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 Die Verschwundenen vom Hanging Rock 
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Admin/Alchemist/Magier
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Ich habe mich heute mal wieder mit einem seltsamen Vorkomnis beschäftigt, dass mich schon vor etlichen Jahren mal gefesselt hat.... Es geht um die Story der vermißten Schülerinnen am Hanging Rock, Australien. Falls ihr die noch nicht kennt, holt schon mal das Popcorn raus. :popcorn:

Also angeblich soll am Valentinstag im Jahre 1900 eine Gruppe von Mädchen bei einem Schulausflug spurlos verschwunden sein....An einem Felsengebilde namens Hanging Rock, ca. 70km nordwestlich von Melbourne. Es ragt 150 m aus der ansonsten flachen Ebene empor und besteht aus Monolithen und Felsblöcken. Hier ein paar Fotos:

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Hanging Rock Australien Picknick am Valentinstag.jpg
Hanging Rock Australien Picknick am Valentinstag.jpg [ 109.95 KiB | 929-mal betrachtet ]


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Hanging Rock Australien Picknick am Valentinstag 2.jpg
Hanging Rock Australien Picknick am Valentinstag 2.jpg [ 459.54 KiB | 929-mal betrachtet ]


https://en.wikipedia.org/wiki/Hanging_Rock,_Victoria

Der Schulausflug war ein Picknick an besagtem Hanging Rock und umfasste ca 20 Mädchen aus dem Appleyard College, 2 der Lehrerinnen und einem Kutscher. Es herrschte sonniges Wetter und alle genoßen das Picknick, die schöne als auch bizarre Landschaft, usw....
Nach dem Mittagessen dösten die meisten vor sich hin. 3 der Mädchen im Alter von 17 Jahren (Irma, Marion und Miranda) bekamen irgendwann Lust, den Felsen zu erkunden. Gegen 15 Uhr fragten sie bei den Lehrerinnen um Erlaubnis und nur zögernd willigten diese ein, nachdem sie die Mädchen ob der Gefahren belehrt hatten (kantige Felsen, Höhlen, kein Klettern, Getier wie Spinnen und Schlangen usw). Eines der 14-jährigen Mädchen (Edith) durfte sich dann auch noch anschließen. Dabei wurden die einzigen Uhren in der Ausflugsgruppe verglichen und man stellte erstaunt fest, dass beide um Mittag stehengeblieben waren. Eine Erklärung hatte man dafür nicht...

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Picnic at Hanging Rock Picknick am Valentinstag.jpg
Picnic at Hanging Rock Picknick am Valentinstag.jpg [ 164.57 KiB | 929-mal betrachtet ]


https://www.alamy.com/stock-photo-picnic-at-hanging-rock-1975-anne-louise-lambert-peter-weir-dir-moviestore-123080932.html

Die Mädchen machten sich jedenfalls auf den Weg und gegen 15:30 gerieten sie dann außer Sichtweite. (Die Zeitangaben dürften "zurück-rekonstruiert" sein) Die einzig andere Picknick-Gruppe, die an dem Tag da war, sah die Mädchen noch an sich vorbeigehen, bis sie in den Büschen waren. Diese Gruppe bestand aus den Fiftzhuberts, einem Oberst und seiner Frau sowie ihrem Neffen (ein junger Graf zu Besuch aus England) plus dem Pferdeknecht. Die beiden letzteren hatten den Mädchen wohl noch nachgepfiffen und der Pferdeknecht wollte ihnen sogar folgen, gab dann aber schnell auf, als sie im Dickicht verschwanden. Sie sollten die letzten Augenzeugen von der Mädchengruppe sein...

Gegen 16:30 wollte die Ausflugsgruppe wieder abreisen und man bemerkte, dass die Mädchen noch nicht zurück waren. Komischerweise fehlte auch Miss McCraw, die Mathelehrerin. Man nahm an, dass sie fortgegangen war, um die Mädchen zu suchen...Als man beim Einsammeln weder McCraw noch die Mädchegruppe aufspüren konnte, wurde man nervös. Man legte eine größere Suchaktion an, mit paarweißem Auschwärmen, unter ständigem Zurufen - doch außer einer Spur abgenickter Farne und Äste fand man nichts. Der Trampelpfad verlor sich an einem Untergang des Felsens. Die Suche dauerte ca. eine Stunde als gegen 17:30 plötzlich das 14-jährige Mädchen auftauchte, aus dem Gebüsch der Felsensüdseite. Sie schrie hysterisch, konnte sich aber an nichts erinnern. Die anderen blieben vermißt...

Als es dunkel wurde, sammelte sich der Rest der Gruppe wieder zusammen und man entschied sich, noch zum Einbruch der Nacht dazubleiben, falls die andern Mädchen und Miss McCraw doch noch auftauchen sollten. Man rief immer wieder ihre Namen und schlug auf zwei mitgebrachte Kochtöpfe. Doch vergeblich. Man trat die Heimreise an und hielt auf dem Rückweg bei der Polizestation an, um eine Vermißtenanzeige aufzugeben. Am nächsten Tag lief dann eine große Suchaktion an, bestehend aus der örtlichen Polizei und etlichen Helfern - darunter auch die beiden Jungs der Fitzhubert-Gruppe. Der Felsen wurden abgesucht (was nicht ungefährlich war aufgrund der Gruben und Höhlen) und auch die Büsche wurden durchsucht. Aber man fand keine Spur!

In der Zwischenzeit wurde Edith von einem Arzt untersucht und vom Wachmeister befragt, was vorgefallen sei. Der Arzt stellte eine Gehirnerschütterung fest, einige Kratzer und Beulen aber ansonsten keine Verletzungen. Das Mädchen konnte sich nachwievor an nichts erinnern. Erst etwas später fiel ihr ein, dass sie auf dem "Rückweg" durch die Büsche eine komische rosa Wolke gesehen hatte und außerdem Miss McCraw, die auf den Felsen zulief. Auf ihre Rufe reagierte sie nicht, vermutlich weil sie doch zu weit entfernt war. Das Komische: Obwohl sie eine korrekte Lehrerin war, soll sie nur noch ihre Unterwäsche angehabt haben. :scratch_one-s_head:

Auch in den folgenden Tagen brachten die Suchereien nichts. Die Polizei befragte ausgiebig die gesamte Schulgruppe, ohne aufschlußreichem Ergebnis. Es fiel natürlich ein Verdacht auf die beiden Jungs, aber dieser erhärtete sich wohl nicht. Die Fitzhubert-Gruppe war bereits vor 16:30 aufgebrochen gewesen, hatte das ganze ursprüngliche Tohuwabohu und Verschwinden der Mädchen also gar nicht mitbekommen. Es wurde allerdings gemunkelt, dass diese Spur auf Drängen der einflußreichen Fitzhuberts nicht weiterverfolgt wurde...

Am 5.Tag nach dem Verschwinden setzte man einen erfahrenen Fährtensucher und einen Bluthund ein. Der Hund wurde auf die Witterung Miss McCraws angesetzt. Er verfolgte eine Spur den Felsen hinauf und blieb vor einer runden Steins-Plattform auf halber Höhe stehen. Er knurrte und sein Fell war gesträubt. Man suchte die Plattform ab, fand aber nichts. Ansonsten ereignte sich nichts mehr und irgendwann gab die Polizei endgültig auf. Man schlußfolgerte, dass die Gruppe nun eh tot sein müsste, da man so lange dort nicht im Busch überleben könnte...

Die beiden Jungs gaben hingegen noch nicht auf. Am nächsten Tag suchten sie auf eigene Faust weiter. Auch das brachte zwar keinen Erfolg, aber der Neffe der Fitzhuberts entschied sich, die Nacht auf dem Felsen zu verbringen. Der Pferdeknecht kehrte hingegen zu den Fitzhuberts zurück und informierte sie darüber. Am nächsten Morgen brach er wieder zum Hanging Rock auf und fand den Grafen bewußtlos auf dem Felsen vor. Er war unterkühlt und hatte einen verstauchten Knöchel. Später fand er bei ihm noch einen Zettel auf dem unverständliches Zeug stand....gleichwohl konnte aus ihm aber gefolgert werden, das der Junge wohl irgendwas auf dem Felsen gefunden hatte. :denkend_0005:

Nach dieser Episode entschied man sich, am nächsten Tag die Suche wieder aufzunehmen. Zu aller Überraschung fand man dann doch noch eines der Mädchen, Irma! Auch sie war bewußtlos, hatte blaue Flecken und kleinere Schnitte am Kopf. Außerdem hatte sie abgebrochene Fingernägel, ihre nackten Füßte hingegen waren sauber. Es fehlte ihr Korsett. Es deutete aber nichts wirklich auf sexuellen Mißbrauch hin, zumal bei einer späteren Untersuchung ihre Jungfräulichkeit festgestellt werden konnte. Auch Irma konnte sich leider an nichts mehr erinnern, nachdem sie aus ihrer Bewußtlosigkeit aufgewacht war....

Danach passierte nichts mehr. Marion und Miranda blieben verschollen, genauso wie Miss McCraw. Sie wurden nie wieder gesehen bzw. tauchten nie wieder auf.

Das Ganze brachte dann insofern Konsequenzen mit sich, dass alle Schülerinnen vom Appleyard College genommen wurden, so dass dieses schließen musste. Die Rektorin des College, Mrs.Appleyard, nahm sich einige Monate später das Leben, als sie sich vom Hanging Rock hinabstürzte. Man fand ihre Leiche unterhalb eines Felsvorsprungs. Vermutlich konnte sie nicht ertragen, dass zwei ihrer Schülerinnen, für die sie ja quasi die Verantwortung trug, für immer verloren gingen. Vielleicht wollte sie aber auch selber herausfinden, was am oder auf dem Felsen vorgefallen sein könnte und stürzte dabei....? Vielleicht wurde sogar auch sie ein Opfer der unheimlichen Kräfte vor Ort?

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Di 28. Jan 2020, 02:03
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Admin/Alchemist/Magier
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Womit wir bei den Erklärungen angekommen sind, was zum Henker da insgesamt vorgefallen sein könnte. Was denkt ihr, könnte passiert sein? Und welches Geheimnis umgibt den Hanging Rock? Fakt ist, dass der Fels bei den Eingeborenen eine lange, spirituelle Bedeutung hat. Wie so oft, wurden diese Aborigenes im 19.Jhdt aber von dort vertrieben und der Hanging Rock geriet unter vollständige Kontrolle der australischen Regierung. Auch heute ist er noch ein beliebtes Touristenziel, wahrscheinlcih mehr als zuvor, denn Schilder sowie eine Statue von Miranda erinnern an die seltsamen Geschehnisse von damals:

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Miranda Statue Picknick am Valentinstag Picnic at Hanging Rock 2.jpg
Miranda Statue Picknick am Valentinstag Picnic at Hanging Rock 2.jpg [ 101.07 KiB | 928-mal betrachtet ]


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Miranda Statue Picknick am Valentinstag Picnic at Hanging Rock.jpg
Miranda Statue Picknick am Valentinstag Picnic at Hanging Rock.jpg [ 551.65 KiB | 928-mal betrachtet ]


Fakt ist auch, dass schon oft von seltsamen Zeitphänomenen am Hanging Rock berichtet wurde. Auch von Zeit- oder Dimensionstoren ist die Rede. Das deckt sich mit anderen mysteriösen Felsformationen oder Bergen, wie z.B. dem Untersberg bei Berchtesgaden. Die Vorkomnisse wurden ja auch verfilmt ("Picnic at Hanging Rock", 1975 (deutsche Fassung: "Picknick am Valentinstag")) und während der Aufnahmen am Original-Schauplatz sollen die Uhren immer wieder verückt gespielt haben. Laut der Co-Produzentin: "All our watches seemed to be playing up. Mine stopped at 6pm on the rock… to ask the time became quite a joke."
Den Film kann ich übrigens absolut empfehlen! Er ist toll gemacht und sehr atmosphärisch....Allein die Musik ist "haunting" (gibts da ein gutes deutsches Wort für?) und irgendwie träumerisch....

Hier mal ein Trailer von dem Film :)



Das weiter obige Bild stammt übrigens auch aus diesem Film. "Picnic at Hanging Rock" richtet sich nach dem gleichnamigen Buch, dass 1966 von Joan Lindsay veröfffentlich wurde und die Geschehnisse um den mysteriösen Felsen erzählt. Auch dieses ist bestimmt sehr lesenswert.

https://www.amazon.de/Picnic-Hanging-Rock-Joan-Lindsay/dp/0099750619

https://www.amazon.com/Picnic-Hanging-Rock-Penguin-Classics-ebook/dp/B01E6G6GWO

Und hier liegt ein großer Knackpunkt des Ganzen. Es scheint keine echten oder ursprünglichen Quellen (mehr) zu geben, die Zeugnis von den Vorkomnissen von 1900 geben. Deshalb behaupten viele, das ganze Buch wäre nur eine Fiktion und alles nur der Fantasie von Joan Lindsay geschuldet. Aber: in dem Buch steht, und wie auch bis zu ihrem Lebensende von ihr immer wieder beteuert, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Ein gewisser Teil wäre erfunden, aber der Rest nicht. Außerdem enthält das Buch einen Zeitungsabschnitt aus 1903, der über die Geschehnisse am Hanging Rock berichtet. Dieser konnte bislang aber nie verifziert werden, auch die Existenz der Zeitung nicht. Auch lässt sich kein "Appleyard College" verifizieren, dafür aber der Ort "Woodend" und andere Orte. Ein Mädcheninternat gab es in Woodend aber durchaus, nur mit anderem Namen. Ob Lindsay einfach nur einige Namen änderte? Auch von den beteiligten Personen? (Einige Personen aus der Zeit ließen sich namentlich nachweisen wie z.B. der Arzt, andere wiederum nicht)

Die Geschichte hat jedenfalls so viele in den Bann gezogen und fasziniert immer noch so sehr, v.a. natürlich in Australien, das es schon ein Phänomen in sich ist. Es gab immer wieder Forscher, die selber herausfinden wollten oder Erklärungen präsentierten, also selbst 70 oder 90 Jahre später, was am Hanging Rock passiert sein könnte. Dadurch entstanden Bücher wie "The Murders at Hanging Rock" (1988) oder "Beyond the Rock: The Life of Joan Lindsay and the Mystery of Picnic at Hanging Rock" (2017). In letzterem setzte sich Janelle McCulloch auf die Fährte von Lindsay, um sie selbst und natürlich auch ihr Buch zu entschleiern. Dabei entdeckte sie einige interessante Dinge, die durchaus für echte Geschehnisse sprechen könnten (z.B. war ihr Ur-Großvater Polizeiwachmeister in der Gegend gewesen, von dem sie die Geschichte gehört haben könnte), oder zumindest so, dass Lindsay etwas "angezapft" hatte, was einer Wahrheit entsprach. Lindsay war nämlich bekannt dafür gewesen, spirituell und seherisch zu sein. Sie behauptete stets, dass sie Dinge im Busch sehen könne, die andere nicht sehen können - ähnlich wie die Aborigenes. Außerdem war sie selber ein "Zeitphänomen" - oft stoppten Uhren in ihrer Gegenwart. :denkend_0005:

Wie auch immer - auf eure Erklärungen oder Interpretationen bin ich jetzt echt mal gespannt! Mundäne als auch übernatürliche... :popcorn:

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Di 28. Jan 2020, 02:05
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Hexer
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Da hast du ja ein unfassbar interessantes Thema "ausgegraben" :D

Nun, ich glaube da könnten wir jetzt allerhand "Begründung" dafür nennen, Aliens - Naturgeister - verärgerte spirits von aborigines - eine erhöhte Schwingung selbst - Magnetismus und und und

Aber was mir gleich in Kopf kam und was ich eben bei etwas Recherche auch wieder gefunden hab, ist in Bezug auf dass das die Beweise "verschwunden" oder nicht auffindbar sind und das gesagt wird, es handelt sich um ein Mythos bzw. ist erfunden; weißt du noch unser Gespräch über Überlappungen von Realitäten bzw. Paralleluniversen?

Die werte Dame war schließlich auch Seherin, dem Ort wird ohnehin eine erhöhte Schwingung zugeordnet und wie du sagst Dimensionstore.
Was wenn das schon passiert ist, nur nicht "hier"?

Was ist wenn die Personen verwirrt werden oder abhanden gekommen sind gerade aufgrund der Weltenshifts dort?
Vielleicht ist dadurch Irma zuerst nicht auffindbar gewesen und dann später doch , vielleicht ist sie "zwischen den Welten" gereist, wortwörtlich.

Am "plausiblsten" ist für mich das mit dem Dimensionstor, zu mal da gewisse Anzeichen eben für sprechen, auch in Bezug auf die Uhren und die allgemein erhöhte Energie oder Schwingung, wie sie auch mehrere vor Ort spüren können.

Was meinst du dazu?

Viele Grüße,

Jeyva :>

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Di 28. Jan 2020, 10:14
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Das erinnert mich direkt an den Vergleich zweier Karten, den ich vor einer Weile sah: https://preview.redd.it/lv4mw88hwdv31.png?width=960&crop=smart&auto=webp&s=8a5e2edddd2ea7eabab8801ecf59200961fb4082

Das eine sind die Höhlensysteme und das andere Fälle von ungeklärtem Verschwinden in Nordamerika. Auch dort, wo die Mädchen verschwanden gibt es Höhlen. Es scheint, dass Menschen oft in Höhlen verschwinden und nie wieder aufgefunden werden. Ein durchdrehendes Mädchen könnte bedeuten, dass sie ihre Freunde sterben sah und das nicht so besonders gut verkraftet hat. Ihr ganzer Zustand würde für einen Absturz in einen Schacht sprechen. Beim Rausklettern in Panik können schon mal die Fingernägel kaputtgehn, die Füße würden allerdings dreckig werden. Evtl. hatte sie ja Schuhe, an denen Blut klebte, die sie weggeworfen hat. Auf Leichen oder sterbenden Leuten landet es sich sicher weicher, als auf Felsen. Was erklären würde, warum ein Mädchen zurück kam. Evtl fand die Lehrerin auch den Schacht mit den verletzten drin, fiel selber rein, beim Versuch wen rauszuholen, und war nicht so gut im Klettern wie das Mädchen. Oder der Schacht war einfach zu eng für sie zum klettern. Ohne Raum für Bewegung kann man nicht klettern, aber durchplumpsen kann man durch sowas schon.

Aber das alles wär schon etwas langweilig. Nächster Vorschlag wäre eine Begegnung mit Megalania oder dem Whowie der Aboridgines :biggrin:
So eine 7 Meter Echse, die Menschenfleisch mag, und von der einige behaupten, daß sie noch nicht ausgestorben sei. Komodowarane sind ihnen recht ähnlich, und die töten ihre Beute durch eine Vergiftung. Vielleicht haben ja Megalania ein Gift, das Haluzinationen auslöst. Da wären sie auch nicht die ersten Wesen, die sowas können.

Wer weiss, vielleicht haben die Echsen sich ja in den Höhlen verkrochen und ernähren sich von Touristen.

Die Höhlen sind mir jedenfalls sehr verdächtig, im Zusammenhang mit dem Verschwinden der Mädchen zu stehn.

Falls das ein Dimensionsshift war, würde ich denken, dass die Leute die aufgefunden wurden, diejenigen aus der anderen Dimension sind, und die angeblich verschwundenen sind die, die zuhaus sind. Das würde erklären, warum es die Schule und alles nicht in Aufzeichnungen gibt. Vielleicht ist die andere Dimension dieser ja recht ähnlich, bloß Details sind anders. Und die Kinder wurden evtl. gar nicht von der Schule genommen, sondern die gabs hier einfach nicht weils auch die Schule gar nicht gab. Die Direktorin beging dann Selbstmord, weil sie sich nicht zurechtfand und fühlte sie würde verrückt weil alles etwas anders war, als sie es kannte und ihr zuhause und ihre Arbeit nicht aufzufinden waren. Passt aber leider nicht so ganz, weil die direktorin wohl nicht mit auf dem Ausflug war. Schade..


Di 28. Jan 2020, 14:10
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