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 Ramadan Mubarak! (oder: "Gott" und die Großreligionen) 
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Registriert: Mo 24. Aug 2015, 14:33
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Ach ja, und danke schön an meine Vorredner für jeglichen Beistand! :) Und dass ihr so die Contenance behalten habt. Ich selber hätte das erst mal nicht so gekonnt. Deshalb wartete ich bis vorhin ja auch mit ner weiteren Stellungnahme. ;-)

@ Bö: Ja, man muss in der Tat sehr aufpassen heutzutage, was man schreibt und sagt. V.a. seit letztes Jahr das NetzDG in Kraft getreten ist. Das hat schon was von Zensur, da es die Justiz umgeht und sehr schnell greifen kann. Finde ich persönlich zum Kotzen. V.a. weil es hundertpro politisch mißbraucht werden wird und auch schon wurde - von allen Lagern. Und wer entscheidet darüber, was "fake news" ist und was nicht? "Merkel unbeliebter als jemals zuvor" wäre fake und "Merkel bei 70% Zustimmung" dann nicht? Ja nee, schon klar. :kez_11:

Dass es Gesetze gegen Verleumdungen, übler Nachrede, Beleidigungen usw. gibt (und die ja schon lange) finde ich allerdings gut. Denn es schützt einen nun mal davor - in einem angemessenen Rahmen und im Idealfall - zu unrecht in Verruf zu geraten. Die Lösung ist einfach: Man stellt einfach keine Tatsachenbehauptungen auf, sondern formuliert bewußt als Meinung. (z.B. "der ist dumm" vs "ich finde, der ist dumm") Oder nimmt Zusätze wie "vermutlich, anscheinend usw". Es sei denn, man kan eindeutig belegen, dass das was man sagt oder schreibt, stimmt! Deshalb hatte ich mir ja auch die Mühe gemacht, und meine Kritik an den Religionen zum Teil mit Links belegt. (Bei den eher unbekannten Sachen)

Ich finde es prinzipiell schon gut, wenn man vorsichtig mit seiner Sprache umgeht - auch wenn es manchmal etwas Mühe kostet. Aber man gewöhnt sich daran. Und man mag es selber ja auch, wenn man bedachtsam behandelt wird. Wir dürfen nicht vergessen: Wörter sind Macht!

_________________
"Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen."


Di 22. Mai 2018, 01:23
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Zu deiner Frage bezüglich des Hexentums/ Heidnetums/ Naturreligionen:

Ich empfinde es schon als so, dass diese Religionen der Natur am nächsten sind.
Sie anerkennnen zum Beispiel ein männliches und weibliches Prinzip, welche GLEICHBERECHTIGT sind. Das spricht mich als Frau sehr an.
Mich hat schon als Kind gestört (im Religionsunterricht), dass die Frauen in der Bibel nur zum Kinderkriegen und Jesusbeweinen da sind. :kotz:
Nein, sie sind sogar noch die Sünderinnen und werden gütigerweise vom Mann erlöst.
Katastrophal wie ich finde! Das Frauenbild eigentlich aller grossen Religionen ist wirklich mies.

Die Naturreligionen/ das Heidentum war wirklich meine "Erleuchtung". He! Da gibt es noch eine weibliche Kraft und die ist mächtig und gut!
genauso wie die männliche! Auf einer Augenhöhe.

Doch nicht nur das hat mich so angesprochen, sondern auch die Tatsache, dass sowohl Geist, Seele und Körper mit all ihren Aspekten geehrt werden. Sexualität ist nichts verpöntes, sondern etwas heiliges!
Lust ist nicht ein verbotener Trieb, sondern ein Gefühl, welches akzeptiert und ausgelebt werden darf!
Liebe ist unabhängig von Geschlecht!
Das empfand ich als wahrhaftig und einfach nur schön!

Als drittes kam dann noch der Natur-Aspekt hinzu. Also die Wertschätzung und Verehrung der Natur in ALLEN Formen... nicht nur einzelne spezifische Tiere oder Pflanzen..sonder einfach JEDE Pflanze, JEDES Tier und JEDER Stein, ja sogar die Erde selbst, die Elemente, die Planeten...
Das Heidentum ist in meinen Augen so lebensbejahend und Facettenreich!

Aber auch beim Heidentum gibt es "Institutionalisierungen" und mich als überzeugte freifliegende Hexe, sprechen diese nicht an. Natürlich sind ein paar spannende Aspekte dabei und man kann immer was lernen und für sich rausnehmen... aber so aktiv einer fixen Gruppe oder Gemeinschaft beitreten, das wollte ich nie, und möchte es auch immer noch nicht.
Den wenn eine Gruppe zusammen praktiziert muss man in irgend einer Form einen gemeinsamen Konsens finden, eine Art Abmachung und das schränkt mich schon zu sehr ein.

Soviel meine 2 Cent dazu. :-D :hexe3:

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"Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?"
from: Harry Potter and the Deathly Hallows


Mi 23. Mai 2018, 20:40
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Registriert: Di 2. Jan 2018, 07:25
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Scorpio Dennis hat geschrieben:
Ach ja, und danke schön an meine Vorredner für jeglichen Beistand! :) Und dass ihr so die Contenance behalten habt. Ich selber hätte das erst mal nicht so gekonnt. Deshalb wartete ich bis vorhin ja auch mit ner weiteren Stellungnahme. ;-)

@ Bö: Ja, man muss in der Tat sehr aufpassen heutzutage, was man schreibt und sagt. V.a. seit letztes Jahr das NetzDG in Kraft getreten ist. Das hat schon was von Zensur, da es die Justiz umgeht und sehr schnell greifen kann. Finde ich persönlich zum Kotzen. V.a. weil es hundertpro politisch mißbraucht werden wird und auch schon wurde - von allen Lagern. Und wer entscheidet darüber, was "fake news" ist und was nicht? "Merkel unbeliebter als jemals zuvor" wäre fake und "Merkel bei 70% Zustimmung" dann nicht? Ja nee, schon klar. :kez_11:

Dass es Gesetze gegen Verleumdungen, übler Nachrede, Beleidigungen usw. gibt (und die ja schon lange) finde ich allerdings gut. Denn es schützt einen nun mal davor - in einem angemessenen Rahmen und im Idealfall - zu unrecht in Verruf zu geraten. Die Lösung ist einfach: Man stellt einfach keine Tatsachenbehauptungen auf, sondern formuliert bewußt als Meinung. (z.B. "der ist dumm" vs "ich finde, der ist dumm") Oder nimmt Zusätze wie "vermutlich, anscheinend usw". Es sei denn, man kan eindeutig belegen, dass das was man sagt oder schreibt, stimmt! Deshalb hatte ich mir ja auch die Mühe gemacht, und meine Kritik an den Religionen zum Teil mit Links belegt. (Bei den eher unbekannten Sachen)

Ich finde es prinzipiell schon gut, wenn man vorsichtig mit seiner Sprache umgeht - auch wenn es manchmal etwas Mühe kostet. Aber man gewöhnt sich daran. Und man mag es selber ja auch, wenn man bedachtsam behandelt wird. Wir dürfen nicht vergessen: Wörter sind Macht!



Es gibt da ein Zitat, dessen Urheber umstritten ist.
"I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it.

Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen."

aus The Life of Voltaire von Evelyn Beatrice Hall 1903



Das sollte sich wirklich jeder einmal zu Herzen nehmen! Man sollte (respektvoll) sagen dürfen, was man fühlt, denkt und glaubt, ausnahmslos! Wie du schon sagtest, Wörter sind Macht. Und die müssen nicht immer nett und lieb sein, aber auch nicht beleidigend bzw erniedrigend, sie sollten schon gehaltvoll sein. Wenn man etwas kritisiert, fühlen sich viele schon persönlich angegriffen. Dabei kritisiere ich persönlich auch nur das was geschrieben wurde. Die Person selbst aber ganz und gar nicht.

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Half Wolf, Half female - what a strange wedding
Mother Nature that offered us to see...


Moonspell - Wolfshade


Fr 25. Mai 2018, 06:49
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