weshalb ich Mühe damit habe, dass man Delfine dafür einsperrt).
Ich selbst durfte das auch schon erleben, es war sehr beeindruckend und ich habe seit dem noch mehr Respekt vor diesen Tieren, die ich ja sowieso bewundere.

:drinks:

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Di 16. Feb 2016, 11:49
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Rhia-Aileen hat geschrieben:
Das war das Pony auf meinem Avatar, bis dieses letzten Sommer mit 22 Jahren leider eingeschläfert werden musste (beide Hinterbeine gebrochen)


Wie kann es passieren, daß bei einem Pferd beide brechen? Das muß grauslig sein :cray:

Ich bin mit Ponies und Pferden aufgewachsen. Unsere Nachbarn hatten immer Herden von ca. 20 Ponies laufen woraus wir Kinder uns eins rausholen konnten, um zu reiten, Na ja, reiten konnte man das eigentlich nicht nennen, eigentlich haben wir nur gelernt, oben zu bleiben :biggrin: - ohne Sattel und statt einer Trense nur mit einem Strick.

Die Ponies hatten Tricks drauf, um uns loszuwerden - do legst di nieda :-D Das eine Shetty z.B. senkte mitten im Lauf den Kopf und ging gleichzeitig hinten hoch. Das waren immer "nette" Rutschpartien. Dann lief sie weg und war nicht mehr einzufangen. Nebenher konnte sie Tore und die Hafertonne öffnen und trank Bier aus der Flasche :biggrin: Die andere Stute drängte immer in Richtung Stacheldraht und bevor wir mit dem Oberschenkel darin hängenblieben, mußten wir abspringen. Der Araberhengst "Winnetou" ging mehrmals durch den Stacheldraht, weil er zu den Stuten wollte. Der Tierarzt hat ihm immer wieder die Brust zusammenflicken müssen. Die Ponies wußten immer ganz genau, wann sie genug an grünen Äpfeln gefressen hatten. Die Hannoveranerstute kannte dabei kein Ende und bekam prompt Koliken. Ich sehe uns heute noch stundenlang mit ihr herumgehen.

Mein allererster Liebling aus diesen Herden war ein Norwegerhengst von dem ich auch das Wiehern gelernt habe. Das war er:

Bild

Zum Schluß bin ich bei einer Welsh-Cob-Stute "hängengeblieben", die es aber leider auch nicht mehr gibt :cray:

Seit dem letzten Jahr sind wir am Überlegen, wie wir diesen Tieren helfen könnten:

http://islandpferde-in-not.de.tl/
http://shetty-in-not.de.tl/
http://www.haflingerfohlen-zu-jung-zum- ... path=start

Die Haflingerseite ist im Moment im Umbau und deshalb ist da leider (oder Odin sei dank) nichts zu sehen. Die Fohlen werden nach Italien zum Schlachten gebracht, weil deren Besitzer nur die Stutenmilch zum Verkaufen haben wollen. Die Fohlen sind "über" und müssen weg. Dieser Verein kümmert sich darum, daß soviele Fohlen wie möglich aufgekauft werden und am Leben bleiben können.

_________________
Kom allfader Odin
Kom moder min Frigg
Kom vise vanar
Kom utgamle thursar

www.zona-de-galgos.de/


Di 16. Feb 2016, 18:16
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Registriert: Do 7. Jan 2016, 12:32
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Oh das mit den Fohlen ist ja hart! :cry:
Und mit den andern Ponies natürlich auch!

Ja das fragen wir uns auch, wie das ging. Er lebte ja auf einer Laufweide (also 24/7 draussen auf 'ner riiiiiiesen Weide) Aber wegen einem Reheschub musste er in eine Paddock-Box.. und irgendwie wollte er unter oder über der Absperrung durch und hat sich dabei nachts beide Hinterbeine gebrochen. Dank dem Hofhund wurde der Hofbesitzer wach und sah nach... tja und dann TA und einschläfern... war die einzige Möglichkeit. :cry:

Hihi das hört sich lustig an... so typisch Pony halt! :-D :biggrin:
Oh der Fjordi ist ja echt ein süsser! :-D

Ja ich habe mein Pflegepony auch ohne Sattel ( mit Bareback-Pad) und mit Schnurhalfter geritten.. (sieht man auch ein wenig auf dem Foto)
Bei der jungen Dame nun kann ich noch nicht reiten..wird dann aber wohl sicher erst mit Sattel sein und mal mit und mal ohne Trense... Wir müssen ja noch ausbilden und das geht manchmal mit Trense besser (feiner und genauer/ klarer).
Aber irgendwann möchte ich auch sie ohne Sattel (also mit bareback pad, da ganz ohne nix ja für den Rücken des Pferdes nicht so gut ist) und ohne Gebiss reiten.

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"Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?"
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Di 16. Feb 2016, 23:28
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