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 Die Kelten 
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Was wir heute zusammenfassend als die Kelten bezeichnen,
war in Wirklichkeit eine Mischung aus vielen verschiedenen
Stämmen, die eine gemeinsame Kultur verband.
Es gab eine Zeit, in der sie fast die Hälfte der damals
bekannten Welt beherrschten. Die Kelten gelangten vornehmlich
um das Jahr 2350 BP in >Invasionswellen< an die Küsten
Britanniens. Zu dieser Zeit fand, so berichten keltische Sagen,
die über die Jahre der römischen Besatzung hinweg
erhalten blieben, die Schlacht der Bäume statt. Diese Datum hat lange
die traditionellen Anfänge des Druidentums markiert.
Historisch lassen sich drei Zeitalter des Druidentums unterscheiden,
die mit den historischen Ereignissen um die Kelten zusammen fallen:

Erstes Zeitalter: Von der Schlacht der Bäume um 2350 BP
bis zur Zerstörung von Anglesey 1889 BP

Zweites Zeitalter: von 1889 BP durch die Zeit der römischen
Besatzung bis zur Zerstörung von Avalon 1387 BP

Drittes Zeitalter: von 1387 BP durch das >bardische Mittelalter< bis Heute

Bei ihrer Landung an den Küsten Britanniens trafen die Kelten auf
die einheimischen Briten oder Brythonen, ein recht
friedliebendes und religiös gesinntes Volk, das im Ackerbau und im
Errichten einfacher Steinmonumente für seine Götter und Ahnen sehr
kundig war. Die Verschmelzung beider Völker brachte ein
einzigartiges Stammesgeschlecht hervor, das äußerst
geheimnisvoll und abergläubisch, aber auch gesetzestreu und
vielseitig bewandert war. Jeder Stamm oder Clan, gewöhnlich
durch Blutsverwandtschaft oder Heirat definiert, lebte in einem Gebiet
mit genau festgelegten Grenzen, innerhalb derer er Anbau trieb, auf die
Jagd ging und seine Götter verehrte. Jeder Stamm war als
autarke Gemeinschaft auf sich selbst gestellt – außer in
Kriegszeiten, in denen die Stämme gegen einen gemeinsamen Feind
oder gelegentlich auch gegen einen Fremden Eindringling verbündeten
Der Römer Polybius bemerkte über das Wesen und die
Veranlagung der Kelten:

Sie sind von hoher Statur, haben blaue Augen und sind sehr schön.
Ihre Frauen sind überaus fruchtbar und gute Mütter.
Ihre Männer sind kriegerisch, leidenschaftlich und leicht erregbar,
aber auch großzügig und arglos.
Sie zeigen sich kulturbeflissen und gründen Schulen und
Kollegien in ihren Städten.
Sie sind von Natur aus Reiter – mutig, loyal und stark.
Ihre Häuser sind groß, aus gewölbten Balken gebaut und haben
Wände aus Flechtwerk und Lehm.
Nur in Religion und Magie zeigen sie Gehorsam und Disziplin.

In der vormittelalterlichen Zeit war ständig die Bedrohung
durch Kriege – um so mehr vor und während der
römischen Herrschaft – gegeben, weil feindliche Stämme
in Horden einfielen, um sich auf dem fruchtbaren Boden niederzulassen
und die reichen Metallvorkommen zu schürfen. Als das
römische Heer im Jahr 1525 BP von Britanniens Küsten abzog,
lag das Land im Chaos. Nicht nur, dass die kriegerischen
Wikinger, Angeln und Sachsen jährlich zu Tausenden einfielen,
es tobten auch Bürgerkriege zwischen winzigen Königreichen
im Osten und Westen und gegen die eroberungslustigen
Pikten nördlich des Hadrianswalls.
Nicolai Tolstoy beschreibt diese Zeit recht gut in einem seiner Bücher:

Seinen Höhepunkt erreichte Britanniens Heldenzeitalter
in der ersten Hälfte des sechsten Jahrhunderts, als die
großen Könige des Nordens ruhmreich herrschten, mit
ungestümer Tapferkeit gegen die Angeln und Pikten
kämpften und sich gegenseitig befehdeten.

Mit dieser unbeständigen Phase treten wir in die Anfänge
des Arthurischen Zeitalters ein: Der römische Adler war
davongeflogen, die Druiden wurden unterdrückt,
und das Land sehnte sich nach Einheit.

_________________
1. Mae'r Gyfan yn Mind; y bydysawd yn meddwl.

2. Fel uchod, felly isod; fel y nodir isod, felly uchod.

3. Nid oes dim yn gorwedd; yn symud popeth; popeth yn dirgrynu.

4. Mae popeth yn ddeublyg, mae Pole hen; popeth wedi ei pâr o croes; DC a
Mae anghydraddoldeb yr un fath. Croes yn union yr un fath o ran eu natur, dim ond mewn graddau
yn wahanol; Cwrdd eithafol un arall; pob gwirioneddau yn cael eu ond
Hanner-gwirioneddau; Gall pob paradocsau cysylltwch a ddefnyddir yn cydymffurfio.

5. Mae popeth yn llifo; a; Mae popeth ei llanw; popeth yn codi ac yn disgyn, mae'r
Swing y pendil yn mynegi ei hun ym mhob peth; y mesur y siglen ar y dde
yw mesur y swing ar y chwith; Rhythm gwneud iawn.

6. Mae pob achos yn cael ei effaith; pob effaith wedi ei achosi; popeth yn digwydd
gyfreithlon; Cyfle yn unig yw enw am gyfraith heb eu cydnabod, mae llawer o
Cynlluniau o achosion, ond dim byd yn dianc y Gyfraith.

7. Rhyw ym mhob peth; popeth wedi ei gwryw a'i egwyddor benywaidd mewn
ei hun; Rhyw yn amlygu ar yr holl gynlluniau.


Fr 11. Sep 2015, 19:20
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Gab es denn auch Vermischungen zwischen den Kelten und Pikten? Oder waren die zu nördlich angesiedelt? Die Pikten sollen ja so was wie die Vorfahren der Schotten gewesen sein. Eine interessante Frage wäre, woher die Pikten eigentlich kamen....

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"Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen."


Sa 12. Sep 2015, 21:07
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Registriert: Mo 24. Aug 2015, 17:49
Beiträge: 90
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Ich kann dir zwar über die Pikten nicht viel sagen aber dass es eine Vermischung gegeben haben kann ist denkbar da bei den Schotten auch Gemeinsamkeiten in der Sprache gefunden wurden

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1. Mae'r Gyfan yn Mind; y bydysawd yn meddwl.

2. Fel uchod, felly isod; fel y nodir isod, felly uchod.

3. Nid oes dim yn gorwedd; yn symud popeth; popeth yn dirgrynu.

4. Mae popeth yn ddeublyg, mae Pole hen; popeth wedi ei pâr o croes; DC a
Mae anghydraddoldeb yr un fath. Croes yn union yr un fath o ran eu natur, dim ond mewn graddau
yn wahanol; Cwrdd eithafol un arall; pob gwirioneddau yn cael eu ond
Hanner-gwirioneddau; Gall pob paradocsau cysylltwch a ddefnyddir yn cydymffurfio.

5. Mae popeth yn llifo; a; Mae popeth ei llanw; popeth yn codi ac yn disgyn, mae'r
Swing y pendil yn mynegi ei hun ym mhob peth; y mesur y siglen ar y dde
yw mesur y swing ar y chwith; Rhythm gwneud iawn.

6. Mae pob achos yn cael ei effaith; pob effaith wedi ei achosi; popeth yn digwydd
gyfreithlon; Cyfle yn unig yw enw am gyfraith heb eu cydnabod, mae llawer o
Cynlluniau o achosion, ond dim byd yn dianc y Gyfraith.

7. Rhyw ym mhob peth; popeth wedi ei gwryw a'i egwyddor benywaidd mewn
ei hun; Rhyw yn amlygu ar yr holl gynlluniau.


Sa 12. Sep 2015, 21:12
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Registriert: Mo 24. Aug 2015, 14:33
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Stimmt, einige britische Regionen haben ihr eigenes Gälisch, stimmst? Also es gibt schottisches Gälisch, walisisches, irisches, Manx (was auf der Isle of Man gesprochen wird), usw. Also muss es ja Vermischungen gegeben haben, wenn die schon als keltische Sprachen betrachtet werden. Jetzt frage ich mich, was die Pikten ursprünglich sprachen.

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Sa 12. Sep 2015, 21:21
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